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Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

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raaalf
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Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Hallo zusammen,

ausnahmsweise kein - selbstverschuldetes - Problem sondern eine für mich positive Mitteilung: Der am 25.12. vergangenen Jahres bestellte HP ProLiant MicroServer N54L wurde versandt. Endlich!

Fehlen nur noch zusätzliche 4 GByte ECC-DRAM (gibt es hier eine Preis-/Leistungsempfehlung?), vier Stück 2 TByte WD RED und die HP IPMI-Karte. Dann kann es losgehen mit dem "Abenteuer" NAS4Free auf aktueller Hardware.
Die vier Festplatten werde ich im lokalen Fachhandel kaufen, je zwei Stück in unterschiedlichen Geschäften. Ich hoffe, so je zwei Festplatten aus untereschiedlichen Produktionsserien zu erhalten um gegen eventuelle Serienfehler gewappnet zu sein. Oder ist das Paranoia?

Ich freue mich schon wenn alles läuft.

Grüsse

Ralf
NAS-PRODUKTIV: HP ProLiant MicroServer N54L | MicroServer Remote Access Card | 16 GByte ECC DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2_16G) | 3 x 3 TByte WD RED (30EFRX) | 9.2.0.1 Shigawire (Revision 972), x64 Embedded

NAS-BACKUP: Wie NAS-PRODUKTIV aber mit 8 GByte ECC DRAM

NAS-IMAGES: Wie NAS-PRODUKTIV aber mit 4 x 3 TByte WD RED (30EFRX) und 10.2.0.2 - Prester (revision 1868)

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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by crowi »

gibt es hier eine Preis-/Leistungsempfehlung?
Bei mir laufen die im HP ohne Probleme:
4GB Transcend Value DDR3-1333 ECC DIMM CL9
http://geizhals.de/transcend-dimm-4gb-t ... 39496.html
NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded

raaalf
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Hallo crowi,

danke für den Tipp. DRAM ist schon bestellt.

In Deinem Post viewtopic.php?uid=8272&f=93&t=6893&watc ... h=a33c78d3
schreibst Du: "Hier gilt die Faustregel 1-2 GB ECC RAM für das System plus 1 GB ECC RAM pro 1 TB Festplattenplatz.
(z.B. Bei 6 TB Festplattenplatz sollten 8 GB RAM eingesetzt werden)."

Mir ist nicht klar, ob mit Festplattenkapazität die je nach verwendetem RAID-Modus zur Verfügung stehende Festplattenkapazität gemeint ist oder die absolut verbaute.

Mit anderen Worten: Wenn ich 4 x 2 TByte Festplatten einbaue und als RAID-Z1 ("RAID 5") konfiguriere, also 6 TByte Festplattenkapazität zur Verfügung stehen, reichen dafür 8 GByte RAM aus? Oder reichen 8 GByte RAM "nur" für 6 TByte Festplattenkapazität aus, die dann wie auch immer konfiguriert werden?

Grüsse

Ralf
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crowi
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by crowi »

Mit anderen Worten: Wenn ich 4 x 2 TByte Festplatten einbaue und als RAID-Z1 ("RAID 5") konfiguriere, also 6 TByte Festplattenkapazität zur Verfügung stehen, reichen dafür 8 GByte RAM aus? Oder reichen 8 GByte RAM "nur" für 6 TByte Festplattenkapazität aus, die dann wie auch immer konfiguriert werden?
Das sind die Werte mit denen das System optimal funktioniert und die von Oracle empfohlen werden.
Irgendwo habe ich gelesen, dass 8GB das Minumum für ZFS ist.
Fakt ist, dass ZFS sehr(!!!) Speicherhungrig ist und durch die einzigartigen Funtionen jedes bisschen Speicher ausgenutzt wird, es schadet nicht viel Speicher einzubauen, zu viel RAM gibt es bei ZFS nicht:

http://constantin.glez.de/blog/2010/04/ ... erformance

#1: Add Enough RAM
#2: Add More RAM
#3: Boost Deduplication Performance With Even More RAM

Nichtsdestotrotz reichen theoretisch auch 4 GB, die Performance nimmt aber ab wenn die Relation zu Plattenspeicher und RAM nicht mehr passt.
In Deinem Fall sind 8GB erstmal genug. :-D
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

raaalf wrote:Fehlen nur noch zusätzliche 4 GByte ECC-DRAM (gibt es hier eine Preis-/Leistungsempfehlung?)
Hier gibt es einen einfachen Kniff: Die 4GByte ECC-RAM stecken in dem Backup-NAS (was du idealerweise ja auch noch einplanen solltest :mrgreen:
Dafür baut man 2x8GB ECC-RAM in das Haupt-NAS, und steckt den dortigen 4GB-Riegel einfach in das Backup-NAS (was dadurch auf 8GB ECC-RAM kommt).
Auf den ersten und zweiten Blick klingt das teuer, aber dahinter steckt folgende Überlegung: Auf dem Haupt-NAS wird man u.U. viele verschiedene Dienste nutzen (z.B. Jails) und dafür kann man nicht genug Speicher haben. Für das Backup-NAS ist das nicht nötig, und man braucht dafür keinen zusätzlichen Speicher kaufen.
Kommt natürlich darauf an, was du mit deinem NAS so vorhast, aber mit der vorgeschlagenen Methode müsstest du den 4GB-Riegel nicht extra kaufen.
Erfahrungsgemäß wird eine spätere Aufrüstung übrigens noch teurer, weil die nötigen RAM-Riegel dann kaum noch zu bekommen sein werden.
raaalf wrote:vier Stück 2 TByte WD RED und die HP IPMI-Karte.
Hhmm, die 2TB WD RED kosten hier ~100€, die 3TB WD RED kosten ~115€.
Mit 3x3TB WD RED kommst du günstiger auf die gleiche Kapazität, und hast noch einen SATA-Slot frei.
raaalf wrote:Die vier Festplatten werde ich im lokalen Fachhandel kaufen, je zwei Stück in unterschiedlichen Geschäften. Ich hoffe, so je zwei Festplatten aus untereschiedlichen Produktionsserien zu erhalten um gegen eventuelle Serienfehler gewappnet zu sein. Oder ist das Paranoia?
Jepp, ist Paranoia :ugeek:
Besser ist es, die Drives bei einem Händler zu kaufen, und dabei evtl. einen kleinen Mengenrabatt rauszuschlagen.
Gegen Serienfehler hilft verteiltes Kaufen nichts, denn die Einzelhändler beziehen auch alle von wenigen Großhändlern, und legen sich keine großen Lagerbestände an. Da bekommst du durchaus Platten aus der gleichen Serie, egal wo du kaufst.

Von Serienfehlern bei den WD Reds habe ich auch nichts gehört, wenn man mal von dem zwischenzeitlich hin- und her-geänderten Head-Parking-Verhalten absieht.

Wie so ein richtiger Serienfehler aussehen kann, kannst du übrigens in diesem PDF nachlesen (krasse Bilder am Ende): http://www.computerhistory.org/groups/s ... 121031.pdf

Zu deiner Frage nach der nötigen RAM-Kapazität: Es ist richtig, daß überall die Faustformel von 1GB RAM/ 1TB Plattenkapazität angegeben wird.
Aber das ist eben eine Faustformel, bei der leider nicht klar ist, auf welches Einsatzszenario sie sich bezieht.
Aus früheren Zeiten mit anderen Dateisystemen kenne ich Berechnungsformeln, bei der die Anzahl der gleichzeitig angemeldeten Benutzer, sowie die Anzahl der Inodes des Dateisystems als Grundlage zur Ermittlung des nötigen RAMs hergenommen wurden.

Diese Formel habe ich bisher leider noch nicht für ZFS finden können (Hinweise willkommen).

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mit nur 4GB RAM ein 9TB (3x3TB) RaidZ1-Array und ein 4TB (4x1TB) RaidZ1-Array, welche beide fast vollständig gefüllt waren, problemlos mounten können.

Allerdings würde ich, aus verschiedenen Gründen, den RAM eher größer dimensionieren.

Grüße
Princo
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Hallo Princo,

ich habe jetzt Nägel mit Köpfen gemacht:

- 3 x 3 TByte-Festplatten WD RED für 343,00 Euro
- 2 x 8 GByte-DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2/16G) für 174,89 Euro
- 1 x HP Micro Server Remote Access Card Kit für 87,31 Euro

Ein Backup-NAS wird kommen, denn ein Backup des NAS auf externe Festplatten fange ich nicht an. Ich habe meinen HP N54L für 199,00 Euro gekauft. Bis gestern blieb der Preis stabil, jetzt liegt er bei 239,00 Euro... Schade, wäre der N54L für das zweite NAS 40,00 Euro billiger gewesen.

Deine Argumentation ist aus meiner Sicht absolut überzeugend. Deshalb änderte ich die Bestellung des RAM auch noch ab.

Ich danke Dir für Deine Infos und dafür mich dazu motiviert zu haben, nicht lange zu fackeln was die Ausstattung anbelangt. Ich trage mich mit dem Gedanken ein NAS zu kaufen seit geschlagenen zwei Jahren...

Grüsse

Ralf
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

Noch ein paar Gedanken zu den Platten:
Wenn man ein Backup-System hat, dann kann man mit der Anzahl der Platten wesentlich entspannter umgehen, da man nur so viele Platten verbauen muß, wie man tatsächlich braucht (inkl, einer großzügigen Reserve).

Das hängt natürlich stark von der Nutzungsart des NAS ab, aber nach meiner Beobachtung haben die meisten Leute am Anfang einen Bedarf von ca. 2TB, so daß eine Nettokapazität von 3TB für den Start meistens völlig ausreicht.

Das ließe sich z.B. mit 2x3TB als ZFS-Mirror einfach realisieren.

Vorteil dieser Methode: Es laufen nur so viele Platten wie nötig (Betriebsstunden/Platte), man kann vom Preisverfall bei den Platten profitieren, und außerdem kann man dadurch später leichter auf größere Platten umstellen, falls nötig.

Nur so als Anregung.
Grüße
Princo
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crowi
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by crowi »

2 x 8 GByte-DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2/16G) für 174,89 Euro
Mit Kingston wäre ich vorsichtig:
https://forums.freenas.org/index.php?th ... rds.18773/

Ich selbst hatte auch so meine Probleme mit Kingston RAM in meinem C2555D4I
viewtopic.php?f=60&t=6275&p=40107&hilit=kingston#p40115

Samsung oder Hynix wäre evtl. besser, aber vielleicht haben sie auch die Produkte wieder verbessert.
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Servus Crowi,

hm... ich fürchte, jetzt ist es zu spät die Bestellung nochmal zu ändern.

Dabei habe ich lange recherchiert, welche 8-GByte-DIMMs problemlos im N54L laufen. Die von mir bestellten DIMMs werden hier http://www.hardwareluxx.de/community/f1 ... 52079.html und hier http://n40l.wikia.com/wiki/Memory als im N54L laufend klassifiziert.

Sollte es Kompatibilitätsprobleme mit diesen DIMMs geben (davon wurde ja in dem Thread berichtet, auf den Du hingewiesen hast), so werden diese hoffentlich während des 24stündigen "Burn-in" mit memtest86+ auftreten.

Ich habe mir mehrmals Deine super Anleitung zur Einrichtung von NAS4Free auf dem N54L durchgelesen. Eine Frage dazu. Wäre es nicht sinnvoller, die Festplatten mit badblocks auf eventuelle Probleme zu testen als mit dd nur Nullen zu schreiben. Mit der Option -w wird der Read-Write Test wird durchgeführt. Mit dieser Option untersucht badblocks die Oberfläche, indem es einige Muster (0xaa, 0x55, 0xff, 0x00) auf jeden Block des Gerätes schreibt und die dann gelesenen Inhalte vergleicht.

Grüsse

Ralf
crowi wrote:
2 x 8 GByte-DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2/16G) für 174,89 Euro
Mit Kingston wäre ich vorsichtig:
https://forums.freenas.org/index.php?th ... rds.18773/

Ich selbst hatte auch so meine Probleme mit Kingston RAM in meinem C2555D4I
viewtopic.php?f=60&t=6275&p=40107&hilit=kingston#p40115

Samsung oder Hynix wäre evtl. besser, aber vielleicht haben sie auch die Produkte wieder verbessert.
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Servus Princo,

die Anwendung meines NAS ist aktuell in erster Linie die Sicherung der für mich wichtigen Daten wie persönliche Dokumente, Fotos und die MP3-Sammlung. Dazu natürlich die Ablage von Festplattenimages meiner Notebooks. Mit ca. 3 TByte stellen DVD-ISO-Images, auf die per RaspPi/OpenELEC zugegriffen wird, die größte Datenmenge dar.
Die anderen Daten umfassen ca. 1,5 TByte. So sind bei 6 TByte verfügbaren Festplattenplatz 1,5 TByte Reserve eingeplant.
Ich bin, was die Sicherheit meiner Daten angeht, eher paranoid unterwegs, auch wenn mein aktuelles Konzept
(2 externe Festplatten die gegenseitig synchronisiert und an verschiedenen gelagert werden - also ein "Raid-1" für ganz arme) und 10 externe 2,5-Zoll-Festplatten verschiedner Kapazitäten zur Sicherung bestimmter Daten (Fotos, MP3 etc.) dilettantisch anmutet. Deshalb auch der Wechsel zu einem vernünftigen System. Dabei spielt Geld eine Rolle, aber "nicht die maßgebliche".
Es wäre für mich eine Katastrophe Daten zu verlieren. Allein der zeitliche Aufwand die ISO-Images der DVDs wieder zu erstellen oder die ganzen Audio-CDs zu konvertieren...

Das produktive wie das Backup-NAS soll deshalb 3 x 3 TByte WD RED bekommen und ein RAID-Z1. Ich erhoffe mir von einem RAID-Z1 eine höhere Ausfallsicherheit als von einem ZFS-Mirror. Das produktive NAS läuft nur bei Bedarf, da ich tagsüber ja in der Arbeit bin.
Da ich aber weiß, dass mir beim Thema ZFS, RAID-Level etc. extrem vieeel Wissen und Erfahrung fehlen, würde ich Deiner Einschätzung folgen wenn Du der Meinung bist, dass ein ZFS-Mirror mit 2 x 3 TByte Festplatten im Zusammenhang mit einem Backup-NAS sicherer ist als ein RAID-Z1 aus 3 x 3 TByte-Festplatten.

Grüsse
Princo wrote:Noch ein paar Gedanken zu den Platten:
Wenn man ein Backup-System hat, dann kann man mit der Anzahl der Platten wesentlich entspannter umgehen, da man nur so viele Platten verbauen muß, wie man tatsächlich braucht (inkl, einer großzügigen Reserve).

Das hängt natürlich stark von der Nutzungsart des NAS ab, aber nach meiner Beobachtung haben die meisten Leute am Anfang einen Bedarf von ca. 2TB, so daß eine Nettokapazität von 3TB für den Start meistens völlig ausreicht.

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Last edited by raaalf on 16 Jan 2015 21:55, edited 2 times in total.
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

raaalf wrote:hm... ich fürchte, jetzt ist es zu spät die Bestellung nochmal zu ändern.
Keine Angst, wie der Zufall so will, habe ich gestern einen neuen N54L, 4x3TB WD Red, und genau diesen RAM bekommen.
Das System werde ich diese Nacht zusammenbauen und testen.

Ich habe letztes Jahr genau das gleiche System gebaut, und das war zeitlich nach diesen Foreneinträgen.
Das System läuft seitdem 24/7 ohne Probleme.
raaalf wrote:Wäre es nicht sinnvoller, die Festplatten mit badblocks auf eventuelle Probleme zu testen als mit dd nur Nullen zu schreiben. Mit der Option -w wird der Read-Write Test wird durchgeführt. Mit dieser Option untersucht badblocks die Oberfläche, indem es einige Muster (0xaa, 0x55, 0xff, 0x00) auf jeden Block des Gerätes schreibt und die dann gelesenen Inhalte vergleicht.
Auf den Gedanken bin ich auch schon gekommmen, aber ZFS scheint sich um diese Badblock-Einträge nicht zu kümmern.
Allerdings war mir ein richtiger Test mit den großen Platten bisher viel zu zeitaufwändig.

Aber das könnte sich ändern, denn die einzige Seagate-Platte, die ich im System habe, ist mir jetzt zu unsicher geworden (Reallocated_Sector_Count von 6368), so daß ich heute Ersatz geholt habe.

Dann hätte ich eine "weake" Platte für solche Spielereien :cry:
Grüße
Princo
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

raaalf wrote:So sind bei 6 TByte verfügbaren Festplattenplatz 1,5 TByte Reserve eingeplant.
Da hast du schon ganz richtig kalkuliert :)
raaalf wrote:Ich bin, was die Sicherheit meiner Daten angeht, eher paranoid unterwegs,
...
Es wäre für mich eine Katastrophe, Daten zu verlieren. Allein der zeitliche Aufwand die ISO-Images der DVD wieder zu erstellen oder die ganzen CDs zu konvertieren...
Ich betrachte immer drei Daten-Kategorien;
1. Unersetzliche Daten (z.B. eigene Photos und Videos, Geschäftsdaten).
2. Daten, bei denen ein Verlust schmerzlich und teuer wäre, die aber aus anderen Quellen wieder erzeugt werden könnten (das wäre z.B. deine gerippte Musik und die umgewandelten DVDs).
3. Backup-Images deiner sonstigen Rechner.

Es würde etwas länger dauern, das im Einzelnen zu erklären (das soll mal ein Grundlagen-Artikel im HowTo-Bereich werden), daher hier einfach die komprimierte Zusammenfassung:
Es ist nicht in allen Fällen zwingend nötig, daß das Backup-NAS die gleiche Kapazität wie das Haupt-NAS hat.
Es ist durchaus sinnvoll, seine Daten nicht in einem riesigen Pool zu organisieren, sondern in kleineren und damit flexibleren Einheiten.
Dadurch kann eine vernünftige Balance zwischen Sicherheit, Geschwindigkeit, Kapazität und natürlich auch den Kosten erreicht werden.
raaalf wrote:Da ich aber weiß, dass mir beim Thema ZFS, RAID-Level etc. extrem vieeel Wissen und Erfahrung fehlen, würde ich Deiner Einschätzung folgen wenn Du der Meinung bist, dass ein ZFS-Mirror mit 2 x 3 TByte Festplatten im Zusammenhang mit einem Backup-NAS sicherer ist als ein RAID-Z1 aus 3 x 3 TByte-Festplatten.
Nein, ein ZFS-Mirror hat die gleiche "Sicherheit" wie ein RaidZ1. Es ging dabei nur um die Reduzierung evtl. überflüssiger Platten bei gleicher Sicherheit.

Bei den heutigen gigantischen Plattengrößen wird sogar RaidZ1 kritisch gesehen, und eher zu RaidZ2 geraten.
Aber dabei sollte man immer das Gesamtsystem (Haupt- und Backup-NAS) betrachten, und eine sinnvolle Konfiguration wählen.

Das System, welches ich gerade zusammenbaue, wird übrigens tatsächlich als 4x3TB RaidZ2 eingerichtet, da hier die Systeme auch mal drei Wochen völlig unbetreut durchlaufen müssen. Das ist aber auch ein sehr spezielles Szenario.

Grüsse
Princo
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Guten Abend Princo,

heute wurde der zweite N54L bestellt. Den ersten N54L bestellte ich bei computeruniverse.com noch für 199,00 Euro. Seit Freitag dieser Woche kostet er 239,00 Euro... Egal.
princo wrote:Es würde etwas länger dauern, das im Einzelnen zu erklären (das soll mal ein Grundlagen-Artikel im HowTo-Bereich werden), daher hier einfach die komprimierte Zusammenfassung:
Es ist nicht in allen Fällen zwingend nötig, daß das Backup-NAS die gleiche Kapazität wie das Haupt-NAS hat.
Es ist durchaus sinnvoll, seine Daten nicht in einem riesigen Pool zu organisieren, sondern in kleineren und damit flexibleren Einheiten. Dadurch kann eine vernünftige Balance zwischen Sicherheit, Geschwindigkeit, Kapazität und natürlich auch den Kosten erreicht werden.
Ich verstehe was Du meinst: Daten, die ohne größere Probleme aus anderen Quellen wiederhergestellt werden können, müssen nicht unbedingt auf dem Backup-NAS gesichert werden. So können Festplattenkapazität und damit Kosten eingespart werden.

Ich werde mir überlegen, ob ein ZFS-Mirror aus 2 x 2 GByte WD RED ausreichend ist um die unwiderbringlichen Daten sichern zu können. Und ob und die eingesparten Kosten den vor allem zeitlichen Aufwand für die Widerherstellung im Falle des Verlustes der Daten auf dem Produktiv-NAS aufwiegen.
raaalf wrote:{...] ZFS-Mirror mit 2 x 3 TByte Festplatten im Zusammenhang mit einem Backup-NAS sicherer ist als ein RAID-Z1 aus 3 x 3 TByte-Festplatten.
princo wrote: Nein, ein ZFS-Mirror hat die gleiche "Sicherheit" wie ein RaidZ1. Es ging dabei nur um die Reduzierung evtl. überflüssiger Platten bei gleicher Sicherheit.
Da ich 6 TByte nutzbare Festplattenkapazität benötige, kommen in diesem Fall 3 x 3 TByte WD RED (insgesamt ca. 340,00 Euro) im RAID-Z1-Verbund günstiger als 2 x 6 TByte WD RED (insgesamt ca. 520,00 Euro) im ZFS-Mirror.

Zum Thema Serienfehlern bei Festplatten habe ich auch etwas beizutragen. Ich wurde Opfer des bzw. der Firmwarebugs der Seagate Barracuda ES.2. Ein Festplatte, bei der die magnetische Schicht vom Plattenstapel radiert wurde ist allerdings etwas außergewöhnliches.
Seit meiner ersten Festplatte, eine QUANTUM PRODRIVE LPS mit 52 MByte, ist keine der seither 45, 50 Festplatten von WD, Seagate, Conner, Maxtor, Samsung, IBM usw. ausgefallen. So gesehen habe ich vetrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Grüsse

Ralf
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by crowi »

Seit meiner ersten Festplatte, eine QUANTUM PRODRIVE LPS mit 52 MByte, ist keine der seither 45, 50 Festplatten von WD, Seagate, Conner, Maxtor, Samsung, IBM usw. ausgefallen. So gesehen habe ich vetrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Da hattest Du entweder unglaubliches Glück, oder bisher noch nicht mit wirklich vielen Festplatten zu tun.
ich hatte sehr wohl Ausfälle bei Samsung, Maxtor (ganz schlimm), Seagate (!!!), Toshiba, Conner und WD, wobei WD bisher in meiner Statistik am besten abgeschnitten hat. 8-)
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NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded

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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Guten Abend,

ich wollte mich mit einer kurzen Info zum Sachstand melden. Die Hardware wurde geliefert:

- 2 x HP ProLiant MicroServer N54L
- 2 x HP ProLiant MicroServer Remote Access Card Card (ein Super-Teil und unverzichtbar finde ich)
- 16-GByte-ECC-RAM
- 6 x 3 GByte WD RED

Momentan bin ich dabei das RAM mit memtest86+ zu quälen (die 16 GByte von Kingston verursachen während eines aktuell 27stündigen Testlaufs, zumindest laut memtes86+, keine Probleme ). Danach werden die Festplatten mit badblocks ein paar Tage beschäftigt bevor es an die Konfiguration und das Befüllen des NAS geht.

Eine Frage zum Befüllen. Der Datenbestand, der zukünftig auf den NASen gespeichert werden soll, befindet sich auf NTFS formatierten USB-Festplatten. Testweise schloss ich per eSATA eine Festplatte an das Backup-NAS meiner Freundin an um Daten zu kopieren. Die Transferrate betrug laut Schnittstellen/Festplatten 0,71 KiB/t - also schnarchlangsam. Die Festplatte wurde laut BIOS des PCs korrekt erkannt. Liegt die geringe Transferrate an der NTFS-Formatierung der Festplatte, hat NAS4Free Probleme damit?

Laut http://wiki.nas4free.org/doku.php?id=faq:0018 können von einer NTFS formatierten Festplatte nur dann Daten transferiert werden, wenn das Ziel eine USF formatierte Festplatte ist. Das hieße für mich, dass ich bei meinen NASen die Daten nicht auf das anzulegende RAID-Z1 transferieren kann?

Grüsse

Ralf

Grüsse

Ralf
NAS-PRODUKTIV: HP ProLiant MicroServer N54L | MicroServer Remote Access Card | 16 GByte ECC DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2_16G) | 3 x 3 TByte WD RED (30EFRX) | 9.2.0.1 Shigawire (Revision 972), x64 Embedded

NAS-BACKUP: Wie NAS-PRODUKTIV aber mit 8 GByte ECC DRAM

NAS-IMAGES: Wie NAS-PRODUKTIV aber mit 4 x 3 TByte WD RED (30EFRX) und 10.2.0.2 - Prester (revision 1868)

marcel
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by marcel »

Eine Frage zum Befüllen. Der Datenbestand, der zukünftig auf den NASen gespeichert werden soll, befindet sich auf NTFS formatierten USB-Festplatten. Testweise schloss ich per eSATA eine Festplatte an das Backup-NAS meiner Freundin an um Daten zu kopieren. Die Transferrate betrug laut Schnittstellen/Festplatten 0,71 KiB/t - also schnarchlangsam. Die Festplatte wurde laut BIOS des PCs korrekt erkannt. Liegt die geringe Transferrate an der NTFS-Formatierung der Festplatte, hat NAS4Free Probleme damit?
0,7 ist schon ein bisschen wenig... Ich bin mal über USB auf 5 MB die Sekunde gekommen :D
Häng doch die USB Platten an einen Computer und schieb die Daten über das Netzwerk auf das NAS.
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Hallo Marcel,

die Transferrate von 0,71 KiB/t erreichte ich mit am eSATA-Por angeschlossner Festplatte. Ich haber versuchsweise die USB-Festplatte aus dem Gehäuse entnommen.

Letztlich verfuhr ich so wie von Dir vorgeschlagen: USB-Festplatte an Notebook angeschlossen und so Daten auf das NAS übertragen. Bei einem 100-MBit-LAN waren ca. 3,5 MByte/s zu erreichen.

Grüsse

Ralf
marcel wrote:0,7 ist schon ein bisschen wenig... Ich bin mal über USB auf 5 MB die Sekunde gekommen :D
Häng doch die USB Platten an einen Computer und schieb die Daten über das Netzwerk auf das NAS.
NAS-PRODUKTIV: HP ProLiant MicroServer N54L | MicroServer Remote Access Card | 16 GByte ECC DRAM (Kingston KVR1333D3E9SK2_16G) | 3 x 3 TByte WD RED (30EFRX) | 9.2.0.1 Shigawire (Revision 972), x64 Embedded

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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by marcel »

Letztlich verfuhr ich so wie von Dir vorgeschlagen: USB-Festplatte an Notebook angeschlossen und so Daten auf das NAS übertragen. Bei einem 100-MBit-LAN waren ca. 3,5 MByte/s zu erreichen.
Ist ja auch nicht gerade schnell, wie ist denn die Geschwindigkeit von der USB Platte aufs Notebook und von der Notebook Festplatte zum NAS?
Welches OS ist denn auf dem Notebook?
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

raaalf wrote:Eine Frage zum Befüllen. Der Datenbestand, der zukünftig auf den NASen gespeichert werden soll, befindet sich auf NTFS formatierten USB-Festplatten. Testweise schloss ich per eSATA eine Festplatte an das Backup-NAS meiner Freundin an um Daten zu kopieren. Die Transferrate betrug laut Schnittstellen/Festplatten 0,71 KiB/t - also schnarchlangsam. Die Festplatte wurde laut BIOS des PCs korrekt erkannt. Liegt die geringe Transferrate an der NTFS-Formatierung der Festplatte, hat NAS4Free Probleme damit?
Leider kann ich das Szenario mangels freier NTFS-formatierter Festplatten derzeit nicht nachstellen, aber ich vermute, daß es an der verwendeten Kopiermethode liegt.
Der in NAS4Free integrierte File-Manager ist dafür nicht so gut geeignet.
Diesen Vorgang würde ich entweder mit einem cp-Befehl in einer ssh-Terminal-Session machen, oder (besser) mit dem rsync-Befehl.
raaalf wrote:Laut http://wiki.nas4free.org/doku.php?id=faq:0018 können von einer NTFS formatierten Festplatte nur dann Daten transferiert werden, wenn das Ziel eine USF formatierte Festplatte ist. Das hieße für mich, dass ich bei meinen NASen die Daten nicht auf das anzulegende RAID-Z1 transferieren kann?
Dieser FAQ-Eintrag scheint mißverständlich formuliert zu sein.
Natürlich kann man NTFS-Daten auch auf ZFS-Dateisysteme intern transferieren.
Es "kann" bei verschiedenen NAS4Free-Versionen aber Probleme geben (neuere N4F-Version ist nicht automatisch besser),
Es kommt also auf einen Versuch an. Dabei ist zu beachten, daß der Anschluß nur per eSATA (nicht USB), und auch nur im read-only Modus erfolgen darf (wird im Mount-Point festgelegt, Hinweise beachten!).

Auf jeden Fall wird man hinterher die Eigentümerschaft der Dateien und Verzeichnisse anpassen müssen. Auch dies kann nur über eine Terminal-Session sinnvoll durchgeführt werden.

Die Übertragungsrate von 3,5 MByte/s per Netz sind bei einem 100MB-Lan übrigens normal. Du solltest dein Netz auf GB-Lan umrüsten, denn 100MB sind für die heutigen Datenmengen nicht mehr zeitgemäß, das dauert alles mindestens 10x länger.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by raaalf »

Hallo Princo,
Princo wrote:Leider kann ich das Szenario mangels freier NTFS-formatierter Festplatten derzeit nicht nachstellen, aber ich vermute, daß es an der verwendeten Kopiermethode liegt Der in NAS4Free integrierte File-Manager ist dafür nicht so gut geeignet. Diesen Vorgang würde ich entweder mit einem cp-Befehl in einer ssh-Terminal-Session machen, oder (besser) mit dem rsync-Befehl.
das Problem trat beim NAS meiner Freundin auf. Die Daten von der per eSATA an das NAS angeschlossenen, NTFS-formatierten Festplatte zum NAS habe ich per rsync kopiert (entsprechend im WebGUI eingerichtet).
Dabei kam die lausige Transferrate zustande. Ich werde die Gegenprobe mit einer anderen Festplatte machen, die einmal NTFS- und einmal USF-formatiert wird und auf die Daten transferriert werden. Mal sehen was dabei herauskommt.
princo wrote:Dieser FAQ-Eintrag scheint mißverständlich formuliert zu sein. Natürlich kann man NTFS-Daten auch auf ZFS-Dateisysteme intern transferieren. [...] Auf jeden Fall wird man hinterher die Eigentümerschaft der Dateien und Verzeichnisse anpassen müssen. Auch dies kann nur über eine Terminal-Session sinnvoll durchgeführt werden.
Wenn ich größere Datenmengen innerhalb des NAS kopiere bzw. verschiebe, erledige ich das immer über rsync. Bei Verwendung von rsync sollten die Benutzerrechte korrekt gesetzt werden wenn die entsprechende Option im WebGUI gesetzt ist? Die Kommandozeile per ssh zu nutzen muß ich noch "üben". ;-)
princo wrote:Die Übertragungsrate von 3,5 MByte/s per Netz sind bei einem 100MB-Lan übrigens normal. Du solltest dein Netz auf GB-Lan umrüsten, denn 100MB sind für die heutigen Datenmengen nicht mehr zeitgemäß, das dauert alles mindestens 10x länger.
Von NAS zu NAS erreiche ich bei meiner Freundin, 100 MBit LAN, erstaunliche 11,5 MByte/s - wenn ich der graphischen Darstellung der Transferrate innerhalb NAS4Free glauben darf.

Ich habe aktuell bei mir nur 100-MBit-Komponenten im LAN (FRITZ!Box, Notebooks etc.). Um die Transferrate zumindest vom Produktiv-NAS zum Backup-NAS zu erhöhen habe ich einen GBit-Switch gekauft.

Grüsse

Ralf
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by marcel »

Von NAS zu NAS erreiche ich bei meiner Freundin, 100 MBit LAN, erstaunliche 11,5 MByte/s - wenn ich der graphischen Darstellung der Transferrate innerhalb NAS4Free glauben darf.
Ja der Anzeige kannst du "trauen"
100 MBit/s = 12,5 MByte/s, das ist das theoretisch mögliche mit deiner derzeitigen Verkabelung. Da sind 11,5 MByte/s völlig in Ordnung.
Wenn Du dann auf einen Gigabit Switch umsteigst wären es 125 MByte/s.
Dein NAS braucht dann aber auch eine Gigabit Netzwerkkarte.

<rsync -aP /mnt/von /mnt/nach/> reicht erst einmal für einfaches kopieren.

<gstat> ist auch ein netter Befehl um die Platten beim kopieren zu beobachten.
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

Post by Princo »

raaalf wrote:Wenn ich größere Datenmengen innerhalb des NAS kopiere bzw. verschiebe, erledige ich das immer über rsync. Bei Verwendung von rsync sollten die Benutzerrechte korrekt gesetzt werden wenn die entsprechende Option im WebGUI gesetzt ist? Die Kommandozeile per ssh zu nutzen muß ich noch "üben". ;-)
rsync ist ein extrem komplexer Befehl, der wahnsinnig viele Optionen bietet. Ich habe schon viele Monate damit experimentiert, und habe dabei gerade mal ~30% der Möglichkeiten ausgetestet.
Mein Hinweis bezieht sich darauf, daß man bei dem Transfer der Daten per rsync u.U. auf die Rechtezuweisungen aufpassen muß. Da bedeutet, das du nach dem Transfer evtl. nur einen Read-Only Zugriff auf die übertragenen Daten und Verzeichnisse hast. Das ist aber etwas, was sich leicht korrigieren läßt. Entweder packt man das mit in den rsync-Befehl, oder man korrigiert das hinterher.
raaalf wrote:Von NAS zu NAS erreiche ich bei meiner Freundin, 100 MBit LAN, erstaunliche 11,5 MByte/s - wenn ich der graphischen Darstellung der Transferrate innerhalb NAS4Free glauben darf.
Ja, diese Darstellung ist sehr verläßlich. Die Angaben von Windows beim Transfer sind es leider nicht (da werden Cache-Daten mit eingerechnet, die nichts mit der Realität zu tun haben). Sieht aber immer toll aus :cry:
raaalf wrote:Ich habe aktuell bei mir nur 100-MBit-Komponenten im LAN (FRITZ!Box, Notebooks etc.). Um die Transferrate zumindest vom Produktiv-NAS zum Backup-NAS zu erhöhen habe ich einen GBit-Switch gekauft.
Mittelfristig solltest du dich von dem ganzen 100MBit Kram trennen, was dein Inhouse-Netz betrifft. Bei einigen Endgeräten mag das nicht gehen, aber die ganze Kabelage solltest du konsequent auf 1GBit trimmen, denn das wird dir zukünftig einigen Ärger ersparen. Zudem kostet das nicht viel.
Grüße
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Re: Bald ist es soweit! Die bestellte Hardware ist im Versand

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Hallo Marcel,
marcel wrote:Wenn Du dann auf einen Gigabit Switch umsteigst wären es 125 MByte/s.
Dein NAS braucht dann aber auch eine Gigabit Netzwerkkarte.
ich habe zwei N54L im Einsatz bzw. gerade im Aufbau (momentan werden die neuen WD-RED-Festplatten mit badblocks -wsv gechecked), die haben ja einen GBit-NIC. Die NAS bei meiner Freundin, bei denen ich die 11,5 MByte/s im 100-MBit/s-LAN beim kopieren großer Dateien (ISO-IMages von DVDs) erreichte werde ich bei Gelegenheit aufrüsten.
marcel wrote:<rsync -aP /mnt/von /mnt/nach/> reicht erst einmal für einfaches kopieren.
<gstat> ist auch ein netter Befehl um die Platten beim kopieren zu beobachten.
Ah! Danke für den Tipp!

Grüsse

Ralf
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