Moin,
ich habe jetzt die Hardware für mein NAS-System zusammen. ( 4 x 2 TB )
Jetzt stellte sich die Softwarefrage. Ich hatte jetzt extra darauf geachtet, dass mein Mini-itx Mainboard Raid 5 mit dem Onboardcontroller unterstützt. Nun hatte ich noch eine ungenutzte Windows 8 Pro Lizenz rumliegen da mir Windows 8 nicht gefiel.
In einem anderen Forum habe ich Haue dafür bekommen den Onboardcontroller zu nutzen da im Fehlerfall des Controllers dann die Daten weg wären. Man solle doch lieber ein Softwareraid nutzen oder eine richtige Controllerkarte einbauen.
Da man mit Windows im Notfall noch mehr machen kann als mit einer reinen NAS Software ging die Überlegung in die Richtung doch die neue Storagepoolfunktion von Windows 8 zu nutzen. Diese ist bei meinem Kurztest allerding gnadenlos durchgefallen.
=> Windows 8 To Go sperrt einige Funktionen und die integrierte Festplatte kann man trotzdem nicht nutzen obwohl das OS über einen USB Stick betrieben wurde. Wenn man Windows direkt installiert geht es auch nicht, ich wollte jetzt alle 4 Platten aufnehmen und nicht 2 TB "verschenken". ( Durch das Raid 5 geht ja eh eine verloren )
=> Testweise hatte ich eine 1 Platten Konfiguration aufgebaut, für die Versionskontrolle wollte er allerdings eine zweite Platte haben. Warum?
Überlegung:
Falls Windows 8 sinnlos ist würde ich auch drauf verzichten. Meine aktuelle Überlegung geht in die Richtung.
Hardwareraid mit dem Onboardcontroller ( Ja / Nein? ) oder lieber ein Softwareraid aufbauen? ( Raid 5 )
Aus der Überlegung heraus bin ich gerade auf dem Zug, dass man Windows 8 nehmen könnte um damit NAS4Free mit Hyper-V als virtuellen Client zu betreiben. Dort stellt sich dann halt die Fragen:
=> Onboardcontroller nutzen und ein Raid 5 aufbauen?
=> Es sein lassen und Windows 8 seinen Storagepool nutzen lassen und diesen dann NAS4Free freigeben?
=> Beides sein lassen und NAS4Free die Plattenverwaltung als virtuellen Client unter Hyper-V überlassen?
=> Funktioniert die Raidfunktionalität als virtueller Client überhaupt oder sollte man sich vom Gedanken Windows 8 verabschieden?
Mir ist noch wichtig, dass man halt angezeigt bekommt falls eine Platte ausfällt welche das ist und das man diese wie bei einem NAS rausnehmen und per Rebuild wieder aufbauen lassen kann. Ich habe mir jetzt auch einen schnellen USB 3.0 Stick gekauft . Würde es mehr Sinn machen das System auf den Festplattenverbund zu installieren oder ein reines NAS4Free System per USB Stick zu betreiben? ( Sprich verliere ich quasi eine Platte für den Speicherpool wenn ich NAS4Free auf die Festplatte installiere? )
Eine SSD als Systemplatte war jetzt nicht vorgesehen und ich müsste auf das Slim-DVD Laufwerk verzichten wenn ich eine einbauen würde.
( Fragt nicht...ursprünglich war das Gerät als NAS / HTPC konzipiert, deshalb auch die angedachte Geschichte mit Windows 8 ) Da ich noch einen Android-TV Stick habe mit dem ich auf meinen Fernseher streamen kann, ist das jetzt nicht sonderlich schlimm.
Gibt es denn bei NAS4free eine Versionskontrolle / Backupmöglichkeit den Status von vor 1 Woche wieder herzustellen?
Also was würdet ihr an meiner Stelle machen? Mir geht es halt hauptsächlich darum meinen Hauptrechner und die wichtigsten Daten regelmässig backupen zu können damit die Daten noch da sind falls mal eine Festplatte ausfällt.
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NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
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Suxxess
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
1) embedded install auf usb ist der empfohlene weg.
2) vergiss dein onboard raid controller, das ist kein wirklicher raid controller und läuft nur wirklich unter windows.
3) nimm lieber zfs raidz anstelle von software raid 5.
4) wegen virtualisierung lies (gilt auch für nas4free) bitte http://forums.freenas.org/threads/pleas ... ine.12484/
5) zfs unterstützt snapshots auf daten, die einen vorherigen stand zugänglich machen
6) plattenausfall: smart monitoring kann emails verschicken sobald eine platte sich verschlechtert.
also vorschlag. natives nas4free auf usb stick, raidz1 mit 4 platten. nichts weiter anschaffen.
2) vergiss dein onboard raid controller, das ist kein wirklicher raid controller und läuft nur wirklich unter windows.
3) nimm lieber zfs raidz anstelle von software raid 5.
4) wegen virtualisierung lies (gilt auch für nas4free) bitte http://forums.freenas.org/threads/pleas ... ine.12484/
5) zfs unterstützt snapshots auf daten, die einen vorherigen stand zugänglich machen
6) plattenausfall: smart monitoring kann emails verschicken sobald eine platte sich verschlechtert.
also vorschlag. natives nas4free auf usb stick, raidz1 mit 4 platten. nichts weiter anschaffen.
Nas4Free 11.1.0.4.4517. Supermicro X10SLL-F, 16gb ECC, i3 4130, IBM M1015 with IT firmware. 4x 3tb WD Red, 4x 2TB Samsung F4, both GEOM AES 256 encrypted.
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Suxxess
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
In Ordnung, werde ich wohl so machen. Jetzt wäre die Frage noch offen ob man den Platz einer Platte verliert wenn man auf den USB Stick nicht zurückgreift und das System quasi installiert?
( Oder geht es nur darum, dass das OS auf einem anderen Medium liegt damit im Fehlerfall das OS nichts abbekommt?
Und lässt sich nas4Free zu einem vollwertigen Freebsd "upgraden" wenn es über den USB Stick rennt oder nicht? ( Also mit Desktop / XBMC / Sonstigen Diensten ? )
( Oder geht es nur darum, dass das OS auf einem anderen Medium liegt damit im Fehlerfall das OS nichts abbekommt?
Und lässt sich nas4Free zu einem vollwertigen Freebsd "upgraden" wenn es über den USB Stick rennt oder nicht? ( Also mit Desktop / XBMC / Sonstigen Diensten ? )
- Princo
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
Der Vorteil der Embedded-Istallation auf einem USB-Stick liegt in der sauberen Trennung zwischen OS und deinen Daten. Bei der Installation auf einer Festplatte "verlierst" du tatsächlich die restliche Kapazität der Platte, und das ist durchaus so gewollt.Suxxess wrote:In Ordnung, werde ich wohl so machen. Jetzt wäre die Frage noch offen ob man den Platz einer Platte verliert wenn man auf den USB Stick nicht zurückgreift und das System quasi installiert?
( Oder geht es nur darum, dass das OS auf einem anderen Medium liegt damit im Fehlerfall das OS nichts abbekommt?
Die Installation auf einem Stick sorgt außerdem dafür, daß alle deine SATA-Anschlüsse für Datenplatten zur Verfügung stehen.
Dann solltest du das besser gleich als FreeBSD-System aufsetzen. Alles andere wäre viel zu kompliziert.Suxxess wrote:Und lässt sich nas4Free zu einem vollwertigen Freebsd "upgraden" wenn es über den USB Stick rennt oder nicht? ( Also mit Desktop / XBMC / Sonstigen Diensten ? )
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.
- crowi
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
Hallo Suxxess,
erstmal stimme ich b0ssman vollkommen zu. Einer Virtualisierung und ein Mischsystem mit Windows 8 ist wirklich nicht optimal.
Ich bevorzuge für mich die Full-Installation und habe für das NAS4Free System eine kleine, günstige SSD genommen, wobei ich sie in drei Partition aufgeteilt habe,
eine 10 GB Partition für das N4F System, 16GB SWAP und 39 GB als zusätzlichen NAS-Speicher.
Du verlierst also nicht die komplette Kapazität der Platte, kannst Sie aber nicht in den ZFS-Verbund einbauen, aber z.B. als Zwischenspeicher, Bittorrent Download etc verwenden...
Die Embedded schnappt Dir meines Wissens 500MB RAM für die RAM-Disk weg, das war für mich auch ein Grund eine FULL-Installation zu machen.
Gruß,
Crowi
erstmal stimme ich b0ssman vollkommen zu. Einer Virtualisierung und ein Mischsystem mit Windows 8 ist wirklich nicht optimal.
Ich bevorzuge für mich die Full-Installation und habe für das NAS4Free System eine kleine, günstige SSD genommen, wobei ich sie in drei Partition aufgeteilt habe,
eine 10 GB Partition für das N4F System, 16GB SWAP und 39 GB als zusätzlichen NAS-Speicher.
Du verlierst also nicht die komplette Kapazität der Platte, kannst Sie aber nicht in den ZFS-Verbund einbauen, aber z.B. als Zwischenspeicher, Bittorrent Download etc verwenden...
Die Embedded schnappt Dir meines Wissens 500MB RAM für die RAM-Disk weg, das war für mich auch ein Grund eine FULL-Installation zu machen.
Gruß,
Crowi
NAS 1: Milchkuh: Asrock C2550D4I, Intel Avoton C2550 Quad-Core, 16GB DDR3 ECC, 5x3TB WD Red RaidZ1 +60 GB SSD for ZIL/L2ARC, APC-Back UPS 350 CS, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 2: Backup: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 4x4 TB WD Red, RaidZ1, NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
NAS 3: Office: HP N54L, 8 GB ECC RAM, 2x3 TB WD Red, ZFS Mirror, APC-Back UPS 350 CS NAS4Free 11.0.0.4.3460 embedded
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Suxxess
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
Ok gut zu wissen, dann landet das System auf jeden Fall auf dem USB Stick. Und ich werde wohl die Embedded Installation nehmen und die Spielereien lassen auch wenn es im Finger juckt... .
Jetzt muss noch die letzte Platte ausgemistet werden, dann kann es losgehen.
Jetzt muss noch die letzte Platte ausgemistet werden, dann kann es losgehen.
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Suxxess
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
Bei der Embedded Version konnte man jetzt aussuchen ob man diese so installiert oder ob man zusätzlich noch eine Datenpartition + Swap Bereich darauf haben wollte.
Ist das nicht irgendwie sinnfrei wenn mit der Embedded Version geworben wird, dass hier im laufenden Betrieb keine Schreibvorgänge stattfinden müssten um den USB Stick zu entlasten?
Wobei ich jetzt zwei Sticks habe der eine hat 10 Jahre Garantie und der andere lebenslang... . Wenn die sich jetzt so stark abnutzen dann würde man doch keine Sticks bekommen mit so langen Garantiezeiten?
( Die kalkulieren doch darauf, dass man später die Rechnung nicht findet und sich die Mühe nicht macht den Stick einzuschicken da er dann vermutlich eh hoffnungslos veraltet sein wird )
Ich werde wohl dann die Embedded Version mit dem Daten- und dem Swapbereich nehmen. Wenn der kaputt geht bekommt man ja einen Neuen...
Ist das nicht irgendwie sinnfrei wenn mit der Embedded Version geworben wird, dass hier im laufenden Betrieb keine Schreibvorgänge stattfinden müssten um den USB Stick zu entlasten?
Wobei ich jetzt zwei Sticks habe der eine hat 10 Jahre Garantie und der andere lebenslang... . Wenn die sich jetzt so stark abnutzen dann würde man doch keine Sticks bekommen mit so langen Garantiezeiten?
( Die kalkulieren doch darauf, dass man später die Rechnung nicht findet und sich die Mühe nicht macht den Stick einzuschicken da er dann vermutlich eh hoffnungslos veraltet sein wird )
Ich werde wohl dann die Embedded Version mit dem Daten- und dem Swapbereich nehmen. Wenn der kaputt geht bekommt man ja einen Neuen...
- b0ssman
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
ich hatte mal ein n40l mit openmediavault auf einen patriot usb stick mit wear leveling aufgestzt.
der stick war nach einem jahr kaputt.
der stick war nach einem jahr kaputt.
Nas4Free 11.1.0.4.4517. Supermicro X10SLL-F, 16gb ECC, i3 4130, IBM M1015 with IT firmware. 4x 3tb WD Red, 4x 2TB Samsung F4, both GEOM AES 256 encrypted.
- shakky4711
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Re: NAS4Free virtualisieren - sinnvoll?
Hallo Suxxess,
Auch wiederstrebt es vielen Leuten von einem 16GB Stick 15GB zu verschenken, da kann es schon praktisch sein den Bereich noch zum Speichern von Daten zu verwenden.
Den SWAP würde ich da aber nicht drauf laufen lassen....
Gruß
Shakky
Naja, es hat schon Sinn. Die Embedded kann man zum Beispiel im Gegensatz zur FULL bequem per WebGui updaten, insofern habe ich sie auch schon oft auf Festplatten installiert wo man ja genug Platz für SWAP und noch Daten hat. Gerade wenn man nicht vorhat Zusatzpakete zu installieren ist die Embedded daher eine gute Wahl, die 512MB die sie für die Ramdisk abzwackt machen bei heutigen Rechnern mit 4, 8 oder 16GB RAM auch nichts mehr aus.Bei der Embedded Version konnte man jetzt aussuchen ob man diese so installiert oder ob man zusätzlich noch eine Datenpartition + Swap Bereich darauf haben wollte.
Ist das nicht irgendwie sinnfrei wenn mit der Embedded Version geworben wird, dass hier im laufenden Betrieb keine Schreibvorgänge stattfinden müssten um den USB Stick zu entlasten?
Auch wiederstrebt es vielen Leuten von einem 16GB Stick 15GB zu verschenken, da kann es schon praktisch sein den Bereich noch zum Speichern von Daten zu verwenden.
Den SWAP würde ich da aber nicht drauf laufen lassen....
Gruß
Shakky