Digi-Quick wrote:Besser: via Virtualbox ne VM nutzen und einer Anmeldung als der jeweilige User. Damit verwaltet man die Daten dann auch quasi direkt auf dem NAS und vermeidet den "Rechte/Owner-Salat"

Wozu soll das gut sein?
Besser: lernen, wie man mit den Befehlen "cp", "mv", und ggfs. "rsync", "chmod" und "chgrp", seine Daten auf dem NAS ordentlich administriert, wenn man mit dem normalen Dateimanagern nicht weiterkommen sollte.
BlackScorpion wrote:Ich fände es toll ein HowTo dazu für Anfänger verständlich unter Anleitungen zu finden. Ist bestimmt eine Stunde Arbeit für den Ersteller, aber minimiert im Nachgang Arbeit und Erklärungsbedarf.
Dein Wunsch ist verständlich, läßt sich bei NAS4Free jedoch kaum umsetzen, denn NAS4Free ist kein "turnkey system":
http://wiki.nas4free.org/doku.php?id=faq:0128
NAS4Free ist für System-Builder gedacht, welche genau wissen, was sie tun. Also für Leute, die Systeme für sich und andere konfigurieren können.
Das fängt damit an, daß englische Sprachkenntnisse Pflicht sind, geht dann weiter über fundierte Kenntnisse über Hardware und Datenprotokolle, und (nicht zuletzt) über den sinnvollen Einsatzzweck von NAS4Free, siehe:
http://wiki.nas4free.org/doku.php?id=wh ... and_is_not
Nicht jede Hardware ist für NAS4Free geeignet. Oft wird NAS4Free als Endverwertung für alte Hardware beworben. Das stimmt so nicht, denn was nicht zu FreeBSD kompatibel ist, läßt sich hier nicht einsetzen.
Nächste Punkte:
32Bit und 64Bit-Version?
UFS- oder ZFS-Dateisystem?
Normaler RAM, oder ECC-RAM?
Ich persönlich würde grundsätzlich nur Systeme mit 64Bit, ZFS-Dateisystem und ECC-RAM aufbauen. Alles andere interessiert mich nicht, und wäre reine Zeitverschwendung für mich.
Würde ich dazu eine Anleitung schreiben, wäre diese genau in diesem Universum angesiedelt. Ich würde damit also von vornherein eine Eingrenzung vornehmen, obwohl NAS4Free durchaus auch andere Szenarien ermöglichen würde.
Das läßt sich beliebig weiterspinnen: Wie sollte man seine Datenpools organisieren? Ist es besser, einen ganz großen Pool zu betreiben, oder sollte man mehrere kleine Pools anlegen? Braucht man RaidZ1, RaidZ2 oder RaidZ3? Das hängt nämlich vom individuellen Einzellfall ab, und läßt sich nicht in eine allgemeingültige Darstellung pressen.
Genau diese Individualität ist es jedoch, was NAS4Free so interessant macht.
Die nötige Anleitung/Dokumentation muß der System-Builder immer selbst erstellen.
Er hat sich aus einer Vielzahl von Optionen für ein bestimmtes Setup entschieden, und genau dieses dokumentiert er dann.
Verstehst du, was ich meine?
Grüße
Princo