ZFS - Schritt für Schritt
Posted: 23 Mar 2016 22:46
mahlzeit,
so, nun ist es so weit. Nachdem die Erpresservieren um sich greifen und auch sonst wohl kein Weg daran vorbei führt will ich mich nun doch endlich mal um Backups, und das auf ZFS heranwagen.
Ziel ist eine Backup-Tonne, die per rsync sich wenn sie eingeschaltet wird ihre Daten von anderen nas4free oder (per deltakopie) von windows Servern selbst holt. Das Anstossen der Backups soll also durch diese Backup-Tonne geschehen.
Wenn man dann Daten zurück haben will geht es dann nur über read-only-freigaben.
Gesagt, getan, und da fangen die Probleme an.
Voraussetzung ist folgende Hardware aus dem Fundus, die nicht hier diskutabel ist. Ich hab eben nix anderes da und es soll erstmal ein Test-Lab sein.
Mainboard: M3A78-CM (6x S-ATA!!!)
Prozeossor: AMD Athlon 64 LE-1640 (2,6GHz, Single Core)
RAM*: 4GB
Netzteil: BeQuiet ES-500W
Netzwerk**: 2x D-Link Netzwerkkarte für Link Aggregation (Gigabit), alles dann am CISCO Switch SG-200-18
USB: 8GB, USB 2.0 Stick
HDD1: WDC WD20EARS-00S8B1 (2TB)
HDD2***: ST2000DM001-1ER164 (2TB)
HDD3: WDC WD20EARX-00PASB0 (2TB)
HDD4: SAMSUNG HD204UI (2TB)
* KEIN ECC, hab ich dafür nicht zur Hand. Aber da noch RAM-Bänke frei sind könnte ggf noch zusätzlicher RAM im Fundus sein.
** Ggf. laufen ja mehrere Backups parallel
*** Nicht ganz schlüssig bin ich mir um die HDD2, da sie mit 7200 U/min dreht. Bei geplantem RAIDZ1 könnte da eine der vier platten ggf entbehrlich sein? was sagen die Spezis?
Gibt es da in dem Zusammenhang eine Berechnungsformel ähnlich wie bei normalen RAIDs welche Nettokapazität bei welchem ZFS-RAID mit welchen Einzelplattenkapazitäten sich ergibt?
Ich will also die Platten komplett alle per ZFS nutzen und als RAIDZ1 konfigurieren. So soll dann am ende ein Großes Volume „DASI“ entstehen.
Meine ersten Gehversuche ZFS einzurichten - sorry, ich doof - führten nicht weit.
Ich habe die einzelnen Platten so wie sie halt waren genommen, da reingeschaut und über das web-gui (Festplatten|Management|Festplatten Format) jeweils als „ZFS Storage Pool device“ formatiert.
aber wie das nun weiter geht weiss ich nicht.
Kann mir da einer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben?
Entschuldigen möchte ich mich wenn ich gleich lesen darf, dass es derlei Anleitung bereits (in deutsch) leicht verständlich gibt.
Danke
Kreuzbeerger
Weiterführende Überlegungen:
Die DASI-Tonne wird morgens einfach eingeschaltet und holt sich per rsync selbstständig die aktuellen Backups von den Rechnern, die ebenfalls zufällig übers Netzwerk erreichbar sind.
Ist einer der Rechner aus, die in der Backupliste (rsync-Konfiguration) stehen braucht der auch kein Backup.
Nach ein paar Stunden (Erfahrungswerte) schaltet ein cron-job die Backup-Tonne aus.
SMB wird nur als read-only eingerichtet.
so, nun ist es so weit. Nachdem die Erpresservieren um sich greifen und auch sonst wohl kein Weg daran vorbei führt will ich mich nun doch endlich mal um Backups, und das auf ZFS heranwagen.
Ziel ist eine Backup-Tonne, die per rsync sich wenn sie eingeschaltet wird ihre Daten von anderen nas4free oder (per deltakopie) von windows Servern selbst holt. Das Anstossen der Backups soll also durch diese Backup-Tonne geschehen.
Wenn man dann Daten zurück haben will geht es dann nur über read-only-freigaben.
Gesagt, getan, und da fangen die Probleme an.
Voraussetzung ist folgende Hardware aus dem Fundus, die nicht hier diskutabel ist. Ich hab eben nix anderes da und es soll erstmal ein Test-Lab sein.
Mainboard: M3A78-CM (6x S-ATA!!!)
Prozeossor: AMD Athlon 64 LE-1640 (2,6GHz, Single Core)
RAM*: 4GB
Netzteil: BeQuiet ES-500W
Netzwerk**: 2x D-Link Netzwerkkarte für Link Aggregation (Gigabit), alles dann am CISCO Switch SG-200-18
USB: 8GB, USB 2.0 Stick
HDD1: WDC WD20EARS-00S8B1 (2TB)
HDD2***: ST2000DM001-1ER164 (2TB)
HDD3: WDC WD20EARX-00PASB0 (2TB)
HDD4: SAMSUNG HD204UI (2TB)
* KEIN ECC, hab ich dafür nicht zur Hand. Aber da noch RAM-Bänke frei sind könnte ggf noch zusätzlicher RAM im Fundus sein.
** Ggf. laufen ja mehrere Backups parallel
*** Nicht ganz schlüssig bin ich mir um die HDD2, da sie mit 7200 U/min dreht. Bei geplantem RAIDZ1 könnte da eine der vier platten ggf entbehrlich sein? was sagen die Spezis?
Gibt es da in dem Zusammenhang eine Berechnungsformel ähnlich wie bei normalen RAIDs welche Nettokapazität bei welchem ZFS-RAID mit welchen Einzelplattenkapazitäten sich ergibt?
Ich will also die Platten komplett alle per ZFS nutzen und als RAIDZ1 konfigurieren. So soll dann am ende ein Großes Volume „DASI“ entstehen.
Meine ersten Gehversuche ZFS einzurichten - sorry, ich doof - führten nicht weit.
Ich habe die einzelnen Platten so wie sie halt waren genommen, da reingeschaut und über das web-gui (Festplatten|Management|Festplatten Format) jeweils als „ZFS Storage Pool device“ formatiert.
aber wie das nun weiter geht weiss ich nicht.
Kann mir da einer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben?
Entschuldigen möchte ich mich wenn ich gleich lesen darf, dass es derlei Anleitung bereits (in deutsch) leicht verständlich gibt.
Danke
Kreuzbeerger
Weiterführende Überlegungen:
Die DASI-Tonne wird morgens einfach eingeschaltet und holt sich per rsync selbstständig die aktuellen Backups von den Rechnern, die ebenfalls zufällig übers Netzwerk erreichbar sind.
Ist einer der Rechner aus, die in der Backupliste (rsync-Konfiguration) stehen braucht der auch kein Backup.
Nach ein paar Stunden (Erfahrungswerte) schaltet ein cron-job die Backup-Tonne aus.
SMB wird nur als read-only eingerichtet.