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Berechtigungen

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Re: Berechtigungen

Post by apollo567 »

Nein, in meinem Windows Rechner :-), da habe ich kein Raid drinnen.

Aber eine andere Frage, Gibt es im webGui einen Befehl 'Papierkorb leeren' ? Hab nichts gefunden.
Ausserdem zeigen meine Pools deutliche Fragmentierung. Muss man sowas defragmentieren ?
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Princo
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Re: Berechtigungen

Post by Princo »

apollo567 wrote:Aber eine andere Frage, Gibt es im webGui einen Befehl 'Papierkorb leeren' ? Hab nichts gefunden.
Nein, einen solchen Befehl gibt es nicht im WebGUI. Du muß den Pappierkorb z.B. über den QuiXplorer löschen (vorher aber die Papierkorbfunktion in den Share abschalten).
Ich selbst nutze die Papierkorbfunktion nicht, da ich mit Auto-Snapshots arbeite.
apollo567 wrote:Ausserdem zeigen meine Pools deutliche Fragmentierung. Muss man sowas defragmentieren ?
Man muß nicht, aber das System wird deutlich "flüssiger", wenn man defragmentiert. So ist z.B. der Verzeichnisaufbau hinterher erheblich schneller, und auch Scrubs brauchen weniger Zeit.

Und weil sich die Frage automatisch stellt: Zum Defragmentieren benutze ich mein Backup-System und die Befehle zfs send/receive :mrgreen:

Grüße
Princo
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apollo567
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Re: Berechtigungen

Post by apollo567 »

Princo wrote: Und weil sich die Frage automatisch stellt: Zum Defragmentieren benutze ich mein Backup-System und die Befehle zfs send/receive :mrgreen:
Das ist aber schon sehr oldschool für einen Windows user..... :-)
Dafür extra ein NAS zu kaufen/bauen ist dann aber schon aufwändig .....
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Princo
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Re: Berechtigungen

Post by Princo »

apollo567 wrote:Das ist aber schon sehr oldschool für einen Windows user..... :-)
Du meinst, weil Windows ein eingebautes Defragmentierungstool hat?
In den meisten Fällen leistet das sicher eine guten Job, aber ich habe das mal vor einigen Jahren in den Grenzbereichen getestet (mit einer Mailserver-Anwendung), und das führte recht schnell zu einem System, welches sich nicht mehr defragmentieren lies. Die betreffenden Daten mußten auf eine andere Platte umkopiert werden, damit das wieder funktionierte. Kann sein, daß das in der Zwischenzeit verbessert wurde, aber seitdem stehe ich dieser Defragmentierung zumindest skeptisch gegenüber.
Alle mir bekannten Dateisysteme habe ein Problem mit der Fragmentierung von Dateien, wenn die häufig geändert werden, und die Auslastung nahe der Kapazitätsgrenze liegt. Daher wird z.B. empfohlen, ZFS-Dateisysteme nur zu 80% auszunutzen. Es gibt aber auch Situationen, bei denen zu 60% ausgenutzte Systeme mit signifikanter Fragmentierung reagieren.
Der Wikipedia-Artikel zum Thema Fragmentierung ist da übrigens ganz interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Fragmenti ... teisystem)
Wie dem auch sei, ein Umkopieren der Daten ist durchaus ein effektiver Arbeitsschritt, um große Datenmengen auf beliebigen Dateisystemen zu defragmentieren.
apollo567 wrote:Dafür extra ein NAS zu kaufen/bauen ist dann aber schon aufwändig .....
Das kann sich so nicht stehen lassen. Ich habe hier mal ganz aktuell eine sehr günstige Variante durchgerechnet. Ein Backup-System ist gar nicht so teuer, erspart einem aber viel Arbeit und Ärger.
Es kommt natürlich schon auf das Einsatzgebiet des NAS an. Nutzt man das NAS ausschließlich zum Abspeichern von Video-Rekorder-Daten, dann ist ein Backup-NAS sicher nicht zwingend notwendig, weil die Daten nicht besonders wertvoll sind.

Anders sieht es aus, wenn man auf seinem NAS Daten aufbewahrt, welche unersetzlich oder sehr wertvoll sind. Das können z.B. eigene Fotos (unersetzlich) oder geschäftliche Daten (existentiell wichtig) sein.
In diesen Fällen sollte man sich unbedingt um eine geeignete Backup-Lösung Gedanken machen.
Jetzt könnte man diese Daten z.B, auf externe USB-Platten auslagern, aber es wäre viel besser, diese Daten auf ein anderes ZFS-System zu backuppen, weil nur dabei die Datenintegrität durchgehend gewährleistet ist.

Es geht nur darum, was man eigentlich will.
Ich habe z.B. ~1,25TB an eigenen Fotos, welche für mich sehr wertvoll und unersetzlich sind. Schon alleine um diesen Datenbestand zu bewahren, würde ich immer wieder ein paar hundert Euro investieren (so alle paar Jahre), um das System auf einem aktuellen technischen Stand zu halten, und dazu gehört halt auch ein Backup-System.
Daß damit auch meine weniger wichtigen Daten abgesichert sind, ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt.
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Re: Berechtigungen

Post by apollo567 »

Ja klar ein Basis Nas geht schon ab so EUR 500-600 für ein Basis Micro-Server mit 4 Platten .
Ich neige dazu etwas zu sparen und 2 Pools im gleichen NAS mit gleichen Daten vorzuhalten und dieses zusätzlich für die Backups des Arbeitsplatzrechners zu nutzen. Deshalb habe ich ja auch 3 Pools mit 12 Platten. Somit ist alles doppelt da, (solange mir die Bude nicht abfackelt).


Abseits davon habe ich mir gerade eine neue Platte für den Hauptrechner gekauft (auch um ein paar Platten zu konsolidieren.) : Seagate Surveillance HDD 7200rpm 6TB, SATA 6Gb/s (ST6000VX0001) (https://geizhalhttps://geizhals.de/seag ... at&hloc=de).
Ist gerade die billigste 6 TB Paltte für Dauerbetrieb, denke die könnte man auch in einem (großen) NAS verbauen, recht schnell, soll nicht soo laut sein und hat einen Vibrationssensor.

Gruß
apollo
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Princo
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Re: Berechtigungen

Post by Princo »

Naja, in der Sache sind wir ja gar nicht so weit auseinander.
Bei mir sind derzeit sogar 14 Festplatten im Einsatz.
Allerdings fand ich es blöde, immer alle 14 Platten gleichzeitig im Einsatz zu haben.
Daher habe ich das auf die folgende Art reduziert:
Im Haupt-NAS laufen 3x4TB Festplatten (RaidZ1). Abgesichert wird das durch ein 4x3TB Drive-Array welches per eSATA bei Bedarf zugeschaltet wird. Hier gibt es noch eine weitere (experimentelle) Sicherung auf eine 8TB Archive-Festplatte.
Dazu habe ich noch ein dediziertes Backup-NAS mit 2x3TB (Mirror), welches für die Sicherung von 6 PCs zuständig ist. Hierfür ist zwar kein weiteres Backup nötig, aber für Experimente sichere ich das mit 4x1TB (RaidZ1) per externen Drive-Array zusätzlich ab.
Der Unterschied zu deiner Konfiguration (bei gleicher Funktionalität) ist einfach erklärt:
Bei mir laufen im Normalbetrieb maximal 5 Festplatten gleichzeitig (Haupt-NAS + Backup-NAS). Das gilt aber nur, wenn auch wirklich ein Backup läuft. Im Regelfall laufen nur die drei Festplatten im Haupt-NAS.
Während du ein System mit 12 Platten hast, habe ich zwei Systeme bei denen normalerweise nur drei Platten laufen.
Das ist halt ein etwas anderes Konzept.
Selbst wenn mir mein Haupt-System abraucht, habe ich sofort ein zweites System zur Hand, welches die Aufgabe übernehmen kann. Dazu kommt, daß meine Platten weniger Betriebsstunden aufweisen, weil sie tatsächlich nur bei Bedarf genutzt werden.
Natürlich habe ich dadurch auch weniger Wärmeentwicklung, einen geringeren Stromverbrauch, und einen niedrigeren Schallpegel.
Wie gesagt: die reine Funktionalität wird bei uns beiden ähnlich sein.
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Re: Berechtigungen

Post by Princo »

apollo567 wrote:Abseits davon habe ich mir gerade eine neue Platte für den Hauptrechner gekauft (auch um ein paar Platten zu konsolidieren.) : Seagate Surveillance HDD 7200rpm 6TB, SATA 6Gb/s (ST6000VX0001) (https://geizhalhttps://geizhals.de/seag ... at&hloc=de).
Ist gerade die billigste 6 TB Paltte für Dauerbetrieb, denke die könnte man auch in einem (großen) NAS verbauen, recht schnell, soll nicht soo laut sein und hat einen Vibrationssensor.
Vorsicht!
Diese Seagate Platten sind speziell für bestimmte Einsatzgebiete gefertigt. Es ist fraglich, ob sie tatsächlich für den NAS-Einsatz (z.B. im RaidZ) geeignet sind.
Derzeit teste ich eine Seagate Archive 8TB in dieser Sache. Bis jetzt macht sie ihre Sache ganz gut, aber ich behandle sie auch so, wie man eine Archive-Festplatte behandeln sollte. In der nächsten Testphase werde ich sie wie eine ganz normale Festplatte behandeln, und richtig hart ran nehmen. Auf die Ergebnisse bin ich jedenfalls sehr gespannt.
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Re: Berechtigungen

Post by apollo567 »

Ich nutze Sie jetzt nur als normale Platte. Von dem Datenblatt her kann sie in großen Aufzeichnungsanlagen genutzt werden (mehr als 8 Platten). Ist auch eine 7200er Platte, somit nicht die Langsamste.

Generell sind Surveillance Platten (zumindest weiss ich das von WD), NAS Platten, die von der Firmware her auf parallele Aufzeichung verschiedener Videoströme hin optimiert sind. Habe auch irgendwo mal einen Vergleich zwischen WD RED und WD Purple gelesen, Fazit war entscheide dich nach dem Preis (wobei man die Services der RED - Serie nicht verachten sollte, - selbst gute Erfahrung damit gemacht.)
Bin mal gespannt wie dein Fazit Archieve Platte ausfällt, in der C'T hatten Sie mal den Einsatzweck genauer beschrieben, leider erinnere ich mich nicht an die Details.
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Re: Berechtigungen

Post by apollo567 »

Princo wrote:Naja, in der Sache sind wir ja gar nicht so weit auseinander.
Denke ich auch. Mein NAS läuft generell nur on demand, da ists mit den vielen Platten wieder relativ.
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Re: Berechtigungen

Post by Digi-Quick »

Princo wrote:Vorsicht!
Diese Seagate Platten sind speziell für bestimmte Einsatzgebiete gefertigt. Es ist fraglich, ob sie tatsächlich für den NAS-Einsatz (z.B. im RaidZ) geeignet sind.
Die Surveillance sind für den Einsatz mit mehrern HHDs in einem Gehäuse aber nicht für den (Hardware-)Raideinsatz konzipiert.
Stichwort TLER:
Da aber ZFS kein TLER vorraussetzt (es gibt nach meinen Recherchen bei ZFS kein entsprechendes Timeout wie bei Raidcontrollern), sollten Sie theoretisch gut geeignet sein.
Derzeit teste ich eine Seagate Archive 8TB in dieser Sache. Bis jetzt macht sie ihre Sache ganz gut, aber ich behandle sie auch so, wie man eine Archive-Festplatte behandeln sollte. In der nächsten Testphase werde ich sie wie eine ganz normale Festplatte behandeln, und richtig hart ran nehmen. Auf die Ergebnisse bin ich jedenfalls sehr gespannt.
Ich habe davon 19 Stück im Raidz3 seit 1,5 Jahren im Einsatz, Belegung mitlerweile etwa 65%.
98-99 % Der Daten da drauf sind statisch - entsprechen also genau dem Typus "Archivierte Daten" - es werden also tatsächlich nur extrem wenig Daten geändert.
Bislang keinerlei Auffälligkeiten, Performanceprobleme oder Ausfälle.

Die wichtigen Daten werden durch ein 2. NAS (HP-N54L) mit 5x 4 TB im Raidz1 mit Rsync automatisch gesichert (inkl. Autostart via IPMI und Autoshutdown).

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