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UFS Platte starker Einbruch

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Mike
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UFS Platte starker Einbruch

Post by Mike »

Hallo, bei Übertragung von W7 auf eine UFS-Einzelplatte bricht die Rate, beginnend mit ca.70MB/s, nach etwa 2 Minuten auf ein Zehntel zusammen. Es handelt sich um große Videodateien im ts-Format. Prüfe ich die betreffende Platte mit CDM, ergeben sich normale R/W-Werte um die 90 MB/s. Eine andere Übertragung findet im Netz nicht statt. Platte ist eine WD 4TB.Jemand einen Tip?
Gruß Mike

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crowi
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by crowi »

NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded

Mike
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by Mike »

Danke, den Artikel kannte ich schon, nach Überfliegen ( mein englisch ist nicht so toll ) handelt es sich wohl mehr um Performancesteigerung, über diesen krassen Einbruch auf ein Zehntel habe ich nichts gefunden. CDM überträgt ja auch nur eine definiert große Datei und mißt die Zeit. Wenn es an der für ZFS optimierten conf liegen würde, wäre CDM auch betroffen.
In meinem Netz ( Windows und Linux ) habe ich kein solches Verhalten, bei großen Dateien etwa 100MB/s, selbst bei kleinen nicht unter 50.
Da die Einzelplatte bald Platz in einem Raid findet, ist es vielleicht müßig, weiter zu forschen.
Im übrigen: Du hast mich weichgekocht :mrgreen: Ein G7-N54L ist unterwegs, leider von Spanien, das dauert etwas :roll:
Gruß Mike

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crowi
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by crowi »

Nein, es geht mir hier hauptsächlich um den iperf Test, den solltest Du uinbeding durchführen und zwar vom NAS auf die anederen Re chner und umgekehrt.
Bitte poste die Werte, nur so kann man herausfinden wo es hakt.

Und dann geh die Settings durch die hier beschrieben sind:
viewtopic.php?f=29&t=5787#p32277

PS: den Umstieg auf den N54L wirst Du nicht bereuen :-D
NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
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Mike
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by Mike »

Es bedarf oft eines äußeren Anstoß: AIO war aktiviert, Haken raus, und die Wiese ist wieder grün

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Princo
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by Princo »

Anmerkung hierzu: Den "Einbruch" bei der Datenübertragungsrate hat es so eigentlich gar nicht gegeben. Die echte Übertragungsrate war durch das gesetzte AOI von Anfang an limitiert.
Das beobachtete Verhalten (hohe Übertragungsrate am Anfang, dann Einbruch auf ein Zehntel) erklärt sich dadurch, daß für den Test der Windows-Dateiexplorer verwendet wurde.
Dieser Datei-Explorer liest die zu übertragenden Dateien in den RAM ein, und zeigt dabei anfangs eine immens hohe Übertragungsrate an, obwohl die eigentliche Übertragung (übers Netz) noch gar nicht stattfindet.

Dieses Verhalten ist aus zwei Gründen fatal:
1. Es werden völlig unrealistische Übertragungsraten angezeigt.
2. Das Übertragungsfenster des Windows-Explorers verschwindet, obwohl die Übertragung (aus dem Windows-Cache) noch eine ganze Weile weiter läuft. Das gaukelt einem ein extrem schnelles System vor, obwohl das faktisch gar nicht zutrifft.

Dieser Effekt tritt besonders bei 64-Bit-Windows-Systemen mit viel Hauptspeicher auf. Das kann man dadurch überprüfen, indem man die Anzeige von Status|Graph|System load auf dem NAS beobachtet, wenn man große Dateien überträgt. Windows schließt das Fenster der Übertragung, obwohl diese technisch noch gar nicht vollständig abgeschlossen ist.

So was finde ich doof.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

Mike
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by Mike »

Hallo, ich hoffe, Du meinst mit "Test der Windows-Dateiexplorer" nicht den CDM-Test, das wäre dann falsch. Würde CDM die Explorermethode verwenden, würden in der Tat immer unrealistische Werte herauskommen ( maximale Größe der Testdatei 4GB !). Daß je nach RAM-Größe eine Zeit lang zu hohe Werte beim Kopieren angezeigt werden, erlebt man ständig. Es ist richtig, daß die ungünstige AIO-Einstellung ohne Cache eher ans Licht gekommen wäre.
Gruß Mike

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Princo
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Re: UFS Platte starker Einbruch

Post by Princo »

Mike wrote:Hallo, ich hoffe, Du meinst mit "Test der Windows-Dateiexplorer" nicht den CDM-Test, das wäre dann falsch.
Nein, ich bezog mich auf das von dir im Eröffnungsposting beschriebene Szenario, wo du die Videodateien kopiert hast.
Der CDM-Test ist nochmal eine eigene Kategorie.

Beide Tests geben nur Aufschluss über die Gesamt-Performance des Systems. Für eine genauere Analyse sind sie leider nicht sehr hilfreich.

Daher hat dir der crowi auch den Hinweis auf den iperf-Test gegeben, mit dem man ganz exakt die theoretische Netzwerkübertragungsrate messen kann.
Diese Werte haben zwar nichts mit einer realen Datenübertragung zu tun, aber damit erkennt man sehr schnell, ob z.B. ein Verkabelungsfehler vorliegt, oder die Netzwerkkarten mit der falschen Geschwindigkeit betrieben werden. Dieser Test kann einem viel Zeit bei der Fehlersuche ersparen.

In deinem Fall lag der Fehler in einer leicht falschen Protokoll-Konfiguration, und du hast ihn glücklicherweise schnell finden können.

Meines Wissens nach, nutzt auch der CDM-Test die betriebssystemeigenen Caching-Routinen. Damit bekommt man zwar recht coole Werte angezeigt, die aber für eine grundlegende Optimierung kaum nützlich sind.
Bei der grundlegenden Optimierung geht es eher um ganz banale Sachen. Beispielsweise darum, ob die Festplatten im IDE- oder AHCI-Modus angesprochen werden. Das sind Sachen, die im BIOS eingestellt werden müssen.
Windows verhält sich da z.B. ziemlich zickig, wenn man die Einstellung ändert, unter Linux ist das kein Problem.
Zum Glück betrifft das nur eher ältere Hardware.

Worauf ich hinaus will: Fehlersuche und Optimierungen können "tricky" sein, und setzen sowohl umfangreiche technische Kenntnisse der Hardware, als auch der verwendeten Protokolle voraus.
Bei Experimenten in dieser Richtung, sollte man sich immer die Anzeige von" Status|Graph|System load" auf dem NAS anschauen. Hier werden einem die realen Übertragunsraten angezeigt.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

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