M*I*B wrote:... ok, beim Thema Umkopieren gehst Du von Dir aus. Ich habe aber von Linux keinen Plan und kann mit Deinen Hinweisen nichts anfangen, weder mit "cp, mv oder rsync", noch mit "zfs send/receive". Daher bin ich ganz glücklich damit, das es den MC gibt; das kenne ich blind aus DOS- Zeiten ...
Es ist klar, daß ich dabei immer von mir aus gehe. NAS4Free ist ein System für Systembuilder, und nicht für Consumer, was die Installation betrifft.
Wenn ich bestimmte Vorgehensweisen empfehle, dann habe ich die auch immer vorher ausprobiert, und falls die einmal nicht klappen sollten, bekommt man dabei wertvolle Hinweise, die ein etwaiges Problem recht genau eingrenzen können.
Den Norton Commander fand ich übrigens schon in den 80ern müllig, und habe damals mit XTree gearbeitet, weil es einfacher und mächtiger war.
Hier im Forum wirst du bei Problemlösungen grundsätzlich mit cp, mv, rsync und ggfs. sogar mit zfs send/receive konfrontiert werden, weil diese Befehle direkt übernommen werden können, und auf jedem System funktionieren.
M*I*B wrote:Das mit den Jails mag ja eine gute Sache sein und irgendwann beschäftige ich mich auch noch mal damit, aber derzeit bietet die GUI ja keine Unterstützung dafür wie FreeNAS, so das ich wieder auf die Shell gezwungen werde; derzeit zu riskant für mich. Ich möchte mich aktuell lieber um die immer noch ungeklärten Dinge wie Rechtevergaben u.ä. kümmern.
Wenn man einen Jail-Manager installiert, klinkt der sich in das GUI ein. Früher nutzte man dafür TheBrigg, jetzt ist wohl eher Finch angesagt.
Fertige Zusatzpakete wie bei Freenas gibt es bei NAS4Free derzeit nicht. Hier muß man noch selber tätig werden.
Ich sehe das übrigens genau wie du: Zuerst sollte man das Basis-System beherrschen, die verschiedenen Dienste und Protokolle erforschen, sich mit der Rechtevergabe beschäftigen, und dabei ein Gefühl entwickeln, wie man das NAS sinnvoll nutzen kann.
Erst wenn man ganz genau weiß, daß die Grundfähigkeiten von N4F für einen nicht ausreichen, sollte man sich mit dem Thema Jails beschäftigen.
Ich selbst setze derzeit gar keine Jails ein, mache aber mit meinen NAS-Systemen dennoch die verrücktesten Dinge. Auch wenn man es anfangs nicht glauben mag: NAS4Free ist schon ein ziemlich komplettes System. Es läuft an einigen Stellen nicht gleich ganz rund, und da muß man dann eben eingreifen.
M*I*B wrote:Was MiniDNLA betrifft muss ich Dir aktuell Recht geben. Ich habe das vergangene Nacht auch mal als Option versucht. Funktioniert auf Anhieb und macht auch im Gegensatz zum Eingebauten DNLA einen Rescan. Allerdings zimmert das Teil alle Medien unbeachtet der Art in das DNLA-Root... Bei rund 150000 Audio, Video und Bilddateien vollkommen unbrauchbar.
Den eingebauten DNLA nutze ich nur für meine Audio-Dateien, weil ich ein paar Internet-Radios habe, die nur DLNA können. Den automatischen Rescan vermisse ich gar nicht, der eine zusätzliche Klick über das Webinterface stürzt mich nicht in eine Sinnkrise.
Der eingebaute DNLA-Server ist insofern "kaputt", daß er derzeit nur einen Zugriff über die Dateistruktur zulässt, und nicht über Interpret, Album, Jahr, Genre, usw. (früher ging das).
Das brauche ich aber, wie gesagt, nur für meine kleinen Internet-Radios. Ansonsten habe ich ein medialess-XBMC, welches mit Filme, Musik und Fotos auf das TV bringt. Dort bin ich nicht auf DLNA angewiesen.
M*I*B wrote:Zusammenfassend also ist das eingebaute Fuppes mangels ReScan- Funktion und unnützer da nicht funktionierender GUI unbrauchbar, das MiniDNLA mangels Struktur. Gibt es noch andere Optionen? Ich habe nichts finden können...
Für mich reicht der Zugriff über die Dateisystemstruktur, aber du fragtest nach anderen Optionen, und die werden hier im Forum
gleich im ersten Eintrag der Sektion UPnP/Fuppes aufgelistet. Bedien dich.
M*I*B wrote:Gestern ist mir dann noch ein BUG ins Auge gefallen: Wenn ich bei den Dataset's die Option "Erweiterte Attribute für dieses System aktivieren." setze, funktioniert das auch erstmal. Wenn ich dann aber zu "Festplatten|ZFS|Einstellungen|Synchronisierung" gehe und den Sync auslöse, wie von Dir irgendwo angesprochen, dann feuert mir das System diese Änderungen wieder raus; was'n das für'n Glunz?
Ja, das ist wirklich tragisch. Diese "Extended attributes"-Einstellung bei den Datasets hat keine wirksame Funktion, soweit ich das nachvollziehen konnte. Man kann die "extended attributes" nutzen, obwohl der Haken gar nicht gesetzt ist. Teuflisch
M*I*B wrote:EDIT: Noch'n BUG... oder zwei:
Nach einiger Betriebszeit friert Display und Keyboard am Server selbst ein. Es sind dann keinerlei EIngaben mehr möglich und auch Ausgaben, z.B. beim Shutdown via Powertaste erfolgen nicht.
Vielleicht im Zusammenhang damit zu sehen ist die Tatsache, das sehr oft das Keyboard (egal welches; schon diverse ausprobiert) nach dem Hochfahren nicht funktioniert. Da hilft dann auch nicht das Ziehen und erneute Einstecken. Im Gegensatz dazu werden aber alle probierten Keyboards IMMER auf BIOS- Ebene erkannt. Dsa scheint also ein BSD- Treiberproblem zu sein.
Das sind zwei verschiedene Fehler, welche getrennt betrachtet werden sollten.
Grundsätzlich: Das Keyboard sollte man nicht an einem USB-3 Anschluss hängen.
Ansonsten: Setze das BIOS mal auf die Default-Werte zurück, und konfiguriere
nur die unbedingt nötigen Einstellungen.
Normalerweise sind das:
1. SATA-Controller auf AHCI stellen.
2. Boot-Reihenfolge auf dein Boot-Medium ändern.
Beobachte dann, ob der Fehler noch auftritt, und wenn ja: nach welcher Zeit.
Besonders wichtig sind etwaige Fehlermeldungen, welche direkt auf der Konsole des NAS ausgegeben werden.
Ein Blick in das System-Log des Web-Gui kann dann natürlich auch nicht schaden.
Es kann durchaus sein, daß der Fehler nach dem BIOS-Reset nicht mehr auftaucht.
Wenn der Fehler dennoch weiter auftritt, hat man zumindest einen definierten Ausgangspunkt.
Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.