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Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 05 Aug 2014 22:43
by M*I*B
Hallo liebe Forengemeinde,

ich nerve jetzt mal öfter hier, wenn's recht ist?! :lol:

Ich hatte mich nach reichlich Ärger mit meinem CISCO NSS4000 dazu entschlossen, mal selber was entsprechendes in "gut" auf die Beine zu stellen. Die meissten mit einem solchen Wunsch landen wohl erst einmal bei FreeNAS... ich natürlich auch. Aber da ich damit (und dem wilden Menü) überhaupt nicht zurechtgekommen bin, lüppt seit heute Morgen halt NAS4free.. und schaue da: Sogleich findet man die Funktionen, die man so sucht ;)

Das Ding lüppt in einem Chenbro 12bay, MB ist ein Supermicro X10SLL-F, bestückt mit 16GB 1600er RAM, einer XEON E3-1220 so wie zwei auf IT-Mode gepatchten IBM M1015. Derzeit stecken da 6 Stück WD RED mit 2TB drin, selbiges kommt irgend wann noch einmal rein.
Gebootet wird von einem RAID1 aus zwei 16GB CF-Karten, welche in je einem CF2SATA stecken (hatte ich noch rumfliegen und die Idee fand ich schnorke... jaja, sacht nix ...)

Nun denn...
Generiert habe ich ein "Virtuelles Gerät" aus den 6 Pladden als Z2, genannt "NAS_A_raidz2_0". Da drauf dann einen Pool mit Namen "NAS_A" und darin diverse Datensätze... soweit doch richtig, odda?
Samba lüppt natürlich, wobei ich Auth als "Lokaler Benutzer" so wie "SMB2" gewählt habe. Den Rest dort habe ich halt auf Deutsch gestellt und im Bereich unter "Erweiterte EInstellungen" Large read/write, Verwende Sendfile, DOS-Attribute speichern, Leere Passwörter und Asynchrones I/O gesetzt. Allerdings wird der Haken bei "Verwende Sendfile" nach dem Speichern gleich wieder rausgekickt ?!?

Letztlich möchte ich erreichen, das in der Windows(7) Netzwerkumgebung für jeden beliebigen User im LAN die Freigaben angezeigt werden. Bestimmte dieser anzuzeigenden Freigaben (resp. Ordner) sollen allerdings nur dann betreten und deren Inhalt angezeigt werden können, wenn ein Benutzername und Kennwort eingegeben wird. Das macht auch Sinn, da unsere 11jährige Tochter sich nicht unbedingt Terminator, Friedhof der Kuscheltiere oder anderes Zeugs reinziehen soll, was für uns Alte gedacht ist. Ebenfalls möchten wir (Eltern) nicht, das die MiniZicke im Dokumentenordner rumschnüffelt u.ä. Dinge...

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin da irgendwie zu blöd zu :evil:
Entweder ich kann gar nicht in der Netzwerkumgebung auf das NAS zugreifen, oder aber ich kann auf alles zugreifen... Hab eich mich da irgendwo verzettelt?

Grundsätzlich... Wie baut man so etwas sinnvoll auf? Und wie muss man mit den Rechtevergaben umgehen? Und was ist eigentlich bei den Datensätzen unter Modus (Rechte) mit "Sonstige" gemeint? Welche Rechte hat der Systemuser "nobody"? Welche Rechte haben die Gruppen "wheel", "nobody" und "nogroup"?

... ja ... schon klar... ich gebe ja zu, das mir da z.Z. noch vollkommen der Durchblick fehlt :roll:

PS: Ein Erfolgserlebnis hatte ich allerdings... Das mit dem DLNA/UPnP Media Server habe ich auf anhieb gebacken bekommen ;) Meine DENON's sehen dat Dingens und spielen auch brav ab... suppi ;) Lediglich mit der GUI "fuppes" dazu weiss ich nichts anzufangen?!? Wenn ich z.B. auf "configuration/add shared object" klicke, geht ein leeres Popup auf, wo nichts zu "submit'en" geht. Ebenso passiert unter "browse/virtual folder layout" nix. da steht "none" im DropDown und sonst nix...

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 06 Aug 2014 01:47
by Princo
Hi M*I*B,

Zu einem ähnlichen Thema hatte ich hier etwas dazu geschrieben.
Wühl dich da mal durch, damit solltest du die derbsten Gurken bei deiner Konfiguration und der Rechtevergabe beheben können.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 07 Aug 2014 23:13
by M*I*B
Hallo Princo,

ich habe das jetzt mal alles durchgeackert; so wie es ausschaut, habe ich wohl alles richtig gemacht ;)

Dennoch habe ich die Sache mit den Rechtevergaben nicht verstanden resp. bekomme ich es nicht hin. Gibt es dazu auch noch irgendwo ein brauchbares HowTo?

Ebenfalls ungeklärt: Trotz Aktivierung von Sendfile ist das nach dem Speichern gleich wieder deaktiviert... warum?

BTW... Ich komme derzeit incl. LZ4- Kompression auf etwa 105MB/s von einem WIN7pro zu NAS beim Kopieren von kleinen Videoclips (3-15min. AVI). Bei Bildern (JPG) teilweise an 110MB/s... Wie ist dieser Wert zu bewerten? Prozessorlast des NAS lag bei allen Kernen im Mittel bei 5% (na, der muß noch was zu tun bekommen...)

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 02:06
by Princo
M*I*B wrote:ich habe das jetzt mal alles durchgeackert; so wie es ausschaut, habe ich wohl alles richtig gemacht ;)
Super, aber ich Dödel hatte dir doch glatt den falschen Link genannt :oops:

Schau daher bitte jetzt nochmal hier rein. Dort findest du die vollständigen Einstellungen für CIFS/SMB, und auch die ganzen anderen Optimierungseinstellungen.
M*I*B wrote:Dennoch habe ich die Sache mit den Rechtevergaben nicht verstanden resp. bekomme ich es nicht hin. Gibt es dazu auch noch irgendwo ein brauchbares HowTo?
M*I*B wrote:Ebenfalls ungeklärt: Trotz Aktivierung von Sendfile ist das nach dem Speichern gleich wieder deaktiviert... warum?
Weil Sendfile nur bei SMB1 eine Wirkung hat. Daher wird die Einstellung nicht übernommen. Du brauchst aber SMB2.
M*I*B wrote:BTW... Ich komme derzeit incl. LZ4- Kompression auf etwa 105MB/s von einem WIN7pro zu NAS beim Kopieren von kleinen Videoclips (3-15min. AVI). Bei Bildern (JPG) teilweise an 110MB/s... Wie ist dieser Wert zu bewerten? Prozessorlast des NAS lag bei allen Kernen im Mittel bei 5% (na, der muß noch was zu tun bekommen...)
Zwei Dinge sind hier relevant:

1. Die Größe der Dateien. Große Dateien werden schneller übertragen, als viele kleine Dateien mit gleicher Gesamtgröße. Das hängt damit zusammen, daß für jede einzelne Datei zusätzliche Metainformationen übertragen, und Prüfsummen gebildet werden müssen. Dazu kommt der sog. Protokoll-Overhead. Im Ergebnis führt das dann zu dem von dir beobachteten Effekt. Dein System ist zwar so schnell, daß der Effekt nur wenig Auswirkung hat, aber: siehe Punkt 2.

2. Die Komprimierbarkeit der Dateien. Du hast die Komprimierung eingeschaltet, obwohl sich deine Dateien kaum noch komprimieren lassen. Dadurch gewinnst du keinen Platz, sondern verschwendest nur Rechenzeit. Es ist daher besser, die Komprimierung generell ausgeschaltet zu lassen.

Es gibt im Home-Bereich kaum Fälle, bei denen die Komprimierung tatsächlich sinnvoll ist.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 09:42
by M*I*B
Schau daher bitte jetzt nochmal [ url[/ quote]]hier[/ url] rein. Dort findest du die vollständigen Einstellungen für CIFS/SMB,
... noch nicht ganz wach oder noch nicht in der Pofe gewesen? :lol: :lol: :lol:
Weil Sendfile nur bei SMB1 eine Wirkung hat.
Ach herje. Ok, das wissen aber nur die Insider, das dem so ist. Das erklärt es natürlich...
Die Größe der Dateien. Große Dateien werden schneller übertragen, als viele kleine Dateien mit gleicher Gesamtgröße.
...
Die Komprimierbarkeit der Dateien. Du hast die Komprimierung eingeschaltet, obwohl sich deine Dateien kaum noch komprimieren lassen
Ja, das ist beides klar. Die Komprimierung kommt auch wieder raus. Die dient lediglich im Moment als zusätzliche Last für den Protz. Ich baue die Tage, wenn's mir gelingt, auch noch zusätzliche Parallelbelastungen ein, um das Lastverhalten besser abschätzen zu können. Unnötige resp. unsinnige Dinge werden dann natürlich wieder entsorgt, wenn das Dingens produktiv eingesetzt wird.

Meine Frage zielte eher auf Eure Erfahrungen bezgl. Durchsatz. Mich interessiert vordringlich, wo ich mich mit meinen erzielten Werten bezgl. Performance einzuordnen habe.

Noch mal zusammenfassend:
~105 MB/s bei kleineren AVI- Dateien (ca. 1500 Dateien)
~110 MB/s bei grösseren JPG's (ca. 10000 Dateien)
~115 MB/s bei großen Dateien > 2GB (ca. 10 Dateien)

~160MB/s in der Summe (!) beim parallelen Kopieren der o.g. Testdateien; kann das sein ?!?

Angaben beruhen auf den WIN7pro x64 Angaben des Explodierers beim Kopieren von lokaler HDD direkt in die Netzwerkfreigabe (UNC). Verbindung: PC > 20m > Switch > 15m > FritzBox > 2m > NAS. Verkabelung Cat5e

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 10:41
by NKL
Ich schätze mal, dass er diesen Link meint: viewtopic.php?f=29&t=5787#p32277

Und 105-115 MB sind sehr gut. Überleg dir mal wieviel man maximal über ein GBit-Lan-Netzwerk schicken kann? 1000MBit/s -> 125MByte/s im Idealfall. Erreicht man im Normalfall nicht.
Die 160MB/s sind daher eher unrealistisch meiner Meinung nach ;)

Ich schaffe mit meinem Selbstbau-Server bei 30-40GB Dateien die nicht groß fragmentiert sind auch so 115-120MB/s. Normale Filmdateien sind auch so um die 105MB/s.
Wenn du die Performance von deinem Netzwerk testen willst, mach mal nen Testlauf mit 'iperf'.

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 14:00
by M*I*B
... kann sein ;) Ich habe das unter dem Link mal gemacht, aber keinerlei Unterschied feststellen können.

Was ich aber nicht verstehe: Wieso AIO OFF ?!? Das ergibt für mich derzeit keinen Sinn *grübel*

BTW: Hat noch wer zufällig ein Fullsize- Blech für einen IBM M1015- Kontroller rumliegen und über? gerne auch im Tausch gegen ein Halfsize- Blech ...


EDIT sagt: Hier mal die Graphen beim Kopieren des Videoordners. Das sind etwa 1TB, hauptsächlich Serien von Dr. House, Stargate, Enterprise, Kinderfilme u.s.w.
Dabei sind betreits die Änderungen aus dem Link eingeflossen excl. AIO, was aktiv geblieben ist und incl. LZ4, um Last zu generieren´.

EDIT sagt auch: Trotzdem ich unter System/Erweitert " Bildschirmschoner für die Konsole aktivieren " aktiviert habe, pellt sich die Kiste da mal ein rohes Ei drauf. Kann man das irgendwie fixen?

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 20:14
by Princo
:oops: :oops: :oops: :oops:
Hi,
:oops: :oops: :oops: :oops:
ähm, ja, war wohl etwas spät.

Zum Glück war der NKL wacher als ich, und hat tatsächlich den richtigen Link gepostet. Ich habe den Link jetzt in meinem Posting eingetragen.

Jetzt verstehe ich, warum du die Komprimierung eingeschaltet hast. Dabei fällt mir auf, daß wir hier tatsächlich noch nirgends etwas über Lasttests im Forum haben.
Das werde ich so schnell wie möglich nachholen. Bin schon am Testen. Wird am Ende ein kleiner Artikel im HowTo-Bereich werden. Heute oder morgen.

Bis dahin kannst du deine Tests durchaus ohne die Komprimierung durchführen. So bekommst du realistische Werte für die verschiedenen Datenübertragungen.

Dabei ist es wichtig, nicht die von Windows angezeigten Werte zu nehmen, denn die sind schlichtweg gelogen (Windows nimmt den eigenen Cache in die Berechnung mit rein, dadurch bekommst du höhere Werte angezeigt, als physikalisch überhaupt machbar ist. Besser ist die Anzeige vom NAS. Der NKL hat die erreichbaren Regionen ja genannt.

Deine Werte sehen aber fabelhaft aus, da ist wohl nichts mehr zu optimieren.

Und zum Lasttest schreibe ich noch etwas.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 21:03
by M*I*B
... jo, da bin ich ja mal gespannt ;)

BTW: Wenn ich den ganzen Schlunz mit LZ4 auf das NAS geschoben habe, nun aber für eine Freigabe LZ4 abschalte, was passiert dann mit den bereits in der Freigabe vorhandenen Dateien? Bleiben die komprinmiert oder werden die nach Abschalten von LZ4 entpackt?

Und noch eine Frage: Wieso bleibt nach der Kopieraktion die Speicherbelegung bei "72% von 16315MiB" stehen? Wird das nicht mal "geflusht" oder so?

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 21:21
by Princo
Die bestehenden Daten bleiben komprimiert. Neue Dateien werden nicht komprimiert.

Die Daten werden natürlich "geflusht", verbleiben aber im RAM (für Caching). Unix nutzt den Speicher da sehr intelligent. Wenn du die Optimierungen für die loader.conf nicht eingetragen hättest, würde er nur einen kleinen Teil des Speichers dafür nutzen. Die 72% zeigen mir, das diese Optimierungen eingetragen sind.

Alles paletti. Sieht gut aus.
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 08 Aug 2014 23:29
by Princo
Eine Anleitung für einen Streßtest (und wozu der gut ist) findet sich jetzt im "How To"-Bereich: viewtopic.php?f=93&t=7085

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 09 Aug 2014 11:41
by M*I*B
... hast Du gut gemacht; bekomme es nur nicht hin :(

Ich habe eine FULL- Installation und somit ein DATA- Verzeichnis auf dem CF-Raid. Das Verzeichnis /mnt/data habe ich freigegeben (auch Gast). Mit dem Dateimanager der GUI konnte ich ein Unterverzeichnis mprime/ anlegen, jedoch ist es mir nicht erlaubt, per Windows- Explorer die Datei dort abzulegen?!?
Wie gesagt: Ich sehe es im Explodierer, ich kann es betreten, aber ablegen darf ich nix...


EDIT sagt: Vergiss es; alles gut, sobald man dem Verzeichnis auch die entsprechenden Rechte einräumt :roll:

Ok, erstes Manko ist mir beim Test schon ins Auge gefallen. Meine CPU Kerntemp jagt recht schnell auf über 80°C, um sich dann bei ca. 79°C einzupendeln. Der okkinol INTEL XEON- Lüfter scheint wohl nicht so die tolle Nummer zu sein...

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 10 Aug 2014 05:33
by Princo
M*I*B wrote:Ok, erstes Manko ist mir beim Test schon ins Auge gefallen. Meine CPU Kerntemp jagt recht schnell auf über 80°C, um sich dann bei ca. 79°C einzupendeln. Der okkinol INTEL XEON- Lüfter scheint wohl nicht so die tolle Nummer zu sein...
Denke bitte daran, daß es sich hierbei um einen Extremtest handelt, Dabei geht es nur darum, ob dein System bei dieser verteufelt hohen Belastung überhaupt stabil läuft.
Das tut es anscheinend.
Im Normalbetrieb wird dein NAS nicht mal ansatzweise in in diese Leistungsregion vorstoßen.
Es besteht daher keine Veranlassung, über den Einbau einer Wasserkühlung nachzudenken :mrgreen:

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 10 Aug 2014 10:15
by M*I*B
... naja, eine WaKü wäre sicherlich Perlen vor die Säue. Nicht desto weniger ist ein so schneller Temperaturanstieg ein Indiz für eine schlechte Wärekopplung zwischen CPU und Kühler und bereitet der CPU nicht nur thermischen, sondern vor allem mechanischen Stress (unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizenten der verschiedenen Materialien).
Ich muss mal in meinen Kramkisten nachschauen, was ich da noch so an Kühlern rumfliegen habe. Ich meine, ich habe noch einen kleinen Alpenfön (m.E. einer der besten Hersteller) und ein Skyte müsste auch noch irgendwo rumfliegen... Werde ich bei Gelegenheit mal testen.

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 11 Aug 2014 19:21
by M*I*B
... ich muss leidser noch mal nerven und um Info bitten :roll:

Ich hatte das System ja als FULL auf die CF installiert. Allerdings kann ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern, mit welcher AUfteilung ich das System (OS/swap/data) angelegt hatte. Wenn ich mir die Karte aber mal so ansehe, dann habe ich ...

* 2,00GB * 10,90GB * 2,00GB * 23MB (nicht zugeordnet) *

Was ist denn davon jetzt was?
Und... Brauche ich bei 16GB RAM eine Swap- Partition?
Und... Wenn ich das jetzt neu installiere und die natürlich vorher gesicherte "config-nas4free.lan-20140811122908" zurückspiele, ist dann alles wieder schön?


Dann noch eine Merkwürdigkeit:
Ich hatte heute die beiden SATA2CF ausgetauscht, da die vorhandenen etwas rumgezickt haben; die neuen sind aber auch nicht besser...
Aber ganz davon ab will das OS jetzt beim Booten mittendrin die InstallationsCD haben?!? Das war vorher nicht so :?: :?: :?: Was ist denn jetzt damit los?

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 11 Aug 2014 21:20
by apollo567
Hat es einen speziellen Grund, weshalb du keine Embedded Installation benutzt ?

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 12 Aug 2014 08:21
by M*I*B
... mehrere, wobei die Abneigung, Nutz- und Betriebsdaten zu vermischen der vordringliche Grund ist. Letztgenanntes ist bei der Embedded- Installation unvermeidbar.

Problem mit "ich will meine CD" ist gelöst. Offensichtlich zickt das von mir unter WIN benutzte Cloning- Proggy rum und schreibt irgend etwas auf die Quell-CF ^^

Bleibt die Frage, welche Partition was ist; die Config zurückspielen klappt, abgesehen von den Mountingpoints auf der CF. Die müssen anschließend neu angelegt werden.

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 12 Aug 2014 12:23
by Princo
M*I*B wrote:... mehrere, wobei die Abneigung, Nutz- und Betriebsdaten zu vermischen der vordringliche Grund ist. Letztgenanntes ist bei der Embedded- Installation unvermeidbar.
Das solltest du vielleicht noch mal genauer erklären. Weder bei der Full, noch bei der Embedded-Installation werden Nutz- und Betriebsdaten miteinander vermischt.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 12 Aug 2014 12:44
by M*I*B
... hä? Klar doch ...
Bei der Embedded werden zusätzliche Installationen o.ä. auf das NAS/Share selber gelegt, bei der FULL auf den Tatenträger der Installation. Die Embedded bietet überhaupt keine Möglichkeit, Zusatzpakete auf der CF/USB/wasauchimmer abzulegen.


EDIT OT:
Kennst sich jemand mit dem schon vorhandenen Plugin LCDprog aus? Ich würde gerne eines meiner geliebten Displays direkt an das NAS tüddeln (RS232 oder USB). Datenblatt des Displays: http://www.usedcomp.de/pdf/20L203DA5.pdf

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 12 Aug 2014 23:09
by Princo
M*I*B wrote:Bei der Embedded werden zusätzliche Installationen o.ä. auf das NAS/Share selber gelegt, bei der FULL auf den Tatenträger der Installation. Die Embedded bietet überhaupt keine Möglichkeit, Zusatzpakete auf der CF/USB/wasauchimmer abzulegen.
Oder anders ausgedrückt: Du hast die Full-Installation gewählt, weil du vorhast, zusätzliche Pakete zu installieren.

Gut, dafür ist (besser war) die Full-Installation ja auch gedacht.

Dennoch würde ich von der Full-Installation grundsätzlich abraten, da es in NAS4Free mittlerweile die Möglichkeit gibt, Jails zu nutzen. Das sind quasi virtuelle FreeBSD-Maschinen. Damit kann man sich dann nach Herzenslust austoben und zusätzliche Dienste instalieren, ohne die eigentliche NAS4Free-Installation anzufassen. Der Vorteil der Jails ist, daß man die Firmware jederzeit updaten kann. Dann kann man auch die Embedded-Installation einsetzen.

Der Nachteil bei der Full-Installation ist, daß man die nicht so einfach updaten kann, weil die ganzen eigenen Anpassungen dann nachinstalliert werden müssen. Das führt über kurz oder lang dazu, daß man den Update-Aufwand scheut, und mit einem alten Systemstand rumeiert, und neue Funktionen nicht nutzen kann.

Also, wenn unbedingt zusätzliche Dienste auf dem NAS laufen sollen, dann in Jails.

Aber (und das betrifft sowohl die Full-Inst, als auch die Jails)!:
NAS4Free ist als NAS-System konzipiert. Es ist dafür da, Speicherplatz bereitzustellen, und diesen mittels vieler Protokolle zugänglich zu machen.
Es ist z.B. nicht dafür gedacht, als SQL-Server zu arbeiten. Es kann natürlich den Speicherplatz dafür bereitstellen, aber der SQL-Server selbst sollte auf einer anderen Maschine laufen.

Das sollte man vielleicht wissen, bevor man mit NAS4Free Dinge anstellt, für die es nicht geeignet ist.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 12 Aug 2014 23:59
by M*I*B
... naja, das ist mir schon klar ;) Dennoch darf das NAS ruhig ein paar Kleinigkeiten wie DNLA und z.B. die Ansteuerung meines Displays nebenbei erledigen.
Das mit den Jail's mag ja eine tolle Sache sein, aber zum einen verstehe ich diese Nummer nicht (kenne ich ja bereits von FreeNAS), zum anderen nehme ich den Mehraufwand bei einem Update gerne in Kauf. Wenn man die Jail's irgendwie mit in den data- Bereich der CF legen kann, so das diese Dinger nicht auf dem ZFS rumhängen, könnte ich mir das noch mal überlegen, so denn ich in der Lage wäre, das selbst zu regeln.
Was mich bei den Jail's auch tierisch auf die Nüsse gegangen ist war der Umstand, das jeder Dienst, wie z.B. DNLA, eine neue IP generiert hat. Zumindest ist es bei FreeNAS so. Ziemlicher Hummbug :roll:
Die bestehenden Daten bleiben komprimiert. Neue Dateien werden nicht komprimiert.
Wenn ich nun LZ4 z.B. für das Share /MUSIK abschalte und die bereits darin enthaltenen Files entpacken möchte... Muss ich die dann erst einmal in ein umkomprimiertes Share packen, dann LZ4 in /MUSIK abschalten und dann wieder zurück kopieren? Oder gibt es einen anderen Weg?

BTW: MC (Midnight Commander) habe ich tatsächlich ohne Stress installiert bekommen ;) Klopf mir doch mal einer auf die Schulter bidde *g*

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 13 Aug 2014 02:49
by Princo
Nur weil man eine Sache nicht gleich durchblickt, bedeutet das ja nicht automatisch, daß diese Sache bekloppt ist.
Wenn ich eine Sache nicht verstehe, dann versuche ich zuerst, herauszufinden, ob sie nicht doch nützlich sein könnte.
Und wenn es nützlich erscheint, dann lerne ich eben, wie man das optimal umsetzen kann.
Dabei kann man durchaus auch mal mehrere verschiedene Wege ausprobieren, und sich dann für die beste Lösung entscheiden.

Ein Beispiel:
Der integrierte DLNA/UPNP (fuppes) Dienst von NAS4Free ist in den aktuellen Versionen leider etwas kaputt.
Daher habe ich, weil es viele als Alternative empfohlen haben, den MiniDLNA in einem Jail installiert.
Dafür mußte ich mich natürlich mit Jails beschäftigen, und merkte, daß dabei ein Jail-Manager (damals TheBrigg) recht hilfreich ist.
Ich habe den MiniDLNA dann auch (mit eigener IP) zum Laufen gebracht. Er hat dann auch ganz brav meine Dateien indiziert, und auf dem ersten Blick sah alles sehr schön aus.
Aber dann mußte ich feststellen, daß der MiniDLNA mit exotischen Audio-Formaten überhaupt nicht klarkommt. Anstatt die Dateien einfach nur zu streamen, und das Ausgabegerät die Arbeit machen zu lassen, hat er irgendwelchen Blödsinn gemacht.
Habe dann einfach wieder den Fuppes genommen. Der ist zwar nicht so elegant, aber selbst in seiner "kaputten" Version funktioniert er immer noch besser für mich, als der MiniDLNA, den alle so toll finden.
Vielleicht kommt ja bald eine N4F-Version, mit einem besser funktionierenden DLNA/UPNP Dienst.
Der Punkt ist: ich habe es erst ausprobiert, und danach eine Entscheidung getroffen.

Allerdings würde ich nicht ohne Not auf die Idee kommen, ein Jail auf dem Data-Bereich einer CF-Card abzulegen. Wozu soll ich etwas auf einem so unsicheren Datenträger ablegen, wenn ich mit ZFS doch das beste Filesystem der Welt :mrgreen: dafür nutzen kann?
Irgendwie sehe ich noch nicht, wozu das gut sein soll, den für solche Situationen ist ZFS geradezu genial geeignet.
Es kann natürlich sein, daß du einen vollkommen anderen Systemaufbau einrichten möchtest, bei dem diese Konstellation dann notwendig wäre.
Das solltest du dann aber auch dazu schreiben, denn bei meinen Antworten gehe ich natürlich von gewissen Standards aus.
M*I*B wrote:Wenn ich nun LZ4 z.B. für das Share /MUSIK abschalte und die bereits darin enthaltenen Files entpacken möchte... Muss ich die dann erst einmal in ein umkomprimiertes Share packen, dann LZ4 in /MUSIK abschalten und dann wieder zurück kopieren? Oder gibt es einen anderen Weg?
Du brauchst da nichts "entpacken". Das Dateisystem entpackt die Daten völlig transparent. Du wirst den Unterschied im Zugriff zwischen komprimierten und unkomprimierten Daten nicht mal messen können.

1. Ein Umkopieren lohnt den Aufwand gar nicht. Umkopieren ist erst dann interessant, wenn man bestehende Daten komprimieren möchte. Dafür benutze ich Befehle wie cp, mv oder rsync. Sowas wie mc brauche ich nicht dafür, ich finde es eher hinderlich. Aber das kann jeder natürlich so handhaben, wie er möchte.

2. Wenn ich aber doch mal die Komprimierung völlig aufheben möchte, dann mache ich das nicht durch Umkopieren, sondern mittels zfs send/receive auf ein neues Dataset, lösche danach das alte Dataset und benenne das neue Dataset um. Danach synchronisiere ich die Web-Gui, damit alles wieder schick ist.

Es gibt für die beiden Punkte 1. und 2. noch eine weitere Methode, aber die Ausführung darüber würde jetzt das Thema sprengen.

Oder ganz kurz: Lass die Dateien einfach wie sie sind, und schalte nur die Komprimierung ab.

Grüße
Princo

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 14 Aug 2014 08:32
by M*I*B
... ok, beim Thema Umkopieren gehst Du von Dir aus. Ich habe aber von Linux keinen Plan und kann mit Deinen Hinweisen nichts anfangen, weder mit "cp, mv oder rsync", noch mit "zfs send/receive". Daher bin ich ganz glücklich damit, das es den MC gibt; das kenne ich blind aus DOS- Zeiten ...

Das mit den Jails mag ja eine gute Sache sein und irgendwann beschäftige ich mich auch noch mal damit, aber derzeit bietet die GUI ja keine Unterstützung dafür wie FreeNAS, so das ich wieder auf die Shell gezwungen werde; derzeit zu riskant für mich. Ich möchte mich aktuell lieber um die immer noch ungeklärten Dinge wie Rechtevergaben u.ä. kümmern.

Was MiniDNLA betrifft muss ich Dir aktuell Recht geben. Ich habe das vergangene Nacht auch mal als Option versucht. Funktioniert auf Anhieb und macht auch im Gegensatz zum Eingebauten DNLA einen Rescan. Allerdings zimmert das Teil alle Medien unbeachtet der Art in das DNLA-Root... Bei rund 150000 Audio, Video und Bilddateien vollkommen unbrauchbar.
Zusammenfassend also ist das eingebaute Fuppes mangels ReScan- Funktion und unnützer da nicht funktionierender GUI unbrauchbar, das MiniDNLA mangels Struktur. Gibt es noch andere Optionen? Ich habe nichts finden können...

Gestern ist mir dann noch ein BUG ins Auge gefallen: Wenn ich bei den Dataset's die Option "Erweiterte Attribute für dieses System aktivieren." setze, funktioniert das auch erstmal. Wenn ich dann aber zu "Festplatten|ZFS|Einstellungen|Synchronisierung" gehe und den Sync auslöse, wie von Dir irgendwo angesprochen, dann feuert mir das System diese Änderungen wieder raus; was'n das für'n Glunz?

So, ich geh jetzt erst mal ein bisschen schrauben; meine Frau hat schon wieder ihr Hinterrad eckig gefahren ^^

EDIT: Noch'n BUG... oder zwei:
Nach einiger Betriebszeit friert Display und Keyboard am Server selbst ein. Es sind dann keinerlei EIngaben mehr möglich und auch Ausgaben, z.B. beim Shutdown via Powertaste erfolgen nicht.
Vielleicht im Zusammenhang damit zu sehen ist die Tatsache, das sehr oft das Keyboard (egal welches; schon diverse ausprobiert) nach dem Hochfahren nicht funktioniert. Da hilft dann auch nicht das Ziehen und erneute Einstecken. Im Gegensatz dazu werden aber alle probierten Keyboards IMMER auf BIOS- Ebene erkannt. Dsa scheint also ein BSD- Treiberproblem zu sein.

Re: Zugriffsrechte von WIN aus (& kleine Vorstellung)

Posted: 15 Aug 2014 02:41
by Princo
M*I*B wrote:... ok, beim Thema Umkopieren gehst Du von Dir aus. Ich habe aber von Linux keinen Plan und kann mit Deinen Hinweisen nichts anfangen, weder mit "cp, mv oder rsync", noch mit "zfs send/receive". Daher bin ich ganz glücklich damit, das es den MC gibt; das kenne ich blind aus DOS- Zeiten ...
Es ist klar, daß ich dabei immer von mir aus gehe. NAS4Free ist ein System für Systembuilder, und nicht für Consumer, was die Installation betrifft.
Wenn ich bestimmte Vorgehensweisen empfehle, dann habe ich die auch immer vorher ausprobiert, und falls die einmal nicht klappen sollten, bekommt man dabei wertvolle Hinweise, die ein etwaiges Problem recht genau eingrenzen können.
Den Norton Commander fand ich übrigens schon in den 80ern müllig, und habe damals mit XTree gearbeitet, weil es einfacher und mächtiger war.
Hier im Forum wirst du bei Problemlösungen grundsätzlich mit cp, mv, rsync und ggfs. sogar mit zfs send/receive konfrontiert werden, weil diese Befehle direkt übernommen werden können, und auf jedem System funktionieren.
M*I*B wrote:Das mit den Jails mag ja eine gute Sache sein und irgendwann beschäftige ich mich auch noch mal damit, aber derzeit bietet die GUI ja keine Unterstützung dafür wie FreeNAS, so das ich wieder auf die Shell gezwungen werde; derzeit zu riskant für mich. Ich möchte mich aktuell lieber um die immer noch ungeklärten Dinge wie Rechtevergaben u.ä. kümmern.
Wenn man einen Jail-Manager installiert, klinkt der sich in das GUI ein. Früher nutzte man dafür TheBrigg, jetzt ist wohl eher Finch angesagt.
Fertige Zusatzpakete wie bei Freenas gibt es bei NAS4Free derzeit nicht. Hier muß man noch selber tätig werden.
Ich sehe das übrigens genau wie du: Zuerst sollte man das Basis-System beherrschen, die verschiedenen Dienste und Protokolle erforschen, sich mit der Rechtevergabe beschäftigen, und dabei ein Gefühl entwickeln, wie man das NAS sinnvoll nutzen kann.
Erst wenn man ganz genau weiß, daß die Grundfähigkeiten von N4F für einen nicht ausreichen, sollte man sich mit dem Thema Jails beschäftigen.
Ich selbst setze derzeit gar keine Jails ein, mache aber mit meinen NAS-Systemen dennoch die verrücktesten Dinge. Auch wenn man es anfangs nicht glauben mag: NAS4Free ist schon ein ziemlich komplettes System. Es läuft an einigen Stellen nicht gleich ganz rund, und da muß man dann eben eingreifen.
M*I*B wrote:Was MiniDNLA betrifft muss ich Dir aktuell Recht geben. Ich habe das vergangene Nacht auch mal als Option versucht. Funktioniert auf Anhieb und macht auch im Gegensatz zum Eingebauten DNLA einen Rescan. Allerdings zimmert das Teil alle Medien unbeachtet der Art in das DNLA-Root... Bei rund 150000 Audio, Video und Bilddateien vollkommen unbrauchbar.
Den eingebauten DNLA nutze ich nur für meine Audio-Dateien, weil ich ein paar Internet-Radios habe, die nur DLNA können. Den automatischen Rescan vermisse ich gar nicht, der eine zusätzliche Klick über das Webinterface stürzt mich nicht in eine Sinnkrise.
Der eingebaute DNLA-Server ist insofern "kaputt", daß er derzeit nur einen Zugriff über die Dateistruktur zulässt, und nicht über Interpret, Album, Jahr, Genre, usw. (früher ging das).
Das brauche ich aber, wie gesagt, nur für meine kleinen Internet-Radios. Ansonsten habe ich ein medialess-XBMC, welches mit Filme, Musik und Fotos auf das TV bringt. Dort bin ich nicht auf DLNA angewiesen.
M*I*B wrote:Zusammenfassend also ist das eingebaute Fuppes mangels ReScan- Funktion und unnützer da nicht funktionierender GUI unbrauchbar, das MiniDNLA mangels Struktur. Gibt es noch andere Optionen? Ich habe nichts finden können...
Für mich reicht der Zugriff über die Dateisystemstruktur, aber du fragtest nach anderen Optionen, und die werden hier im Forum gleich im ersten Eintrag der Sektion UPnP/Fuppes aufgelistet. Bedien dich.
M*I*B wrote:Gestern ist mir dann noch ein BUG ins Auge gefallen: Wenn ich bei den Dataset's die Option "Erweiterte Attribute für dieses System aktivieren." setze, funktioniert das auch erstmal. Wenn ich dann aber zu "Festplatten|ZFS|Einstellungen|Synchronisierung" gehe und den Sync auslöse, wie von Dir irgendwo angesprochen, dann feuert mir das System diese Änderungen wieder raus; was'n das für'n Glunz?
Ja, das ist wirklich tragisch. Diese "Extended attributes"-Einstellung bei den Datasets hat keine wirksame Funktion, soweit ich das nachvollziehen konnte. Man kann die "extended attributes" nutzen, obwohl der Haken gar nicht gesetzt ist. Teuflisch :evil:
M*I*B wrote:EDIT: Noch'n BUG... oder zwei:
Nach einiger Betriebszeit friert Display und Keyboard am Server selbst ein. Es sind dann keinerlei EIngaben mehr möglich und auch Ausgaben, z.B. beim Shutdown via Powertaste erfolgen nicht.
Vielleicht im Zusammenhang damit zu sehen ist die Tatsache, das sehr oft das Keyboard (egal welches; schon diverse ausprobiert) nach dem Hochfahren nicht funktioniert. Da hilft dann auch nicht das Ziehen und erneute Einstecken. Im Gegensatz dazu werden aber alle probierten Keyboards IMMER auf BIOS- Ebene erkannt. Dsa scheint also ein BSD- Treiberproblem zu sein.
Das sind zwei verschiedene Fehler, welche getrennt betrachtet werden sollten.
Grundsätzlich: Das Keyboard sollte man nicht an einem USB-3 Anschluss hängen.
Ansonsten: Setze das BIOS mal auf die Default-Werte zurück, und konfiguriere nur die unbedingt nötigen Einstellungen.

Normalerweise sind das:
1. SATA-Controller auf AHCI stellen.
2. Boot-Reihenfolge auf dein Boot-Medium ändern.

Beobachte dann, ob der Fehler noch auftritt, und wenn ja: nach welcher Zeit.
Besonders wichtig sind etwaige Fehlermeldungen, welche direkt auf der Konsole des NAS ausgegeben werden.
Ein Blick in das System-Log des Web-Gui kann dann natürlich auch nicht schaden.
Es kann durchaus sein, daß der Fehler nach dem BIOS-Reset nicht mehr auftaucht.
Wenn der Fehler dennoch weiter auftritt, hat man zumindest einen definierten Ausgangspunkt.

Grüße
Princo