BAUVORSCHLAG banana Pi M1
Posted: 01 May 2017 16:09
BAUVORSCHLAG banana Pi M1
Wer einen absoluten Stromspar-NAS haben will ist beim Banana Pi genau richtig. Dank der neuen Beta Version mit der Image-Datei „NAS4Free-bpi-embedded-SD-10.3.0.3.2903.img“ konnte ich so einen Winzling zum Rennen bringen.
Da der banana Pi einen echten SATA-Anschluss und einen echten 1GBit Netzwerkanschluss hat ist er dafür gut gerüstet. Im Gegensatz dazu hat der berühmte Raspbarry Pi nur USB Anschlüsse für Datenspeicher und einen 100MBit Anschluss, auch nur über intern USB für das Netzwerk.
Es gib zwar inzwischen deutlich bessere Varianten des banana Pi, aber der SATA Anschluss ist ein echter Vorteil.
Was Braucht man:
Den banana Pi M1
USB Stromversorgungskabel von USB nach mini-USB
USB Ladegerät mit mindestens 1A Ladestrom.
SD Karte (mindestens 8GB)
darüber hinaus stand mir zur Verfügung:
eSATA Kabel
Externe 3TB Festplatte in einem Gehäuse mit eSATA Anschluss
Netzwerkswitch mit Ethernetkabeln.
Vorgehensweise:
Die o.g. Datei habe ich mir aus den Internet an üblicher stelle für Nas4Free heruntergeladen.
https://sourceforge.net/projects/nas4free-bananapi/
Ich entschied mich gleich für die embedded Version.
Nach dem Entpacken habe ich die Datei mit Win32Imager auf eine SD Karte geschrieben. Warum auch immer klappte der Weg mit dem Mac und dd (diskdump) hierfür nicht. Der Banana Pi wollte nicht starten. Das muss aber nicht generell so sein.
Nun hab ich die SD Karte in den banana Pi gesteckt und ihn mit dem Switch verbunden. Da mein übriges Netzwerk einen komplett anderen IP-Adresskreis hat habe ich einen Rechner zunächst auf die voreingestellte IP Adresse von Nas4Free (192.168.1.250) umgestellt (192.168.1.2) und DHCP auf diesem Rechner abgeschaltet. Netzwerkmaske ist dann 255.255.255.0.
Setzt man nun den banana Pi unter Strom und verbindet ihn mit dem Netzwerk kann man mit dem Internetbrowser des Vertrauens auf den banana Pi per Eingabe seiner voreingestellten IP Adresse (192.168.1.250) zugreifen. Nutzname, Passwort sollten bekannt sein. Und schon konnte ich die IP Adresse an meine Bedürfnisse anpassen.
Tip: Wenn der banana Pi sich nicht gleich aufrufen lässt kann man in einer DOS-Box (Eingabeaufforderung) mit dem Befehl
ping 192.168.1.250 /t
dauerhaft auf Antwort warten bis der banana Pi gestartet ist. Es dauert eben ein kleinen Moment.
Herunterfahren des Banana Pi
eSATA Festplatte anschliessen.
Neustart des banana Pi, Rückstellen meines Rechners auf die vorhergehende alte Einstellung. (DHCP).
Nach einem Moment ist der banana PI wieder gestartet und ich kann ihn mit der neuen IP Adresse, die ich ihm grade gegeben hatte erneut aufrufen und alles einstellen, was ich will. So auch die nun angeschlossenen Platte am SATA Port.
Diese habe ich erst mal mit UFS formatiert, da ich denke dass ZFS den Winzling überfordert.
Jetzt einen User anlegen und CIFS einrichten.
Nachteile:
Der HDMI-Port ist noch nicht benutzbar, da es bisher keine passenden Bildschirmtreiber gibt. Somit ist die Konsole/Shell per Bildschirm- und USB-Tastatur-Anschluss nicht nutzbar. Per SSH sollte das aber gehen.
Hinweis:
Ich hatte den banana Pi an ein kleinen 100MBit Switch (war gerade zur Hand) angeschlossen. Deshalb musste ich die Send Buffers und Receive Buffers jeweils auf 16060 herabsetzen. Erst so waren Stabile Datenübertragungen an die SATA Platte möglich. Man sollte an dieser Stelle nicht allzu viel von dem Winzling verlangen. Es gibt aber Hinweise, dass er im GBit Netzwerk bis zu 40MB/s schafft.
Hinweis:
Mit Safari 9.1.2 auf einem Mac konnte ich NICHT im WebGui die Menüs aufklappen. Unter Firefox ging es aber auf dem selben Mac.
Hinweis:
Es gibt SATA Kabel, die gleichzeitig Strom aus einem USB Anschluss des Banana Pi an eine 2,5’ Platte/SSD bringen. Damit liesse sich ein NAS zusammenbauen, was noch weniger Strom braucht als eine externe 3,5’ Platte (die gut 15W zieht).
Hinweis:
DANK an crowi, ohne dessen Unterstützung ich nicht so schnell so weit damit gekommen wäre.
Wer einen absoluten Stromspar-NAS haben will ist beim Banana Pi genau richtig. Dank der neuen Beta Version mit der Image-Datei „NAS4Free-bpi-embedded-SD-10.3.0.3.2903.img“ konnte ich so einen Winzling zum Rennen bringen.
Da der banana Pi einen echten SATA-Anschluss und einen echten 1GBit Netzwerkanschluss hat ist er dafür gut gerüstet. Im Gegensatz dazu hat der berühmte Raspbarry Pi nur USB Anschlüsse für Datenspeicher und einen 100MBit Anschluss, auch nur über intern USB für das Netzwerk.
Es gib zwar inzwischen deutlich bessere Varianten des banana Pi, aber der SATA Anschluss ist ein echter Vorteil.
Was Braucht man:
Den banana Pi M1
USB Stromversorgungskabel von USB nach mini-USB
USB Ladegerät mit mindestens 1A Ladestrom.
SD Karte (mindestens 8GB)
darüber hinaus stand mir zur Verfügung:
eSATA Kabel
Externe 3TB Festplatte in einem Gehäuse mit eSATA Anschluss
Netzwerkswitch mit Ethernetkabeln.
Vorgehensweise:
Die o.g. Datei habe ich mir aus den Internet an üblicher stelle für Nas4Free heruntergeladen.
https://sourceforge.net/projects/nas4free-bananapi/
Ich entschied mich gleich für die embedded Version.
Nach dem Entpacken habe ich die Datei mit Win32Imager auf eine SD Karte geschrieben. Warum auch immer klappte der Weg mit dem Mac und dd (diskdump) hierfür nicht. Der Banana Pi wollte nicht starten. Das muss aber nicht generell so sein.
Nun hab ich die SD Karte in den banana Pi gesteckt und ihn mit dem Switch verbunden. Da mein übriges Netzwerk einen komplett anderen IP-Adresskreis hat habe ich einen Rechner zunächst auf die voreingestellte IP Adresse von Nas4Free (192.168.1.250) umgestellt (192.168.1.2) und DHCP auf diesem Rechner abgeschaltet. Netzwerkmaske ist dann 255.255.255.0.
Setzt man nun den banana Pi unter Strom und verbindet ihn mit dem Netzwerk kann man mit dem Internetbrowser des Vertrauens auf den banana Pi per Eingabe seiner voreingestellten IP Adresse (192.168.1.250) zugreifen. Nutzname, Passwort sollten bekannt sein. Und schon konnte ich die IP Adresse an meine Bedürfnisse anpassen.
Tip: Wenn der banana Pi sich nicht gleich aufrufen lässt kann man in einer DOS-Box (Eingabeaufforderung) mit dem Befehl
ping 192.168.1.250 /t
dauerhaft auf Antwort warten bis der banana Pi gestartet ist. Es dauert eben ein kleinen Moment.
Herunterfahren des Banana Pi
eSATA Festplatte anschliessen.
Neustart des banana Pi, Rückstellen meines Rechners auf die vorhergehende alte Einstellung. (DHCP).
Nach einem Moment ist der banana PI wieder gestartet und ich kann ihn mit der neuen IP Adresse, die ich ihm grade gegeben hatte erneut aufrufen und alles einstellen, was ich will. So auch die nun angeschlossenen Platte am SATA Port.
Diese habe ich erst mal mit UFS formatiert, da ich denke dass ZFS den Winzling überfordert.
Jetzt einen User anlegen und CIFS einrichten.
Nachteile:
Der HDMI-Port ist noch nicht benutzbar, da es bisher keine passenden Bildschirmtreiber gibt. Somit ist die Konsole/Shell per Bildschirm- und USB-Tastatur-Anschluss nicht nutzbar. Per SSH sollte das aber gehen.
Hinweis:
Ich hatte den banana Pi an ein kleinen 100MBit Switch (war gerade zur Hand) angeschlossen. Deshalb musste ich die Send Buffers und Receive Buffers jeweils auf 16060 herabsetzen. Erst so waren Stabile Datenübertragungen an die SATA Platte möglich. Man sollte an dieser Stelle nicht allzu viel von dem Winzling verlangen. Es gibt aber Hinweise, dass er im GBit Netzwerk bis zu 40MB/s schafft.
Hinweis:
Mit Safari 9.1.2 auf einem Mac konnte ich NICHT im WebGui die Menüs aufklappen. Unter Firefox ging es aber auf dem selben Mac.
Hinweis:
Es gibt SATA Kabel, die gleichzeitig Strom aus einem USB Anschluss des Banana Pi an eine 2,5’ Platte/SSD bringen. Damit liesse sich ein NAS zusammenbauen, was noch weniger Strom braucht als eine externe 3,5’ Platte (die gut 15W zieht).
Hinweis:
DANK an crowi, ohne dessen Unterstützung ich nicht so schnell so weit damit gekommen wäre.