seller wrote:Hi Princo,
dasmit den datsets habe ich nur soweit verstanden, dass das wohl sowas wie festgelgte verzeichnisse für user sind, stimmts?
Nein, man
"kann" sie zwar dafür benutzen, aber eigentlich haben sie eher den Charakter von Festplattenpartitionen. So kann man für die einzelnen Datasets unterschiedliche Attribute vergeben. Man kann sie z.B. individuell auf eine Maximalgröße beschränken, oder verschiedene Kompressionsgrade einstellen (wovon ich anfangs erstmal abraten würde).
Eine der wichtigsten Eigenschaften ist jedoch, daß man Datasets einzeln oder auch rekursiv snapshooten (einfrieren) kann.
Das mag dir jetzt noch nicht soviel sagen, und auch etwas verwirrend sein (weil die Datasets erstmal wie ganz normale Verzeichnisse aussehen), aber glaub mir, es ist sehr clever, seine Daten von Anfang an in Datasets zu organisieren.
Was für vorteile hat das?
Himmel, wo soll ich da nur anfangen?
Gut, ich versuche es: Zuallererst bringen dir die Datasets Struktur in deine Daten. Im Heimbereich würde man z.B. einzelne Datasets für Musik, Filme, Software, Downloads und persönliche Daten anlegen (nur als Beispiel). Da die Datasets wie Verzeichnisse aussehen, kann man auch leicht die einzelnen Freigaben darauf erstellen.
Nun kann man für die Datasets einstellen, ob sie überhaupt gemounted werden sollen.
Angenommen, man hat ein Dataset nur für "Erwachsenen-Filme" eingerichtet, dann kann man das halt bei Bedarf an- oder abknipsen. (Sorry für das Beispiel, aber so kann ich es am einfachsten erklären).
Oder ein anderes Szenario: Angenommen, du hast 6TB Kapazität auf dem NAS, und möchtest für das Backup deiner Wakstations 3TB reservieren. Wenn du nun ein Backup-System hast, was den ihm zugewiesenen Platz intelligent verwaltet, dann kannst du mit den Datasets sicherstellen, daß dir das Backup-System nicht das gesamte NAS vollschreibt.
Das sind jetzt nur einige Beispiele gewesen, es gibt noch viel mehr Szenarien, in denen die Organistation in Datasets Vorteile bietet. Es gibt allerdings kein Szenario, in denen dir Datasets Nachteile bringen werden.
Im moment ist mir nicht klar warum ich verschiedeneuser einrichten soll, denn hier muss/ will jeder auf alle daten zugreifen können.
Autsch, an dieser Stelle wird es gefährlich. NAS4Free ist mit den Standardeinstellungen als absolut offenes System eingerichtet. Das ist für den Heimbereich sehr bequem, weil man sich nicht mit Zugriffsrechten befassen muß, aber im geschäftlichen Einsatz kann das sehr böse enden.
Beispiel: Ihr habt einen sehr netten Kunden bei euch sitzen, der ganz höflich nach eurem WLAN-Passwort fragt, weil er mit seinem Laptop in Internet möchte, um seine Mails zu checken. Sobald der in eurem Netz ist, kann er auch auf alle Daten vom NAS zugreifen. Ist das gewollt?
Ich griege z. Zt. Nicht mal die netzverbindung hin, mein windows erkennt das nas4free als server aber das wars schon....???
Ich werde morgen mal ein paar Screenshots hochladen, die das beschreiben (momentan klappt das mit dem Upload hier nicht, weil die Bilder zu groß sind, und auch verkleinern nicht hilft)
Zu deinem vorschlag mit nem backupnas oder wie du in dem anderen post geschrieben hast sogar drei nas einzustzen werde ich in betracht ziehen, ist natürlich auch ne geldfrage.... Das kann ich nur langfristig umsetzen.
Ein 2tes NAS kommt so um die 300€, oder auch erheblich billiger, wenn man erstmal alte Hardware recycled. Du hast ja schon mitbekommen, welche Beträge für Datenrettung aufgerufen werden, und die Sache geht i.d.R. nicht so glimpflich aus, wie bei dir. Ich würde das nicht auf die lange Bank schieben.
Im moment werde ich das risiko mit einem nas eingehen und ein zweites für backups planen
Wir haben alle mal mit
einem NAS angefangen
Ich muss aber so langsam wieder in die pötte kommen, meine scheffin will mal wieder vernünftig arbeiten ohne hin und herkopierei
Das Schlimmste hast du ja schon hinter dir, und wenn du dich etwas intensiver mit diesem System beschäftigst (und ein Backup-NAS einrichtest!!), wirst du feststellen, daß viele Dinge auf einmal ihren Schrecken verlieren. NAS4Free hat da ein riesiges Potential, um das nutzen zu können, muß man sich allerdings auch etwas reinknien. Die grafische Oberflache zeigt einem da derzeit nur einen relativ kleinen Teil der Möglichkeiten. Was mich dabei besonders fasziniert: unter der Haube ist das Ganze ein verdammt simples, aber extrem robustes System, und das finde ich besonders reizvoll und cool.
Kannst du mir mit den datasets und einrichtung der user noch mal helfen?
Ich werde das morgen nochmal mit überarbeiteten Screenshots probieren, das sollte aber kein Problem darstellen.
Grüße