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Joerg
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Grundlagen

Post by Joerg »

Als ich mir vor ca 2 monaten mir meine 2 rechner zusammenschraubte, hatte ich nur ein Ziel, ein System was mir meine Musik, meine Bilder und meine Videos im heimischen Netzwerk bereitstellt.

Mein bisheriges Dlink Dns325 mit dem Twonky Server reichte mit seinen 2 laufwerken schon lange nicht mehr aus.

Ich kam also das erste mal mit Linux und hier FreeBsd in berührung.
Installieren per Usb Stick hieß es, sprich einen Usb Stick von dem ich installieren, und einen auf den ich installiere.

Vorne weg, funktioniert nicht, zumindest bei mir nicht ;)
Ein CD/Dvd/brd Laufwerk mit dem passendem medium und dem daraufgebranntem N4F Image funktioniert tadellos.
Sehr hilfreich war bei mir, eine alte Tastatur mit Ps2 anschluß, meine gute Logitech usb Tastatur mag das System nicht.

Als zweites, überlegt was ihr vorhabt.
Consumerhardware?, sprich handelsübliche Rechnerteile, die zwar günstig sind, aber euch evt sehr schnell begrenzen wird mit den Anforderungen.
Serverhardware, dort werf ich einfach mal 3 begriffe rein, NL 40, NL54, Dell T20
Der Vorteil bei den 3 Rechnern, Serverhardware, Ecc Speicher. Ich stolperte leider zu spät über diese kleinigkeit^^
Mit Ecc speicher steht euch das Zfs Speichersytem offen, ohne Ecc Arbeitsspeicher ist es möglich, aber doch recht unsicher, weiter gehe ich nicht darauf ein.

SHH
Was leider derzeit noch unerlässlich ist, für diverse Erweiterungen, zur Fehleruche, die Konsole.
Ihr habt unter "dienste" den Punkt "SHH", den Aktiviert ihr oben rechts, scrollt ein wenig herunter zu " Gibt an, ob es dem Administrator (root) erlaubt ist, sich direkt einzuloggen." das aktivieren.
Scrollt nach unten auf "speichern und neustart" und anklickern.

um diese Option nun zu nutzen, ist das Tool "Putty" sehr hilfreich.
einfach starten und eure ip eintippen, bei mir lautet die "192.168.178.35"
anmelden als "root", passwort, wenn nicht geändert "nas4free"

wo ich als Frischling erstmal suchen mußte, wie liste ich die verzeichnisse, und wo finde ich die verzeichnisse.
verzeichnisse auflisten funktioniert mit "ls"
Eure Festplatten/Datenspeicher liegen im Verzeichniss "mnt"
ob es ein usb stick, eine Festplatte oder eine SSD ist, dort findet ihr eure Einghängepunkte, die ihr in der Webgui angelegt habt.
das Root, also das Admin verzeichniss, ist immer mit "cd /" zu erreichen.

Kurz zu den Einhängepunkten, wo ich stolperte. Nutzt keine Leerzeichen, sondern für Leerzeichen "unterstriche". Beispiel Hdd 1, Hdd_1.
mit Putty konnte ich auf Laufwerke mit Leerzeichen im Namen nicht zugreifen, Sprich cd /mnt/Hdd 1, klappt nicht.

Die Anführungszeichen sind nicht mitzuschreiben ;)
Ich werde es versuchen jeden abend ein wenig zu erweitern, wo ich stolpersteine sah und hatte. Versuchen werde ich es möglichst einfach zu halten, ich bin auch noch ein Grünspan.
Last edited by Joerg on 08 Jan 2015 23:14, edited 2 times in total.
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crowi
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Re: Grundlagen

Post by crowi »

Mein bisheriges Dlink Dns325 mit dem Twonky Server reichte mit seinen 2 laufwerken schon lange nicht mehr aus.
Bei mir war es ein Buffalo NAS, dem langsam die Puste ausging :lol:
ch kam also das erste mal mit Linux in berührung.
Ich will nicht kleinlich sein, aber es handelt sich hier nicht um Linux sondern um FreeBSD 8-)
Installieren per Usb Stick hieß es, sprich einen Usb Stick von dem ich installieren, und einen auf den ich installiere.
Vorne weg, funktioniert nicht
Ihr braucht ein CD/Dvd/brd Laufwerk mit dem passendem medium.
Also bei mir ging das problemlos auch ohne CD/DVD/BD.
Es geht auch komplett ohne Installationsmedium, indem man das embedded Image einfach direkt auf einen leeren USB Stick schreibt.
SHH
Was leider derzeit noch unerlässlich ist, die Konsole.
Najanun, ein NAS4Free läßt sich komplett über die WebGUI konfigurieren, nur für manche Spezialanwendungen muss man zur Konsole greifen.

Gruß,
Crowi
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Mike
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Re: Grundlagen

Post by Mike »

Hallo,das würde ich gern mal probieren
Es geht auch komplett ohne Installationsmedium, indem man das embedded Image einfach direkt auf einen leeren USB Stick schreibt
Formatierung des Sticks?
Gruß Mike

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crowi
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Re: Grundlagen

Post by crowi »

Formatierung des Sticks?
Irrelevant, da das Dateisystem sowieso überschrieben wird, wenn ein Image draufkommt.
Wenn Du möchtest, nimm FAT32

Unter (jedem beliebigen) Linux reichen diese Befehle um einen bootfähigen N4F Stick zu erstellen

Code: Select all

cd /download/oder/was/auch/immer/NAS4Free*.img_file
gunzip -c NAS4Free_xxxx_embedded-9.x.x.x.x.img | sudo dd of=/dev/sdx bs=16k
sync
wobei das "sdx" ntürlich der Name des USB Sticks sein muss
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Mike
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Re: Grundlagen

Post by Mike »

Danke, ging unter Ubuntu mit Konsole natürlich nicht ( ich hasse diese kryptischen Fehlermeldungen ). Habe es dann mit Ubuntu-Bordmitteln gemacht.
Geht, einziger Fehler: nach dem Booten des Sticks zur NAS-Konsole kamen fortwährend Tastaturbefehle, es war aber möglich, durch Eingabe einer Ziffer ins Menü zu kommen, somit also erfolgreich. Das war wohl die letzte Bastion, wo man CD-Rohlinge brauchte, nun nicht mehr!!!
Irretierend auch, daß auch Linux mit ufs nichts anfangen kann, und den Stick für fast leer erklärt :shock:
Gruß Mike

Joerg
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Re: Grundlagen

Post by Joerg »

oder andersrum n4f nicht mit Ext4 zurechtkommt ;)
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Princo
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Re: Grundlagen

Post by Princo »

crowi wrote: Unter (jedem beliebigen) Linux reichen diese Befehle um einen bootfähigen N4F Stick zu erstellen
...
Öhm, *Räusper* :geek:
Das hat sich bei der 9.3 Version leider geändert.
Ab dieser Version ist das Embedded-Image im XZ-Format komprimiert. Dadurch funktioniert der bisherige dd-Befehl mit dem gunzip so nicht mehr.
Mike wrote:Irretierend auch, daß auch Linux mit ufs nichts anfangen kann, und den Stick für fast leer erklärt
Das ist nicht ganz richtig.
Linux kann natürlich ufs-Datenträger einbinden, aber der Embedded-Stick ist wohl nicht ganz sauber, was die Partitionsinformation betrifft.
Auf die Funktion des Sticks hat das keinen Einfluß, und ganz nebenbei verhindert dieser "Fehler", daß die Leute anfangen, unter Linux auf dem USB-Stick herumzuschreiben 8-)
Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

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crowi
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Re: Grundlagen

Post by crowi »

Das hat sich bei der 9.3 Version leider geändert.
Oooops, gut ich gestehe, die 9.3er hab ich bisher noch nicht ausprobiert, ich warte noch ein bisschen bis sie "reif" ist. :?
Never change a running system :lol:
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Re: Grundlagen

Post by Joerg »

ch kam also das erste mal mit Linux in berührung.
Ich will nicht kleinlich sein, aber es handelt sich hier nicht um Linux sondern um FreeBSD 8-)
Installieren per Usb Stick hieß es, sprich einen Usb Stick von dem ich installieren, und einen auf den ich installiere.
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SHH
Was leider derzeit noch unerlässlich ist, die Konsole.
Najanun, ein NAS4Free läßt sich komplett über die WebGUI konfigurieren, nur für manche Spezialanwendungen muss man zur Konsole greifen.

Hab es etwas umformuliert, das sollte besser passen.
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Re: Grundlagen

Post by Princo »

@crowi
Ich sehe zwei Baustellen in den Versionen nach 9.1:
1. ZFS 5000 und die FeatureFlags (kann man die Pools dann noch mit alternativen Systemen mounten?)
2. Fehlendes WOL in den NIC-Treibern.
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Re: Grundlagen

Post by Joerg »

Rechnen wir doch mal, mein Rechner benötigt nun etwa 17W, wenn keine platte läuft.
10ct am tag, 70ct die woche, 3.05€ im monat, 36.54€ im Jahr. Wol vermisse ich nichtmehr ;)
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Re: Grundlagen

Post by Princo »

Lesen wir doch mal in der Doku: http://wiki.nas4free.org/doku.php?id=warnings
Ich setze (natürlich) ZFS ein, weil ich dessen Funktionen tatsächlich benötige.
Daher fällt die Möglichkeit des SpinDowns weg.
Zudem möchte ich die Betriebsstunden der Platten nicht unnötig hochtreiben.
Dann habe ich auch mehrere NAS.
Für mich ist das WOL schon eine wichtige und praktische Sache.

Grüße
Princo
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Re: Grundlagen

Post by Joerg »

Verflixt, das stimmt, aber der unterschied von Standby zu Spinndown ist sehr minimal. Ich schau grade bei mir, 17W zu 22W, also 5w bei 6 Platten.
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Re: Grundlagen

Post by crowi »

@Princo: ja das fehlende WOL ist mir ein Dorn im Auge, aber mein Server ist in Reichweite und zur Not habe ich IPMI
ZFS 5000 und die FeatureFlags (kann man die Pools dann noch mit alternativen Systemen mounten?)
Die feature flags haben - so wie ich es verstanden habe - nichts mit der kompatibilität zu tun, hier
https://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?que ... &sektion=7 steht:
"To enable a feature on a pool use the upgrade subcommand
of the zpool command, or set the feature@feature_name property to enabled.
The pool format does not affect file system version compatibility or the
ability to send file systems between pools.
"

Oder sehe ich das falsch?

Als Alternativsystem würde für mich sowieso freeBSD in die engste Wahl kommen, zumindest für einen Fileserver.
Die ZFS implementation in Linux ist m.E. noch etwas wackelig und noch nicht einheitlich umgesetzt.
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Re: Grundlagen

Post by Princo »

crowi wrote:@Princo: ja das fehlende WOL ist mir ein Dorn im Auge, aber mein Server ist in Reichweite und zur Not habe ich IPMI
Aber IPMI ist halt eine Sonderlocke von HP, und bei den G8 Proliants hat HP sich wieder etwas Neues einfallen lassen.
Dabei wäre WOL recht einfach zu bekommen, wenn sich jemand hinsetzen würde, und die Treiber entsprechend patcht.
Darauf hoffe ich derzeit (Bei 9.2 konnte man dem System einfach die alten gepatchten Treiber unterjubeln).
crowi wrote:
ZFS 5000 und die FeatureFlags (kann man die Pools dann noch mit alternativen Systemen mounten?)
Die feature flags haben - so wie ich es verstanden habe - nichts mit der kompatibilität zu tun, hier
https://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?que ... &sektion=7 steht:
"To enable a feature on a pool use the upgrade subcommand
of the zpool command, or set the feature@feature_name property to enabled.
The pool format does not affect file system version compatibility or the
ability to send file systems between pools.
"

Oder sehe ich das falsch?
"Früher" mußte man nur darauf achten, daß alternative Systeme mit der Pool-Versions-Nummer klarkommen, z.B. v28.
"Heute" muß man aufpassen, daß alternative Systeme die gleichen Feature-Flags unterstützen.
Solange die Anzahl der verfügbaren Feature-Flags gering ist, ist das ja noch überschaubar.
Wenn es aber irgendwann 30 verschiedene Feature-Flags geben sollte, stelle ich mir das etwas komplizierter vor.

So konnte man "früher" seinen Pool mit NAS4Free oder FreeNAS betreiben, und lustig zwischen beiden Systemen hin und her switchen.
Davon sollte man "jetzt" unbedingt Abstand nehmen, weil da anscheinend sehr doofe Sachen passieren können.

Mir ist natürlich klar, daß ich nicht ewig bei v28 bleiben werde, aber selbst die neue LZ4-Kompression juckt mich jetzt nicht so sehr, als daß ich deswegen den Pool upgraden würde. Ich setze für eine spezielle Sache die ZLE-Kompression ein, und da wäre erst noch zu testen, ob LZ4 dort Vorteile bringen würde.

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem fehlenden WOL.
crowi wrote:Als Alternativsystem würde für mich sowieso freeBSD in die engste Wahl kommen, zumindest für einen Fileserver.
Die ZFS implementation in Linux ist m.E. noch etwas wackelig und noch nicht einheitlich umgesetzt.
Ich denke da eher an die SystemRescueCD, für die es da ein paar feine Erweiterungen gibt: https://github.com/kernelOfTruth/ZFS-for-SystemRescueCD (Mitleser sollten sich nicht vom Namen "SystemRescueCD" irreführen lassen).

Das wäre für mich eine Fallback-Option für meinen Backup-Server, falls sich im Bereich WOL mit NAS4Free absolut nichts mehr bewegen sollte.

Mit FreeBSD hast du natürlich völlig recht, aber das müsste dann wie die Embedded-Version funktionieren (USB-Boot) und da landet man zwangsläufig bei der Problematik, wie das mit der zentralen Konfiguration ablaufen soll.

Daher wäre es besser, wenn das NAS4Free-Projekt noch sehr lange weiter existiert ;)
Grüße
Princo
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