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rsync und Windows-Server

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variousos
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rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Hallo Zusammen,

ist es möglich, dass ich meine Daten/Backups vom NAS per rsync zu einem Windows-Server übertrage? Ich glaube zu wissen, dass das nicht best-practice ist...aber für eine Antwort wäre ich wirklich dankbar ;)

LG

variousos
XigmaNAS 11.2.0.4.6315, 19" 2HE, ASUS P7F-M Board, Xenon 3450 CPU, 16GB ECC-RAM DDR3, Dell H310 als HBA, 4 x 3TB WD RED

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Princo
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Re: rsync und Windows-Server

Post by Princo »

Hier findest du einen Einstig in die Lösung deines Problems: https://de.wikipedia.org/wiki/Rsync
Ob das best-practice ist, hängt davon ab, was du eigentlich vorhast.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

variousos
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Hallo Princo,
ich möchte meine Daten die auf dem NAS liegen - und die darauf befindlichen Backups aus einem VM-Backup-Programm - auf einen weiteren Mikroserver Gen8 (W2012R2) sichern....

Ist das ein Problem?

DANKE und Gruß
XigmaNAS 11.2.0.4.6315, 19" 2HE, ASUS P7F-M Board, Xenon 3450 CPU, 16GB ECC-RAM DDR3, Dell H310 als HBA, 4 x 3TB WD RED

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Princo
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Re: rsync und Windows-Server

Post by Princo »

variousos wrote:Hallo Princo,
ich möchte meine Daten die auf dem NAS liegen - und die darauf befindlichen Backups aus einem VM-Backup-Programm - auf einen weiteren Mikroserver Gen8 (W2012R2) sichern....

Ist das ein Problem?
Hallo variousos,

Ein Problem ist das nicht. Es ist eher eine Frage der Effizienz.
Wenn ich mir deine anderen Postings anschaue, dann besitzt du Hardware, auf der du problemlos ZFS als Dateisystem einsetzen kannst.
ZFS kann eine ganze Menge mehr, als andere Dateisysteme.
Es gibt Snapshots, und mit "zfs send/receive" sehr mächtige Befehle, die bei anderen Dateisystemen nur sehr umständlich nachzubilden sind.

Wenn deine Aufgabenstellung eigentlich lautet:
"Ich habe wichtige Dateien auf meinem NAS, und brauche davon täglich einen Sicherungsstand, will dafür aber kein aufwendiges Sicherungssystem einsetzen."
dann läßt sich das Problem sehr viel besser mit den ZFS-Bordmitteln umsetzen.

Willst du jedoch deine Daten aus anderen Gründen auf ein anderes System umlagern (z.B. weil du deinen ZFS-Datenpool erweitern/umkonfigurieren willst), dann ginge das zur Not zwar auch über den rsync-Befehl, aber ich selbst würde das eher vermeiden wollen.
Wenn man ZFS macht, dann sollte man auch durchgängig dabei bleiben. Das erspart einem viel Zeit und Ärger. Daher würde ich einen ZFS-Datenbestand immer nur auf ein anderes ZFS-System übertragen.
Noch etwas:
Mir ist nicht ja nicht ganz klar, weshalb du die Daten auf den Windows-Server übertragen möchtest.
Wenn es nur um unterschiedliche Versionsstände geht, dann sind die ZFS-internen Möglichkeiten besser als das Umkopieren.
Wenn dein NAS ein reines Backup-NAS ist, dann ist es im Normalbetrieb nicht nötig, diese Daten extra zu sichern, da ein Komplett-Ausfall des NAS keine negativen Auswirkungen auf den laufenden Betrieb hätte (die Daten befinden sich ja noch auf den laufenden Systemen).
Verstehst du, was ich meine?
Ich habe hier z.B. so ein reines Backup-NAS. Dorthin sichere ich täglich meine diversen PCs.
Dann habe ich noch ein Haupt-NAS mit meinen eigentlichen Daten. Das Haupt-NAS wird regelmäßig (z.B. wöchentlich) auf einen externen Plattenstapel gesichert.
Mit diesem Konzept bekomme ich eine sehr ausgewogene Balance zwischen den nötigen Kosten und der Kapazität hin, und habe dazu auch noch maximale Sicherheit und Flexibilität. Für mich passt das ganz prima, weil ich die Vorzüge von ZFS nutze, und mir damit ganz viel Arbeit erspare.
Ob dir das jetzt weiter hilft, weiß ich natürlich nicht, dafür kenne ich deine konkrete Aufgabenstellung zu wenig.

Grüße
Princo
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variousos
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Hallo Princo,

mir ist natürlich klar, dass ZFS DAS Dateisystem ist!!! Der Grund weshalb ich Daten auf einem "Server2012" System sichern möchte ist einfach und profan: Ich möchte diesen Server als "Testsystem" ansehen. Ich erstelle dort unter einer anderen Domäne ein komplett neues System. Hintergrund ist der, dass auf meinem anderen Server, auf dem z.B. auch Exchange läuft...irgend etwas nicht stimmt. Ob es der AD ist...ich vermute es. Mein Ziel ist jetzt in dem komplett neu installieren System (u.a. Exchange und dreistufiger PKI) so zum laufen zu bringen, dass ich dann den anderen herunter fahren und neu installieren kann. Und da ich kein Systemintegrator oder (Fach)Informatiker bin, geht bei der Installation immer mal was schief, was insbesondere beim Exchange Ausfallzeit bedeuten würde.

So...ich hoffe, dass ich das so ausgedrückt habe, dass Du verstehst was mich treibt...auch wenn das nicht bedeutet, dass Du es "verstehst":-)
Aber vielleicht hast Du einen anderen Tip!
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Princo
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Re: rsync und Windows-Server

Post by Princo »

variousos wrote:Mein Ziel ist jetzt in dem komplett neu installieren System (u.a. Exchange und dreistufiger PKI) so zum laufen zu bringen, dass ich dann den anderen herunter fahren und neu installieren kann. Und da ich kein Systemintegrator oder (Fach)Informatiker bin, geht bei der Installation immer mal was schief, was insbesondere beim Exchange Ausfallzeit bedeuten würde.
Hallo variousos,

Vielen Dank für deine genauere Erklärung.

Unter diesen Rahmenbedingungen würde ich dir lieber von deinem Vorhaben abraten, und dir einen alternativen Weg vorschlagen.

Ich verstehe, daß du eine neue, saubere Installation auf einer vergleichbaren Hardware testen möchtest.
Aber wäre dieser Testaufbau nicht auch mit einer virtuellen Maschine durchführbar?
Falls diese Option für dich ausscheidet, und du das mit realer Hardware machen mußt, dann ist das mit dem Umlagern der Daten keine gute Idee, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Du hast noch nie mit rsync gearbeitet.
2. Du machst dir damit eine weitere Baustelle auf.
3. Du blockierst dich damit in den späteren Schritten selbst, da du den "Server2012" erst dann neu aufsetzen kannst, wenn du die dorthin ausgelagerten NAS-Daten wieder zurück kopiert hast, und das kannst du erst machen, wenn du dein Testsystem wieder gelöscht hast. Zudem kannst du den neu aufgesetzten "Server2012" nicht mehr mit deinem Testsystem vergleichen, um letzte Fehler zu beseitigen.
4. Die Hin- und Herkopiererei kostet dich Zeit und Nerven, die du besser in die Lösung deines eigentlichen Problems investieren solltest.

Daher empfehle ich dir folgenden Weg:
Besorge dir einfach eine oder mehrere passende Festplatten, die du in dein Testsystem einbaust (die dortigen NAS-Platten baust du aus, und legst sie zur Seite).
Dann brauchst du keine Daten umkopieren, gewinnst massig Zeit, und du mußt hinterher das NAS nicht neu einrichten.
Außerdem kannst du dein funktionierendes Testsystem eine Weile parallel zum neu aufgebauten "Server2012" betreiben.

Ja, für diese Lösung mußt du Platte(n) anschaffen, und die kosten Geld. Diese Ausgabe wird aber durch die Zeitersparnis, und das wesentlich geringere Risiko kompensiert. Ich gehe davon aus, daß du deine Systeme in einer Produktivumgebung betreibst.

Deine Datenmengen auf dem "Server2012" und auf dem NAS kenne ich natürlich nicht, aber ich glaube, daß mein Vorschlag mit den neuen Platten für dich der bessere Weg ist.

Das schreibe ich übrigens nicht, weil ich dir das mit dem Umkopieren nicht zutraue, sondern weil ich aus eigener Erfahrung weiß, daß es bei Problemlösungen sehr wichtig ist "den Kopf frei zu haben", und man sich nicht noch zusätzliche Problemfelder schaffen sollte.

Vielleicht hilft dir mein Alternativ-Vorschlag ja weiter.

Grüße
Princo
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variousos
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Hallo Princo,

ich habe Deine Antwort sehr aufmerksam durch gelesen. Sie ist für mich auch nachvollziehbar. Ich muss mir das alles durch den Kopf gehen lassen, denn neue Platten bedeuten ja keine 3,50€, das sind ja schon ein paar Hunderter. Ich habe jetzt erst einmal folgendes gemacht. Eine neu erworbene 4 TB-Platte mit UFS formatiert...in ein e-Sata-Gehäuse gepackt und dann die wichtigsten Daten darauf kopiert. Ich habe ein wenig Zeit gewonnen, in der ich mir 1. meine Gedanken dazu machen kann...und 2. trotzdem erst einmal weiter fortfahren kann.

Fakt ist, dass ich etwas bei mir verändern werde! DANKE DIR!!!
variousos
PS: ich habe im übrigen einmal den Stromverbrauch des GEN8 im Auge behalten. Mit einer Bootplatte (SSD 500GB) und der eben erwähnten 4TB-Platte, allen benutzten Netzwerkkarten (2 x Nic und 1 ILO - sowie Tastatur/Maus und angeschlossenen Display) lag der Verbrauch mehr oder weniger konstant bei 34,5 Watt! Nicht so schlimm wie vorher überall zu lesen war.

--------------
Ich habe aber doch noch mal eine Frage. Die hatte ich hier schon in einem anderen Thread gestellt. Ich habe die eSata-Disk import...formatiert und entsprechend gemounted. Wenn ich jetzt mit mit dem NAS verbinde, erscheint immer noch das "Gesamtbild" meines Pools. Wie bekomme ich es jetzt hin, dass ich die angeschlossene Festplatte genau so sehe?
DANKE EUCH
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Guten Morgen

Ich habe aber doch noch mal eine Frage. Die hatte ich hier schon in einem anderen Thread gestellt. Ich habe die eSata-Disk import...formatiert und entsprechend gemounted. Wenn ich jetzt mit mit dem NAS verbinde, erscheint immer noch das "Gesamtbild" meines Pools. Wie bekomme ich es jetzt hin, dass ich die angeschlossene Festplatte genau so sehe?
DANKE EUCH
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

Noch einmal guten Morgen,

ich bekomme es einfach nicht hin, dass ich auf die Platte zugreifen kann. Wie bereits geschrieben habe ich sie importiert...einen Mountpoint gesetzt und (falls überhaupt richtig?) in Tools versucht zu mounten, was aber mit "Failed" quittiert wird! Kann mir jemand kurz helfen?
Bildschirmfoto 2015-07-30 um 08.29.01.JPG
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Re: rsync und Windows-Server

Post by crowi »

Wie bekomme ich es jetzt hin, dass ich die angeschlossene Festplatte genau so sehe?
Hast Du einen (SMB) Share erstellt?
NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
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Re: rsync und Windows-Server

Post by variousos »

DANKE...hatte ich vergessen:-(

LG und ein schönes WE
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Re: rsync und Windows-Server

Post by kreuzberger »

Hallo variousos,

das pendant auf windows server 2012 zu rsync ist DELTACOPY. Soweit ich richtig liege ist es ein Programm aus dem Hause seagate. Auf einem Server 2008 oder 2012 ist es lauffähig.

Kreuzberger.

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