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Best Practice für das Backup

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gsavel
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Best Practice für das Backup

Post by gsavel »

Guten Abend,

ich bitte einmal um Eure Hilfe bei der Art und Weise wie ich gedenke mit Backups zu verfahren.

Ich habe sehr günstig einen Dell T610-Server erstehen können. Das Thema Ausbau findet damit, wenigstens was die Möglichkeiten der Festplatten und des RAM-Speicher anbelangt ein Ende. Er soll nur als reiner Backup-Server dienen.

Meine Vorstellung sieht folgendermaßen aus:

Den Mac möchte ich per Time Machine auf den HP-NAS-Server sichern. Den Windows-Server mit dem Exchange und den VM´s (WSUS, DHCP, VPN etc.) würde ich über die bordeigene "Server-Sicherung" ablaufen lassen - wieder auf dem NAS.

Den wiederum möchte ich per rsync auf den 610 sichern, auf dem sich ein zfs1-Pool, analog zu dem des HP´s befindet.

Ich würde gern einmal Eure Meinung dazu hören - gern auch Kritik und anschließende Vorschläge :)

DANKE DAFÜR

gsavel
Hackintosh (Phenom White, i7 Hasswell, 16gb Ram, 256GB SSD, Ozmosis Bios) HP Microserver N54L, nsf 10.0.2, 12 GB, 3x3TB WD-Red, ZFS1), Dell T20, 32GB 2x1TB Raid1 (Hyper-V-Host, Exchange 2013 u.a. VM´s), HP Microserver Gen8, Pentium 2020Sandstorm, n4f 10.0.2, 8GB ECC, 2x3TB), Lenovo Thinkpad L420, 250GB SSD, 8GB Ram

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Princo
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Re: Best Practice für das Backup

Post by Princo »

Hi gsavel,

Wenn du die Forensuche nach Autor: princo und Suchbegriff: Backup durchlaufen läßt, gibt es über 100 Treffer.

Exemplarisch verweise ich auf diesen Thread: viewtopic.php?f=29&t=3824

Das Backup von PCs auf das NAS ist ein Haupteinsatzgebiet bei mir, und ich habe dafür tatsächlich eine sehr gut funktionierende Lösung.
Allerdings hat sich gezeigt, daß eine individuelle Beratung zu diesem Thema über das Forum einfach nicht funktioniert, und das kann man an diesem Thread sehr gut sehen.

Es ist fast unmöglich, dieses Thema einmal komplett bis zum Ende durchzuziehen, weil immer irgendwelche Probleme auftauchen, bei denen die Leute dann scheitern und aufgeben, bevor es richtig losgeht.

Dafür ist mir dann irgendwann auch meine Zeit zu schade, und daher werde ich das Backup-Thema irgendwann einfach im HowTo-Bereich beschreiben.

Bei meiner Lösung verwende ich viele spezielle Funktionen und Protokolle von NAS4Free um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Und um das richtig elegant zu machen, braucht man noch zusätzliche Komponenten wie einen externen PXE-Server.
Eine "einfache" Lösung (Point & Klick) habe ich nicht, und Kenntnisse, wie Dateisysteme funktionieren (Bootloader, Partitionstabellen, Dateisysteme) sollten schon vorhanden sein.

Den Tipp mit Clonezilla habe ich dir bereits gegeben, und das solltest du tatsächlich auch mal ausprobieren.
Das "Best Practice Backup" ist nämlich das Backup, welches man selbst verstanden hat, und mit dem man dann auch tatsächlich ein komplettes Restore durchführen kann.
Es ist zwar "nur" ein Image-Backup, aber das braucht man sowie sowieso, und man kann es später um ein File-by-File Backup ergänzen.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

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crowi
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Re: Best Practice für das Backup

Post by crowi »

Hallo gsavel,

momentan habe ich mein HauptNAS (5x3TB RZ1 ) auf dem alles gespeichert wird (Daten, Bilder, Multimedia, Plattenimages).
Dann habe ich mein HP N54L (4x4TB RZ1) als Backup.
Das HauptNAS wird momentan einfach (und manuell) mit rsync 1:1 mit dem BackupNAS abgeglichen,that's it.
Die wichtigsten Daten sind noch zusätzlich auf externen Platten weggesichert und extern gelagert.

Das ist eine noch nicht optimierte, aber für meine Zwecke gute Zwischenlösung.

NIcht optimiert, da einige Dateien mitgesichert werden, die es gar nicht unbedingt bräuchten und somit Zeit und Speicherplatz verschwendet wird, etc.
Ausserdem wäre es auch sinnvoll mit Snapshots und ZFS send/receive zu arbeiten.

Princo hat mich da auf einige sehr gute Ideen gebracht und wirklich wertvolle Tipps gegeben, in die ich mich nun auch schrittweise (d.h. immer wenn ich mal die Zeit dafür finde) einarbeite (PXE boot, etc). :)

Gruß,
Crowi
NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded

gsavel
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Re: Best Practice für das Backup

Post by gsavel »

Guten Abend @Princo,
guten Abend @crowi,

vielen Dank für Eure Einschätzung und die Tips.

Auf ein solches "How-to" wäre ich wirklich gespannt. Schiebe es nicht zu lange nach hinten :lol: Aber da ich mit meinen Cisco-Prüfungsvorbereitungen beschäftigt bin und mein Schreibtisch derzeit ein einziges Tohuwabohu darstellt (habe 2 geliehene 24 Port Cisco Gigabyte Switche zum ausprobieren hier stehen) war das mit dem "nach hinten schieben" nicht wirklich mein Ernst.

Solange werde ich das was crowi geschrieben hat anwenden. Wobei ich bisher nur mit rsync etwas gemacht habe und ZFS send/receive noch Neuland für mich darstellt. Der T610-Server steht jetzt hier...wartet auf seine HD´s und dann wird es nächste Woche losgehen.

DANKE an Euch
Hackintosh (Phenom White, i7 Hasswell, 16gb Ram, 256GB SSD, Ozmosis Bios) HP Microserver N54L, nsf 10.0.2, 12 GB, 3x3TB WD-Red, ZFS1), Dell T20, 32GB 2x1TB Raid1 (Hyper-V-Host, Exchange 2013 u.a. VM´s), HP Microserver Gen8, Pentium 2020Sandstorm, n4f 10.0.2, 8GB ECC, 2x3TB), Lenovo Thinkpad L420, 250GB SSD, 8GB Ram

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