First wrote:Es macht für mich jetzt also mehr Sinn, die Hinweise in diesem Forum gleich richtig umzusetzen.
Im Grunde geht es mir darum, embedded zu installieren und eine SWAP Partition nicht auf dem Installationsmedium -is ja der USB-Stick- sondern beispielsweise auf ada0 zu legen.
Ein paar Hinweise dazu:
Mir sind bis jetzt noch nie USB-Sticks in einem NAS4Free-System kaputt gegangen (Toi, Toi, Toi), aber sehr wohl (auch teure) Sticks, welche ich für andere Zwecke einsetze, und fast immer mit mir rumschleppe, und auf die ich eigentlich auch nur lesend zugreife.
Auf der einen Seite halte ich USB-Sticks für ein relativ unsicheres Medium, aber auf der anderen Seite überwiegen einfach die Vorteile beim Einsatz als Bootmedium in einem NAS4Free-System.
Auch wenn mir bisher noch nie ein N4F-Stick kaputt gegangen ist, gehe ich davon aus, daß dieser Fall jederzeit eintreten
könnte. USB-Sticks sind für mich daher Verschleißteile.
Daher achte ich bei diesem Thema auf drei Dinge:
1.
Vor und nach jeder Konfigurationsänderung, lade ich mir die config-Datei herunter (System|Backup/Restore).
2. Ich weiß, wie ich mir
jederzeit einen neuen N4F-Bootstick erstellen kann.
3. Ich verwende extrem kurze USB-Sticks (Intenso Micro Line). Die Dinger können nicht abbrechen, wenn sie im USB-Port stecken.
Zum Thema Swap:
Mir gefällt es auch nicht, den Swap auf dem Stick zu haben, aber in der Praxis wird NAS4Free dem Swap wahrscheinlich nie nutzen.
Ich hatte mich vor einiger Zeit mal mit dem Thema beschäftigt, und diverse Versuche angestellt, um N4F überhaupt mal zum Swappen zu bringen. Das ist mir zwar gelungen, aber dafür mußte ich schon ziemlich krude Sachen auf der Konsole veranstalten, um diesen Zustand herbeizuführen.
Von außen habe ich das damals nicht geschafft. Da hatte ich keine Chance.
Die aktuellen N4F-Versionen haben allerdings die Fähigkeit, intern mit VMs zu arbeiten (Jails und VirtualBox).
Wenn man das intensiv nutzt, könnte ich mir vorstellen, daß N4F dann irgendwann anfängt, tatsächlich zu swappen. Falls dieser Fall eintreten sollte, müßte jedoch entweder die VMs überarbeiten, oder den RAM erhöhen. Der Swap ist keine Ressource, welche man ständig nutzen sollte.
Das Problem dabei ist, daß sich ein FreeBSD-Server (N4F) unter einer solchen Low-Memory-Condition nicht unbedingt wie ein Windows-Heim-Rechner verhält. Ich hatte nicht nur das Problem, ihn überhaupt zu Swappen zu bringen, sondern vielmehr, ihn in einen Zustand zu bringen, wo er zwar swappt, aber immer noch voll funktioniert.
Bei einem Windows-Rechner merkt man ja, wie er anfängt mit der Festplatte zu rattern, wenn man z.B. eine große Video-Datei bearbeitet, dann auf einmal der Hauptspeicher nicht mehr ausreicht, und das System immer langsamer wird.
Bei einem NAS gibt es dieses Szenario so aber gar nicht. Große Dateien stellen dort kein Problem dar, dafür ist das System ja extra ausgelegt.
Es ist nicht so einfach, den Swap-Zustand herbeizuführen. WENN man das aber doch irgendwie schafft, dann reicht der zusätzliche Speicherplatz durch den Swap aber meistens gar nicht aus (wer da andere Erfahrungen hat, möge sich bitte dazu äußern, das würde mich interessieren).
Und das führt dann zu recht bizarren Effekten auf dem NAS. Es stürzt zwar nicht ab, aber es fängt an, interne Prozesse zu killen, was letztendlich auf das gleiche Ergebnis hinausläuft.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Laß den Swap auf dem USB-Stick.
Er wird wahrscheinlich nie genutzt werden, daher wird er deinen USB-Stick auch nicht zerstören. Wirf aber ab und zu ein Auge darauf.
Dein USB-Stick kann jederzeit aus völlig anderen Gründen den Geist aufgeben.
Sei darauf vorbereitet.
Wenn du den Swap auf ein(e) anderes Device/Partition legen möchtest, dann verkomplizierst du damit deine Systemkonfiguration.
Halte deine Systemkonfiguration so einfach wie möglich.
Und das Allerwichtigste zum Schluß: Hau mich bitte nicht, falls ich mit meinem Rat daneben liegen sollte
Grüße
Princo