Ich habe von Anfang an deinen Platzbedarf für die PC-Backups extra behandelt. Dieser Datenbestand muß nämlich nicht auf das 2te NAS gebackupt werden, da die PC-Backups bereits die logische Redundanz deiner anderen Rechner darstellen. Den Satz muß man evtl. 3 x lesen, und mit dem in Beziehung setzen, was ich bisher zum Thema Redundanz ausgeführt habe.NKL wrote:Was genau meinst du nochmal mit den Platten im Schrank? Ich dachte ich habe dann auf dem Backup-NAS das Haupt-NAS komplett gebackupt. Wofür dann noch Platten im Schrank?
Für deine PC-Backups brauchst du kein weiteres Backup. Das wäre "oversized".
Wird hoffentlich gleich noch klarer.
Mit diesen Werten, welche bei den "Medien" sogar geringer sind, als von mir ursprünglich geschätzt, kommt eine neue Variante ins Spiel.NKL wrote:Wenn man das alles zusammenfasst kommt man im Moment auf 1,8TB unter "Backups" und 5,7TB für Medien.
Variante B1
Dein Haupt-NAS (vorhandenes System)
3 x 4 TB als RaidZ1 = 8 TB für Daten (Medien)
3 x 2 TB als RaidZ1 = 4 TB für Backup deiner Rechner
+ 2 x 2 TB im Schrank, als Ersatz für Backup
Zweites NAS
3 x 4 TB als RaidZ1 = 8 TB für Backup von Daten (Medien)
Willst du deinen "Ruhefaktor" erhöhen, kannst du aber auch gleich mit
4 x 4 TB als RaidZ1 = 12 TB für Daten (Medien)
sowohl für das 1te und das 2te NAS rechnen.
wobei wir dabei aber schon die doppelte Menge an Platz haben, als derzeit benötigt.
Also "sehr viel" Ruhe.
Ich habe jetzt mit 4 TB großen Festplatten kalkuliert, weil sich das mittlerweile durchaus rechnet, und deinen Aufrüstwünschen besser entgegenkommt.
Was bedeuten die beiden Platten im Schrank?
Nun, mit den 3x2 TB = 4 TB ist genügend Platz für deine PC-Backups vorhanden. Mit "meiner" Backup-Methode könnte die Datenmenge geringer, aber auch größer ausfallen. Das müßte man einfach austesten. Hängt natürlich auch davon ab, wie oft du die Backups machen wirst. Kann also auch sein, das 4x2TB = 6TB besser sind.
Je nachdem, hast du eine oder zwei 2 TB Platten übrig. Diese Platten könntest du dir als Ersatzplatten für den PC-Backup-Bereich in den Schrank legen. Über andere Optionen würde ich erst nachdenken, nachdem klar ist, wie sich das mit dem PC-Backup entwickelt.
Warum überhaupt ein getrennter PC-Backup-Bereich?
Dein normaler Datenbereich (Medien) wird kontinuierlich wachsen. In der Regel kommen da immer nur Daten hinzu, und werden auch nicht gelöscht.
Beim PC-Backup-Bereich verhält es sich komplett anders. Dort wird ein großer Teil der Daten immer wieder verändert, gelöscht und neu übertragen.
Und welcher Effekt tritt dann irgendwann auf?
Richtig: Fragmentierung. Ja, leider auch bei ZFS möglich.
Die eigentliche Datenmenge wächst aber nicht so stark an, wie bei deinen Medien. Ist sogar eher konstant.
Es ist daher sinnvoll, diese PC-Backups in einem eigenen Pool auf dem 1ten NAS zu packen. Dadurch hat die dortige Fragmentierung keinen Einfluß auf deine Medien (z.B. ruckelnde Filmwiedergabe).
Logische Herleitung:
Du hast 5 x 2 TB Festplatten.
Für deinen wachsenden Medien-Datenbestand müßte man sehr viele zusätzliche 2TB Platten beschaffen. Das lohnt sich mittelfristig nicht.
Für den wachsenden Medien-Datenbestand sind mehrere 4TB Platten eine bessere Grundlage.
Du machst auch PC-Backups.
Für die PC-Backups ist ein eigener Datenpool (Festplattenverbund) sinnvoll.
Dafür ist die Anzahl der 2 TB Festplatten ausreichend, du hast sogar noch eine Reserve.
Da die PC-Backups nicht auf das 2te NAS übertragen werden müssen, sind auch keine zusätzlichen Festplatten hierfür nötig.
Was ich dir hier vorschlage, ist eine m. E. sinnvolle Abwägung von Risiko, Transferdauer, Effizienz und den entstehenden Kosten.
Wenn Personal-Backup eine (warum auch immer) abgebrochene Datenübertragung wieder aufnehmen kann, ohne alles nochmal zu übertragen, spricht nichts gegen die Verwendung.NKL wrote: Ok, kann man das einfach von einem Win7-PC lösen? Ich habe das bisher immer über das Backupprogramm (Personal Backup) gemacht.
Grüße
Princo



