FreeNAS durch Nas4free ersetzen - welcher Aufwand?
Posted: 19 Feb 2014 11:51
Hallo,
ich bin bisher Nutzer von FreeNAS und habe da so meine kleinen Probleme. Vielleicht kann ja von euch eine Rückmeldung kommen, ob ich dann bei Nas4Free besser aufgehoben bin und ob ein Umstieg "einfach" oder "aufwändig" ist.
Mein Hardware: Ein HP Proviant N40L mit 8 GB RAM und originalem BIOS.
Ein Gigabit Netzwerk mit je einem Router im Keller und im Arbeitszimmer.
Als Client werkelt ein Mac Mini, ggf. können mal 2 Androiden aufs Netzwerk/NAS über WLAN (im Router eingebaut) zugreifen. Kein Windows im Haus.
Der Server verwaltet 5 HDDs mit 2/3/3/4/4 TB, wobei pro Jahr eine kleine Platte durch eine größere ersetzt wird (bin Hobbyfilmer und Vielfotografierer).
Der Zugriff auf den Server erfolgt per APF, weil bei SMB-Zugriff noch zu viele Altlasten (Mac Sonderzeichen und "/" im Dateinamen) häufig "Fehler -50" (Datei nicht gefunden) die Nutzung blockieren.
Meine Probleme mit FreeNas bisher:
Durchsatz 1: Bei vielen Ordnertiefen und Verschachtelungen muß ich manches Mal 5-8 Minuten warten bis eine Antwort kommt. (Info oder Zusammensammeln der Daten durch das Mac OS für ein Kopier/Loschvorgang, in der Zeit ist laut Anzeigen im Mac und vom Server auf der Leitung nichts los).
Durchsatz 2: Beim Kopieren von sehr großen Dateien (2-stellige Gigabyte je Datei) komme ich nur auf 500-600 Mbit/s, obwohl die Platten 90-110Mbyte/s schaffen (am internem S-ATA des Mac getestet). Auf der Leitung sollten somit 800-900MBits/s möglich sein. Aktuell sichere ich gerade 2,94 TB und das soll noch über 12 Stunden dauern. Anzeige vom WebGUI des Servers: 500MBit/s auf dem Netzwerk, 60-70MByte/s lesend von der HDD, [Mac OS] 50 - 70 MByte/s schreibend auf die HDD (FW800, es sind 80MB/s möglich).
Datenorganisation: Ich halte nicht von RAID im privatem Bereich, ich dupliziere mein Daten über Mac OS auf externe Firewire-Platten die im Banksafe liegen. Verschlüsseln muß ich auch nichts, meine Bilder und Filme sind auf youtube & Co zu sehen.
Bisher habe ich im Server als Dateisystem ZFS genommen, weil laut englischer Beschreibung der FreeNAS Möglichkeiten das am besten aussah. (Mein englisch ist nicht besonders). Ich habe mich bewußt für "1 Festplatte = ein Dateisystem = 1 Inhaltsverzeichnis = 1 ZFS-Pool" entschieden. Gibt es bei NAS4Free die Möglichkeit auch andere FS zu nutzen, vielleicht sogar HFS+? Oder würde UFS ausreichen? Ich habe da noch keine Info gefunden, was NAS4Free so anbietet.
Wenn ich auf NAS4Free umsteige, ist dann eine Installation des BS auf USB-Stick möglich? Falls ich beim ZFS bleibe: Werden die Datenplatten übernommen oder muß da wieder alles umkopiert werden? Gibt es eine verständliche Anleitung für die Installation (windows-frei), denn bei der FreeNAS-Anleitung gab es massiv Verständnisprobleme weil die auf englisch ist und trotz eines Mac-Abschnittes zu viel windows-Kenntnisse voraussetzt?
Thomas
ich bin bisher Nutzer von FreeNAS und habe da so meine kleinen Probleme. Vielleicht kann ja von euch eine Rückmeldung kommen, ob ich dann bei Nas4Free besser aufgehoben bin und ob ein Umstieg "einfach" oder "aufwändig" ist.
Mein Hardware: Ein HP Proviant N40L mit 8 GB RAM und originalem BIOS.
Ein Gigabit Netzwerk mit je einem Router im Keller und im Arbeitszimmer.
Als Client werkelt ein Mac Mini, ggf. können mal 2 Androiden aufs Netzwerk/NAS über WLAN (im Router eingebaut) zugreifen. Kein Windows im Haus.
Der Server verwaltet 5 HDDs mit 2/3/3/4/4 TB, wobei pro Jahr eine kleine Platte durch eine größere ersetzt wird (bin Hobbyfilmer und Vielfotografierer).
Der Zugriff auf den Server erfolgt per APF, weil bei SMB-Zugriff noch zu viele Altlasten (Mac Sonderzeichen und "/" im Dateinamen) häufig "Fehler -50" (Datei nicht gefunden) die Nutzung blockieren.
Meine Probleme mit FreeNas bisher:
Durchsatz 1: Bei vielen Ordnertiefen und Verschachtelungen muß ich manches Mal 5-8 Minuten warten bis eine Antwort kommt. (Info oder Zusammensammeln der Daten durch das Mac OS für ein Kopier/Loschvorgang, in der Zeit ist laut Anzeigen im Mac und vom Server auf der Leitung nichts los).
Durchsatz 2: Beim Kopieren von sehr großen Dateien (2-stellige Gigabyte je Datei) komme ich nur auf 500-600 Mbit/s, obwohl die Platten 90-110Mbyte/s schaffen (am internem S-ATA des Mac getestet). Auf der Leitung sollten somit 800-900MBits/s möglich sein. Aktuell sichere ich gerade 2,94 TB und das soll noch über 12 Stunden dauern. Anzeige vom WebGUI des Servers: 500MBit/s auf dem Netzwerk, 60-70MByte/s lesend von der HDD, [Mac OS] 50 - 70 MByte/s schreibend auf die HDD (FW800, es sind 80MB/s möglich).
Datenorganisation: Ich halte nicht von RAID im privatem Bereich, ich dupliziere mein Daten über Mac OS auf externe Firewire-Platten die im Banksafe liegen. Verschlüsseln muß ich auch nichts, meine Bilder und Filme sind auf youtube & Co zu sehen.
Bisher habe ich im Server als Dateisystem ZFS genommen, weil laut englischer Beschreibung der FreeNAS Möglichkeiten das am besten aussah. (Mein englisch ist nicht besonders). Ich habe mich bewußt für "1 Festplatte = ein Dateisystem = 1 Inhaltsverzeichnis = 1 ZFS-Pool" entschieden. Gibt es bei NAS4Free die Möglichkeit auch andere FS zu nutzen, vielleicht sogar HFS+? Oder würde UFS ausreichen? Ich habe da noch keine Info gefunden, was NAS4Free so anbietet.
Wenn ich auf NAS4Free umsteige, ist dann eine Installation des BS auf USB-Stick möglich? Falls ich beim ZFS bleibe: Werden die Datenplatten übernommen oder muß da wieder alles umkopiert werden? Gibt es eine verständliche Anleitung für die Installation (windows-frei), denn bei der FreeNAS-Anleitung gab es massiv Verständnisprobleme weil die auf englisch ist und trotz eines Mac-Abschnittes zu viel windows-Kenntnisse voraussetzt?
Thomas