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NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

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Lazarus
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NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by Lazarus »

Hallo zusammen!

Ich habe mir mit NAS4Free eine Backuplösung aufgebaut bzw. bin noch voll dabei und brauche für ein paar Sachen noch etwas Unterstützung. Ich weiß, dass NAS4Free keine Consumer Software ist und ein NAS auch nur bedingt als Backup taugt. Trotzdem will ich hier mal meine Gedanken ausführen.
Als Hardware habe ich mir zunächst einen G4560 geholt der auf einem ASRock H110M-ITX mit 8GB RAM (kein ECC) werkelt. Sicher nicht ideal, aber für die ersten Gehversuche sollte es reichen.
Die Festplatte die zum Einsatz kommt ist eine HGST Deskstar NAS 8TB. Mittelfristig will ich das Board wechseln, ECC Speicher besorgen und die HDD mit einer Zweiten ergänzen um sie zu spiegeln.
Meine Idee ist, dass das NAS selbstständig täglich aufwacht, mit rsynch verschiedene Ordner von verschiedenen lokalen Rechnern synchronisiert, dann einen Snapshot macht, mir anschließend eine Info Mail schickt und dann einmal Monatlich einen scrub durchführt und sich anschließend wieder schlafen legt.

Soweit so gut: Ich habe das OS auf einem USB Stick installiert, Benutzername und Passwort geändert, sowie den Zeitserver. Die CPU habe ich auf adaptive Leistung umgestellt. Anschließend habe ich ein virtuelles Gerät (4k Anpassung aktiviert) und einen Pool erstellt sowie Smart aktiviert. Auch die Überwachung habe ich eingeschaltet und den Email Dienst eingerichtet. Auf den Rechnern von dem sich das NAS die Daten holen soll habe ich einen DeltaCopy Server angelegt. Die ersten Versuche funktionieren ganz gut, es holt sich die Daten um eine bestimmte Uhrzeit, macht eine Stunde später einen Snapshot und schickt mir abschließend eine Mail. Jetzt kommen wir aber endlich zu den Baustellen:

1. HTTPS: Unter FreeNAS war das kein Problem, aber unter NAS4Free bekomme ich es nicht einwandfrei hin. Ich aktiviere es, erstelle aus dem Code ein Zertifikat und importiere es in Firefox. Im Gegensatz zu FreeNAS meckert Firefox hier aber rum und ich kann nur wenn ich eine Ausnahme erstelle noch auf die WebGUI zugreifen. Das soll doch sicher nicht so funktionieren und ich vergesse einfach nur einen Arbeitsschritt, oder?

2. SSH: Ich habe viel darüber gelesen und bin mir nach wie vor unschlüssig ob das für mich überhaupt Sinn macht. An den Werkseinstellungen habe ich nichts gerüttelt und es soll ja auch nur lokal arbeiten. Zugriff auf die Festplatte brauche ich von Außen auch nicht. Insofern sollte SSH eigentlich für meine Lösung zu viel des Guten sein(?).

3. scrub: Wo lässt sich das überhaupt einstellen?

4. automatisierter Shutdown + Starten: Beim durchstöbern des Netzes bin ich auf lediglich eine hilfreiche Anleitung gestoßen (https://www.computerbase.de/forum/showt ... ?t=1178633 - bei Punkt 7). Über weitere Ideen oder Anregungen würde ich mich sehr freuen.

5. Eigentlich ist dieser Punkt nicht wirklich nötig, allerdings empfinde ich die Ausführung der Aufgaben nach festen Zeiteinteilung als recht "steif". Wäre es nicht möglich es so einzustellen, dass das NAS die Aufgaben direkt nacheinander abarbeitet. Die Dauer der Aufgaben hängt ja auch immer mit der Menge der Daten zusammen.

Beste Grüße

kreuzberger
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by kreuzberger »

hi Lazarus ,

die Idee an sich ist gut. auch ich habe das ähnlich gemacht und nutzte n4f mit rsync und deltacopy als sicherungs system (für ms server 2012R2). so weit bist du ja auch bereits.

wenn das ganze nur lokal genutzt wird ist ssh nicht unbedingt erforderlich.

eine Hürde ist sicher das aufwachen von alleine. das wird wohl so nicht gehen. wenn ein Rechner aus ist, kann er sich nicht von selbst erwecken. das geht nur per wake-on-lan oder eben einfach indem man die kiste per taster einschaltet. ggf würde das ja auch reichen. dann wird eben ein script abgearbeitet und alle rsync backups nacheinander ausgeführt, und am ende ein shutdown /now im script, fertig, der n4f ist wieder von alleine wenn er fertig ist aus. pfiffig wäre noch wenn man gleichzeitig individuell angefertigt Protokoll Dateien auf den n4f schreibt, damit man eine Kontrolle hat was er gemacht hat.
an sich würde das doch den zweck erfüllen und gut is.

kreuzberger.

Lazarus
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by Lazarus »

Moin Kreuzberger!

Also das NAS hat vom DHCP meines Routers eine IPv4 zugewiesen bekommen 192.168.178.xxx Und da ich nix eingestellt habe, auch keine Freigaben, gehe ich mal davon aus, dass es von außen nicht zu erreichen ist. Nur die Sache mit dem HTTPS wäre nett aber irgendwie kriege ich das nicht gebacken :/
Die Idee mit dem Wake on LAN verfolgt das Tutorial auch, ich denke das werde ich mir noch mal genauer anschauen.
Hast du ein paar Ideen oder Beispiele wie so ein Script aussehen könnte, damit die rsync Aufträge nacheinander abgearbeitet werden?
Ich hab mir auch mal die Übertragungsraten angeschaut, 18MB/s. Ist das ein solider Wert (alles Gb LAN)? Es sind halt auch viele kleine Dateien, aber irgendwie kommt mir das trotzdem etwas wenig vor, was könnte da bremsen?
Eins noch: Ich habe versucht die Verschlüsselung für die HDD zu aktivieren, allerdings taucht diese in Einstellung garnicht auf, sondern nur der USB Stick auf dem das OS läuft, woran liegt das, dass bereits ein virtuelles Gerät/Pool angelegt ist?

Schönes Wochenende!

€: Ist das normal, dass hier ab und zu das Senden der Beiträge nicht geht?

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apollo567
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by apollo567 »

Lazarus wrote:
22 Apr 2017 13:13

€: Ist das normal, dass hier ab und zu das Senden der Beiträge nicht geht?
Das eigentlich eher nicht.
my NAS and its development until today: viewtopic.php?f=63&t=39&sid=039fed830cf ... 4d0abe4a04

kreuzberger
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by kreuzberger »

Nabend Lazarus,

was die Übertragungsraten angeht sollte da eigentlich mehr gehen. Im Forum gibt es da inzwischen eine ganze reihe von Beiträgen. In der Tat sinkt aber die Performance immer, egal welches System benutzt wird deutlich wenn mann viele kleine Dateien kopiert. Hier muss man an den Send- / receive-Buffers mal drehen. Dann kommt man auch auf höhere Übertragungsraten. Aber das muss man eben Individuell ausprobieren. Siehe hierzu wie gesagt die anderen Beiträge in diesem Forum.

Für das NAS solltest du immer eine feste IP Adresse nutzen. So hast du auch dan das WebGUI immer auf der selben IP Adresse. Ob du das mit einer DHCP Reservierung über die MAC Adresse der Netzwerkkarte machst, oder die IP Adresse im WebGUI fest einträgst und auf DHCP an der Stelle verzichtest ist egal. Für Zugriffssicherheit von aussen muss da die FireWall (der Fritzbox) sorgen.
HTTPS wäre nur für die Verschlüsselte Übertragung des WebGUI da. Da du das ja auch nur Lokal zuhause aufrufen willst ist einen Verschlüsselung vom Wohnzimmer zum Arbeitszimmer nebenan kaum erforderlich. ich weiss auch nicht, ob Nas4Free das überhaupt hat.

WakeOnLAN finde ich eher albern zuhause. Ich nehme mal nicht an., dass du ein 148 Zimmer Schloss bewohnst. Wenn du eh einen Event auslösen musst, also den WakeOnLAN Event, dann kann man das NAS auch einfach mal einschalten.

Wozu braucht man für ein NAS zuhause Verschlüsselung auf der Platte? Planst du Banküberfälle?
Ich vermute, weiss es aber nicht!, dass man die Verschlüsselung im ZFS Pool einstellen kann.

Eine Script-Datei ist nichts anderes als eine kleine Text-Tatei in der wie bei einer BATCH die befehle nacheinander aufgelistet sind. Wenn man da rsync benutzen will sollte man im Innanett nachlesen, welche Parameter dann da angefügt werden müssen. Das ist recht umfangreich!!!
Diese Textdatei kannst du dann als CRON job zeitgesteuert aufrufen lassen.

Vielleicht machst du dir erst mal einen Script-Datei mit einfachen copy befehlen, wo lokal was her und hin kopiert wird um die Einstellungen für CRON zu verimmerlichen.
Als nächsten schritt dann die Funktionsweise von rsync.


Kreuzberger

Lazarus
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by Lazarus »

Die Übertragungsrate konnte ich drastisch erhöhen indem ich im LAN Management manuell den Gb LAN Standard eingetragen haben (von Auto auf 1000baseSX / full-duplex). Spitzenwerte sind jetzt 96 MB/s und bei großen Dateien sinkt die Rate nicht unter 90 MB/s.

Verschlüsseln will ich es nicht, mir ist nur bei der Durchsicht aller Menüoptionen aufgefallen, dass wie gesagt die HDD garnicht auswählbar ist und würde gerne den Grund dafür verstehen.

Das mit HTTPS sehe ich ein, das ist ähnlich überflüssig wie SSH in meinem lokalem Netzwerk.

Was eine Script-Datei ist ist mir schon klar ;) Sicher werde ich mit einfachen Kopierbefehlen anfangen und dann darauf aufbauen müssen. Mir fehlt es allerdings an dem Wissen über die Befehle die ich in diese hinschreiben soll, damit sich das NAS auch so verhält wie ich es vorgesehen habe, und finde nicht so recht einen Einstieg in die Materie :/

Beste Grüße

kreuzberger
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by kreuzberger »

Hi Lazarus,

also dass das NAS nicht von selbst erkenn, dass es Gigabit im Netz hat ist doofWenn es freigelegt ist dass er 1000baseSX / full-duplex machen soll könnten schlechte Kabel oder FastEthernet Switche dazu führen, dass gar keine Verbindung entsteht.

Was meist du damit, dass di HDD nicht anwählbar sei?

Kreuzberger

Lazarus
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by Lazarus »

Probeweise kann ich die Einstellung nochmal auf auto stellen und schauen was sich bzgl. der Übertragungsraten verändert.
Unter dem Reiter Festplatten/Verschlüsselung lässt sich bei "Verschlüsseltes Volumen hinzufügen" nur der USB Stick auf dem das OS läuft auswählen, die HDD auf der die ganzen Daten sind aber nicht. Seis drum.
Hat keiner ein paar gute Tipps wo ich anfangen sollte mich zum Thema Scripte einzulesen? Man findet enorm viele Allgemeinplätze was Anleitungen in der WebGUI anbelangt, auf der anderen Seite bekommt man bei den Hilfen mit den Scripten oft das Gefühl, dass die Macher davon ausgehen das man die Befehle alle schon kennt.
Ich habe jetzt auch erstmal einen automatischen Snapshot angelegt. Mir ist klar das dieser eigentlich nur den Dateizustand einfriert, aber ist das normal, dass das in einem Augenblick erledigt ist und so gut wie keinen Speicherplatz benötigt?
An dieser Stelle erstmal ein Dankeschön an Kreuzberger für die Unterstützung!

kreuzberger
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Re: NAS als automatisches Backup - Hilfe bei der Ersteinrichtung

Post by kreuzberger »

aaalso

schritt 1

schliesse er Monitor und Tastatur an sein NAS an.

schritt 2

lege er sich 2 Ordner oder Freigaben an um damit rsync auf der Konsole (shell) per hand auszuprobieren mit Testaten.
wenn du das dann verinnerlicht hast......

schritt 3

erzeigen einer txt-datei die eine einzige Befehlszeile mir rsync enthält.
diese txtdaten, was dann nix anderes wie ein script ist als cron-job ausführen lassen. das kann man über das web-gui einstellen wann wie oft das ausgeführt werden soll.

klappt das, kommt.......

schritt 4

die textdatei wird durch weitere rsync- aufrufe ergänzt.

siehe da: du hast es!

Kreuberger

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