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Backup-Platte intern sinnvoll?

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wolffsheim
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Backup-Platte intern sinnvoll?

Post by wolffsheim »

Hi zusammen,

bin gerade dabei mein NAS zusammenzustellen und einzurichten.
Nun stellt sich für mich folgende Frage:
Ich wollte die Datenplatte per cron-job regelmässig (1x täglich) auf eine 2. interne Backup-Platte spiegeln (rsync). Danach sollte diese wieder in den Energiesparmodus fahren (spindown). Spricht etwas gegen diese Lösung, weil sie ja nach wie vor im System hängt oder wäre das ok? Ich will eigentlich nicht ständig mit einer externen USB-Platte rumhampeln. Oder wäre es in dem Zusammenhang auch sinnvoll sie jedesmal vorher zu mounten und anschließend umounten?
N.B.: Die Backup-Platte ist ohnehin eine WD-Green

Danke und Gruß
Wolffsheim

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b0ssman
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Re: Backup-Platte intern sinnvoll?

Post by b0ssman »

wenn dein server die ganze zeit läuft solltest du eh alle platten runterfahren lassen.

DIe platte im selben system könnte z.b. durch das selbe Phänomen zerstört werden (Blitz, Netzteil, etc..)

deine lösung ist aber schon einmal besser als gar nichts.
Nas4Free 11.1.0.4.4517. Supermicro X10SLL-F, 16gb ECC, i3 4130, IBM M1015 with IT firmware. 4x 3tb WD Red, 4x 2TB Samsung F4, both GEOM AES 256 encrypted.

wolffsheim
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Re: Backup-Platte intern sinnvoll?

Post by wolffsheim »

Aber was wäre denn eine "elegante" Lösung? Einen weiteren Server daneben stellen halte ich nicht für sinnvoll (und gegen einen Blitzeinschlag hilft es auch nicht viel). Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier jeder regelmäßig sein komplettes NAS auf eine externe USB sichert...
Gruß
Wolffsheim

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b0ssman
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Re: Backup-Platte intern sinnvoll?

Post by b0ssman »

wenns nicht schnell sein muss kannst du dir auch sowas wie einen pogoplug anschauen.

http://www.amazon.de/Pogoplug-Cloud-Eng ... 00752H7HU/
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Princo
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Re: Backup-Platte intern sinnvoll?

Post by Princo »

wolffsheim wrote:Aber was wäre denn eine "elegante" Lösung? Einen weiteren Server daneben stellen halte ich nicht für sinnvoll (und gegen einen Blitzeinschlag hilft es auch nicht viel). Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier jeder regelmäßig sein komplettes NAS auf eine externe USB sichert...
Die "elegante" Lösung ist, tatsächlich einen weiteren Server zu haben. Schau dir mal meine anderen Postings an, ich empfehle das fast schon gebetsmühlenartig.
Eine Sicherung auf eine externe USB fällt übrigens ganz flach, weil man niemals (mit einer einzigen, speziellen Ausnahme) eine externe USB an ein N4F anschließen sollte.

Dein Lösungsansatz mit der internen Backup-Platte hat mehrere Schwächen, einige davon hat b0ssman schon benannt. Dazu kommt noch, daß dein Backup-Medium selbst keine Redundanz hat. Das klingt erst mal so, als ob das nur eine Art "Glaubensfrage" ist, aber ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema Backup, und kann dir sagen, daß das keine gute Lösung ist.

In meinem Entwürfe-Ordner schlummert seit einiger Zeit ein Artikel, der sich genau mit deiner Problemstellung beschäftigt. Dort wird beschrieben, wie man ein N4F-System mit ZFS-Dateisystem auf ein anderes backuppen kann.

Dabei wird übrigens nicht mit rsync gearbeitet, sondern mit dem zfs send/receive Befehlen, welche dafür viel besser geeignet sind.

Deinen berechtigten Einwand, daß ein 2tes System ja vom gleichen Blitz zerstört werden kann, kann dadurch entkräftet werden, daß die beiden System nur für den ersten Abgleich gleichzeitig in Betrieb sein müssen.

Alle nachfolgenden Abgleiche können z.B. auch mittels einer relativ kleinen Transfer-Platte erfolgen. Dabei kann sich das 2te System zudem an einem ganz anderen Ort befinden (z.B. im Büro, oder bei der Oma).

Das ist eine Funktionalität, welche mit rsync nicht realisiert werden kann. Sie ist schnell, sicher, und einfach zu handhaben. Voraussetzung ist natürlich der Einsatz von ZFS.

Damit erledigt sich auch deine Frage mit dem Energiesparmodus der Festplatten. Ich habe das eine Weile ausprobiert, und mich dann dafür entschieden, die Platten nicht in den Spin-Down-Modus zu schicken, sondern das NAS bei Nichtnutzung herunterfahren zu lassen, und per WOL aufzuwecken, wenn ich es wieder brauche. Das dauert zwar länger, ist unterm Strich aber besser.

Falls es von Interesse ist, könnte ich die Anleitung nach Aktualisierung als HowTo veröffentlichen.

Natürlich kann man darüber diskutieren, wie sinnvoll ein 2ter Server ist, der die meiste Zeit ungenutzt vor sich hingammeln wird.
Die Antwort läßt sich leichter finden, wenn man überlegt, wie wichtig einem die Daten sind, und wie schnell man an die Daten im Desaster-Fall wieder herankommen muß.
Dabei denke ich weniger an die selbst gesammelten Musik und Filmdateien, sondern eher an so was wie Bildarchive von Fotografen. Das sind unersetzliche Daten, und ein Totalverlust kann existenzbedrohend sein, und auch wenn man lange nicht an die Daten rankommt, kann es finanzielle Einbußen geben.

Von Data-Recovery will ich gar nicht erst anfangen. Diese Situation sollte man auf jeden Fall vermeiden.

Was dabei gerne vergessen wird: Der eigene Zeitaufwand + den Streß den man dabei hat. Mit einem 2ten Server tendiert der gegen Null.

Ich habe hier tatsächlich die Lösung mit dem 2ten Server. Ich habe zu oft erlebt, wie selbst professionell abgesicherte Systeme per Überspannung die Hufe gehoben haben. Das mag ich mir zu Hause nicht antun.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

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