Hallo,
evtl ist das OT aber Google half mir bisher nicht weiter.
Alle MS-Office 2010 Programme ändern bei Dateien auf dem NAS sowohl das Änderungsdatum als auch das Erstelldatum wenn ich eine Datei bearbeite und zwischenspeichere.
Open-Office, Notepad++ u.a. machen das nicht.
Hat jemand eine Idee woran das liegt. Kann ich an den Einstellungen der Samba-Freigabe etwas ändern?
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Warum ändert MS Word 2010 das Änderungsdatum UND das Erstelldatum beim ändern/speichern einer Datei über Samba?
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rowlar
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Warum ändert MS Word 2010 das Änderungsdatum UND das Erstelldatum beim ändern/speichern einer Datei über Samba?
Mainboard: Supermicro X10SLM+-F
CPU: Celeron G1820 zum Testen (Xeon E3-1231)
NIC: 2x Intel I210 (onboard)
Memory: 16 GIB ECC
Controller: 2x Highpoint Rocket 640L
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- Princo
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Re: Warum ändert MS Word 2010 das Änderungsdatum UND das Erstelldatum beim ändern/speichern einer Datei über Samba?
Hallo rowlar,
Die Antwort gestaltet sich schwieriger, als gedacht.
Wie man hier nachlesen kann, gibt es bei den Dateisystemen NTFS, UFS und ZFS tatsächlich die Fähigkeit einen sog. "Creation Timestamp" zu setzen.
Allerdings gibt es hier die Erklärung für das von dir beschriebene Verhalten:
Abhilfe: Bei Dateien, bei denen das Erstellungsdatum wichtig ist, sollte dieses einfach in den Dateinamen geschrieben werden:
Beispiel:
Ich handhabe das selbst so, und dieses Vorgehen hat viele Vorteile.
Warum der Effekt nur bei den MS-Office-Paketen auftritt, kann ich nur vermuten. Ich glaube, daß MS-Office beim Speichern auf eine Share nicht in die geöffnete Datei reinschreibt, sondern einfach eine neue Datei erstellt, und die alte löscht.
Grüße
Princo
Die Antwort gestaltet sich schwieriger, als gedacht.
Wie man hier nachlesen kann, gibt es bei den Dateisystemen NTFS, UFS und ZFS tatsächlich die Fähigkeit einen sog. "Creation Timestamp" zu setzen.
Allerdings gibt es hier die Erklärung für das von dir beschriebene Verhalten:
Zum letzten Satz gibt es hier noch einen weiteren Hinweis:Change- oder Creation-Stempel (ctime)
Hier gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen Windows und Unix:
Change
Auf unixoiden Systemen wird historisch die ctime verändert, wenn die Metadaten einer Datei (z. B. Rechte, Besitzer, ..) und nicht ihr eigentlicher Inhalt geändert wird.
Creation
Auf windows-artigen Systemen wird die ctime als Geburtszeit einer Datei interpretiert (z. B.: Diese Datei wurde am 12. Dezember 2011 um 12:31 Uhr erstellt).
Dieser Unterschied kann zu einer Fehldarstellung der Dateizeit auf unterschiedlichen Betriebssystemen führen. Die meisten Unixdateisysteme speichern keine Creation-Stempel und beschränken sich auf die Change-Stempel; allerdings speichern einige Dateisysteme beide Werte (z. B. NTFS, HFS+, ZFS, oder UFS2).
Zusammengefasst: Die Erstellungszeit einer Datei kann zwischen den unterschiedlichen Betriebssystemen nicht gehandhabt werden. Verläßlich ist nur die Angabe der letzten Änderungszeit.Some file systems support an additional entry in the inode regarding the creation time (or birth time). I know that ext4 supports this feature and also JFS and BTRFS.
However most tools and API have not yet been updated to read this extra information. So even-though it could be there, it's not accessible.
Abhilfe: Bei Dateien, bei denen das Erstellungsdatum wichtig ist, sollte dieses einfach in den Dateinamen geschrieben werden:
Beispiel:
Code: Select all
2016-20-24_Antwort Versicherung.docWarum der Effekt nur bei den MS-Office-Paketen auftritt, kann ich nur vermuten. Ich glaube, daß MS-Office beim Speichern auf eine Share nicht in die geöffnete Datei reinschreibt, sondern einfach eine neue Datei erstellt, und die alte löscht.
Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.
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rowlar
- Starter

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Re: Warum ändert MS Word 2010 das Änderungsdatum UND das Erstelldatum beim ändern/speichern einer Datei über Samba?
Danke Princo für deine ausführliche Antwort.
Die gleiche Datei mit Open-Office bearbeitet behält ihr Erstelldatum bei (dauert aber auch ewig
)
Der Fall der möglichen Änderung wie in deinem ersten Kasten beschrieben, also Zugiff durch das Unix-OS, ist ja nicht gegeben.
merci
rowlar
Das ist wohl der Grund. MS-Office Dateien werden beim Öffnen auf dem Client vollständig von der Share heruntergeladen und lokal "behandelt". Ich konnte das bei einer 100 MB großen .docx Datei feststellen. Word braucht bei einer noch so kleinen Änderung am Inhalt eine Ewigkeit zum Speichern. Es läd jedesmal die ganzen 100 MB hoch.Ich glaube, daß MS-Office beim Speichern auf eine Share nicht in die geöffnete Datei reinschreibt, sondern einfach eine neue Datei erstellt, und die alte löscht.
Die gleiche Datei mit Open-Office bearbeitet behält ihr Erstelldatum bei (dauert aber auch ewig
Der Fall der möglichen Änderung wie in deinem ersten Kasten beschrieben, also Zugiff durch das Unix-OS, ist ja nicht gegeben.
merci
rowlar
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