This is the old XigmaNAS forum in read only mode,
it will taken offline by the end of march 2021!



I like to aks Users and Admins to rewrite/take over important post from here into the new fresh main forum!
Its not possible for us to export from here and import it to the main forum!

NAS neu aufbauen und erweitern

German community

Moderators: b0ssman, apollo567, Princo, crowi

Forum rules
Set-Up GuideFAQsForum Rules
User avatar
Princo
Forum Moderator
Forum Moderator
Posts: 1080
Joined: 15 Jul 2012 01:21
Location: Berlin, Germany
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by Princo »

NKL wrote:Was genau meinst du nochmal mit den Platten im Schrank? Ich dachte ich habe dann auf dem Backup-NAS das Haupt-NAS komplett gebackupt. Wofür dann noch Platten im Schrank?
Ich habe von Anfang an deinen Platzbedarf für die PC-Backups extra behandelt. Dieser Datenbestand muß nämlich nicht auf das 2te NAS gebackupt werden, da die PC-Backups bereits die logische Redundanz deiner anderen Rechner darstellen. Den Satz muß man evtl. 3 x lesen, und mit dem in Beziehung setzen, was ich bisher zum Thema Redundanz ausgeführt habe. :geek:
Für deine PC-Backups brauchst du kein weiteres Backup. Das wäre "oversized".
Wird hoffentlich gleich noch klarer.
NKL wrote:Wenn man das alles zusammenfasst kommt man im Moment auf 1,8TB unter "Backups" und 5,7TB für Medien.
Mit diesen Werten, welche bei den "Medien" sogar geringer sind, als von mir ursprünglich geschätzt, kommt eine neue Variante ins Spiel.

Variante B1
Dein Haupt-NAS (vorhandenes System)
3 x 4 TB als RaidZ1 = 8 TB für Daten (Medien)
3 x 2 TB als RaidZ1 = 4 TB für Backup deiner Rechner
+ 2 x 2 TB im Schrank, als Ersatz für Backup

Zweites NAS
3 x 4 TB als RaidZ1 = 8 TB für Backup von Daten (Medien)

Willst du deinen "Ruhefaktor" erhöhen, kannst du aber auch gleich mit
4 x 4 TB als RaidZ1 = 12 TB für Daten (Medien)
sowohl für das 1te und das 2te NAS rechnen.
wobei wir dabei aber schon die doppelte Menge an Platz haben, als derzeit benötigt.
Also "sehr viel" Ruhe. :mrgreen:
Ich habe jetzt mit 4 TB großen Festplatten kalkuliert, weil sich das mittlerweile durchaus rechnet, und deinen Aufrüstwünschen besser entgegenkommt.

Was bedeuten die beiden Platten im Schrank?
Nun, mit den 3x2 TB = 4 TB ist genügend Platz für deine PC-Backups vorhanden. Mit "meiner" Backup-Methode könnte die Datenmenge geringer, aber auch größer ausfallen. Das müßte man einfach austesten. Hängt natürlich auch davon ab, wie oft du die Backups machen wirst. Kann also auch sein, das 4x2TB = 6TB besser sind.

Je nachdem, hast du eine oder zwei 2 TB Platten übrig. Diese Platten könntest du dir als Ersatzplatten für den PC-Backup-Bereich in den Schrank legen. Über andere Optionen würde ich erst nachdenken, nachdem klar ist, wie sich das mit dem PC-Backup entwickelt.

Warum überhaupt ein getrennter PC-Backup-Bereich?
Dein normaler Datenbereich (Medien) wird kontinuierlich wachsen. In der Regel kommen da immer nur Daten hinzu, und werden auch nicht gelöscht.
Beim PC-Backup-Bereich verhält es sich komplett anders. Dort wird ein großer Teil der Daten immer wieder verändert, gelöscht und neu übertragen.
Und welcher Effekt tritt dann irgendwann auf?
Richtig: Fragmentierung. Ja, leider auch bei ZFS möglich.
Die eigentliche Datenmenge wächst aber nicht so stark an, wie bei deinen Medien. Ist sogar eher konstant.
Es ist daher sinnvoll, diese PC-Backups in einem eigenen Pool auf dem 1ten NAS zu packen. Dadurch hat die dortige Fragmentierung keinen Einfluß auf deine Medien (z.B. ruckelnde Filmwiedergabe).

Logische Herleitung:
Du hast 5 x 2 TB Festplatten.
Für deinen wachsenden Medien-Datenbestand müßte man sehr viele zusätzliche 2TB Platten beschaffen. Das lohnt sich mittelfristig nicht.
Für den wachsenden Medien-Datenbestand sind mehrere 4TB Platten eine bessere Grundlage.
Du machst auch PC-Backups.
Für die PC-Backups ist ein eigener Datenpool (Festplattenverbund) sinnvoll.
Dafür ist die Anzahl der 2 TB Festplatten ausreichend, du hast sogar noch eine Reserve.
Da die PC-Backups nicht auf das 2te NAS übertragen werden müssen, sind auch keine zusätzlichen Festplatten hierfür nötig.

Was ich dir hier vorschlage, ist eine m. E. sinnvolle Abwägung von Risiko, Transferdauer, Effizienz und den entstehenden Kosten.
NKL wrote: Ok, kann man das einfach von einem Win7-PC lösen? Ich habe das bisher immer über das Backupprogramm (Personal Backup) gemacht.
Wenn Personal-Backup eine (warum auch immer) abgebrochene Datenübertragung wieder aufnehmen kann, ohne alles nochmal zu übertragen, spricht nichts gegen die Verwendung.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

Ich hab am WE viel zu tun. Meine Antwort kommt Sonntag Abend/Montag.
Hab da auch noch so ein paar Sachen die ich noch überdenken muss. :-P
Schönes Wochenende wünsche ich!
NKL

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

So, ich fasse mal von Anfang an zusammen:
Ich installiere N4F auf jeden Fall als Embedded-Version um leichter updaten zu können (was ich auch regelmäßig tun sollte).
Ich benutze nur noch ZFS mit Redundanz (in meinem Fall wohl ZFSRaid1) und kein Software-Raid mehr. Desweiteren lasse ich dann regelmäßig den scrub Befehl laufen um evtl. fehlerhafte Dateien korrigieren zu lassen.

Ich habe mir am Wochenende den von apollo empfohlenen Ct-Artikel zum Thema Bitfäule durchgelesen. Kann ich wirklich nur jedem empfehlen, ist sehr interessant welche Techniken dahinter stecken und wie hoch die Fehlerraten tatsächlich durchgerechnet sind. Dazu meine Frage: Lohnt es sich für mich noch auf ECC-Ram umzusteigen? Ich habe ja immerhin 4 Riegel non-ecc eingebaut.
Eine Sache konnte ich mir bisher auch noch nicht erklären. Princo du schriebst vorne, dass auch BadBlocks auf den Festplatten erkannt und als solche markiert werden, damit dort keine Daten mehr gespeichert werden. Wie macht sich das bemerkbar? Schrumpft da mit der Zeit einfach die Kapazität oder merkt man das gar nicht und wird dann nur irgendwann vom SMART Bericht drauf aufmerksam gemacht?

Die Frage die mir noch so einfiel war, dass ich ja im Moment N4F auf einer 64GB SSD installiert habe. Diese steckt in einem Wechselrahmen (Modell, siehe erster Post). Wenn ich schon die Embedded-Variante nutze, könnte ich diese SSD genauso gut rausschmeißen und durch einen USB Stick ersetzen. So käme ich auf 2 zusätzliche freie SATA Ports (da ich beide Slots vom Wechselrahmen angeschlossen habe, obwohl nur einer belegt ist, ergäben das zwei freie). Desweiteren brauche ich zum Aktualisieren der Firmware dann auch keine CD/DVDs mehr (ich weiß, hätte ich früher auch mit einem bootfähigen USB Stick machen können, habs aber i.wie nie hinbekommen. Mittlerweile weiß ich wie, habs aber nie angewendet). Somit wären insgesamt 3 SATA Ports mehr frei, sodass ich dann alle 8 SATA Ports für Platten nutzen könnte. Damit brauche ich dann vermutlich keinen zusätzlichen Controller mehr.

Was ich bisher noch in den letzten Posts vergessen habe, ist die freigegebene Temp-Platte. Die müsste noch irgendwo mit auftauchen. Dafür würde ich aber sonst auch einfach wieder die 250GB Platte benutzen. Wie ich vorne schon schrieb brauche ich für die keine Redundanz und 250GB haben bisher auch immer gereicht.

Um das genaue Backup-System (Mainboard, Gehäuse, …) und die Vorgehensweise zum Backupen des Haupt-NAS kann man sich ja bis nach dem Aufrüsten Zeit lassen oder?
Die neuen Festplatten kann man ja genausogut in mein System jetzt einbauen und die Daten runterziehen. So umgeht man dann die Fehlerquellen von externen USB Festplatten wie ich es zuerst geplant hatte. Leere Sata-Festplatten habe ich ja dann anfangs genug.
Auch das Backupen der PCs nach deinen tollen Strategien kann man erstmal noch zurückstellen. Da bin ich dann gespannt was du da auf Lager hast :)

Keine Bange ich bleibe bei meinem Backup-NAS aber eine Frage lässt mich immernoch nicht los. Wenn ich die Backup-Platten die ins Backup-NAS kommen in mein Haupt-NAS einbaue, als ZFS Raid1 konfiguriere und die Daten intern von den Datenplatten auf die Platten fürs Backup kopiere, danach ausbaue und in den Schrank lege komme ich doch auf die gleiche Sicherheit wie mit einem Backup-NAS, oder? Ich habe ein ZFS-Raid System und kann bei Bedarf scrubben, ich habe alle Daten über Sata kopiert und könnte rein theoretisch das Haupt-NAS plattmachen, die Platten aus dem Schrank einbauen und hätte alle Daten noch (mit Redundanz) verfügbar. Wie schon gesagt ich bleibe bei dem Backup-NAS, aber irgendwie scheint es mir so als hätte ich da jetzt grade irgendwas wichtiges vergessen.

------------------------------ Ende Rückblick -----------------------------
Mit diesen Werten, welche bei den "Medien" sogar geringer sind, als von mir ursprünglich geschätzt, kommt eine neue Variante ins Spiel.
Oben hatte ich den belegten Speicher beschrieben. Da habe ich bewusst immer nur die belegte Kapazität genommen. Die 1,7 TB oben machen eine 2TB Platte im Moment voll. Liegt daran, dass eine 2TB Platte keine 2000GB Speicher hat und auch noch das System ein wenig Platz braucht. Beim ausgerechneten Speicherbedarf darf man also nicht den Aufschlag der Platte vergessen. Damit wirds noch ein bisschen mehr. Die errechneten 7,5TB sind also real schätzungsweise 8-8,5.
Aufrüsten sollte man dann schon auf ~11-12 TB, damit ich nicht in einem Jahr schon wieder voll bin. Auch je nachdem wieviel ich fotografiere. Die Datenmenge habe ich in die 1-1,5TB neu pro Jahr nicht eingerechnet.
Ich habe von Anfang an deinen Platzbedarf für die PC-Backups extra behandelt. Dieser Datenbestand muß nämlich nicht auf das 2te NAS gebackupt werden, da die PC-Backups bereits die logische Redundanz deiner anderen Rechner darstellen.
Wie ich auch vorne schon schrieb habe ich auf dem Teil den ich immer unter „Backups“ zusammenfasse auch einige Raspberry-ISOs, Backups von alten PCs, Dropbox-Backups (eine meiner Dropboxgruppen wird regelmäßig von Löscheskapaden heimgesucht) und sonstigen Kleinkram liegen der nicht unter „Medien“ passte. Da würde ich dann schon gerne auch regelmäßig Backups von ziehen. Daher sind die Platten im Schrank da auch nicht soo hilfreich. Wäre evtl. dann doch einfacher immer die Gesamtkapazität des Haupt-NAS zu betrachten und eben auch alles nahezu komplett zu backupen (einen Ordner von den Backups der laufenden PCs kann man ja ausschließen). Ich sag mal so, auf 1TB Kapazität des Backup-NAS mehr oder weniger kommt es ja dann nicht an oder?
Ich habe jetzt mit 4 TB großen Festplatten kalkuliert, weil sich das mittlerweile durchaus rechnet, und deinen Aufrüstwünschen besser entgegenkommt.
Und danke für den Hinweis mit den 4TB Platten. War mir noch gar nicht bewusst, dass man da im billigsten Fall nur noch mit 135€ dabei ist. Für 150€ gibts sogar eine WD RED. Hört sich super an.
Deine Variante B1 gefällt mir echt gut. Vielleicht lässt sich das nochmal ein wenig anpassen mit dem was ich oben zu den Platten im Schrank geschrieben habe.
Über Fragmentierung hatte ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Aber klar das tritt genauso wie bei normalen PCs auf. Da ist die Idee mit dem eigenen Pool angebracht. Das wird sich dann hinterher evtl. positiv auf die Performance und Schreib-/Lesegeschwindigkeit auswirken.
Wenn Personal-Backup eine (warum auch immer) abgebrochene Datenübertragung wieder aufnehmen kann, ohne alles nochmal zu übertragen, spricht nichts gegen die Verwendung.
Nein, Personal Backup kann keine komplett abgebrochene Datenübertragung wieder aufnehmen. Zumindest habe ich noch keine solche Funktion gefunden :D
Wie machst du das von Windows-PCs über rsync?

Viel Text, aber immerhin eine Zugfahrt mal sinnvoll genutzt.
Schöne Grüße,
NKL
Last edited by NKL on 19 Jan 2014 22:48, edited 1 time in total.

User avatar
apollo567
Site Admin
Site Admin
Posts: 675
Joined: 23 Jun 2012 06:37
Location: Ludwigshafen, Germany
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by apollo567 »

NKL wrote: Ich habe mir am Wochenende den von apollo empfohlenen Ct-Artikel zum Thema Bitfäule durchgelesen. Kann ich wirklich nur jedem empfehlen, ist sehr interessant welche Techniken dahinter stecken und wie hoch die Fehlerraten tatsächlich durchgerechnet sind. Dazu meine Frage: Lohnt es sich für mich noch auf ECC-Ram umzusteigen? Ich habe ja immerhin 4 Riegel non-ecc eingebaut.
Ich kann mal sagen ich habe auch kein ECC-Ram und habe nach sehr langer Zeit erstmals ein scrub auf meine 3 ZFS Pools gemacht und hatte keine Fehler. 'Insoweit würde ich das ganze vermutlich ohne ECC-RAM angehen.
NKL wrote: Die Frage die mir noch so einfiel war, dass ich ja im Moment N4F auf einer 64GB SSD installiert habe. Diese steckt in einem Wechselrahmen (Modell, siehe erster Post). Wenn ich schon die Embedded-Variante nutze, könnte ich diese SSD genauso gut rausschmeißen und durch einen USB Stick ersetzen. So käme ich auf 2 zusätzliche freie SATA Ports (da ich beide Slots vom Wechselrahmen angeschlossen habe, obwohl nur einer belegt ist, ergäben das zwei freie). Desweiteren brauche ich zum Aktualisieren der Firmware dann auch keine CD/DVDs mehr (ich weiß, hätte ich früher auch mit einem bootfähigen USB Stick machen können, habs aber i.wie nie hinbekommen. Mittlerweile weiß ich wie, habs aber nie angewendet). Somit wären insgesamt 3 SATA Ports mehr frei, sodass ich dann alle 8 SATA Ports für Platten nutzen könnte. Damit brauche ich dann vermutlich keinen zusätzlichen Controller mehr.
Würde auch den USB-Stick wählen. Falls das Mainboard keinen internen Steckplatz hat, würde ich einen sehr kleinen Stick nehmen, um 'Unfälle' zu vermeiden.
NKL wrote: Was ich bisher noch in den letzten Posts vergessen habe, ist die freigegebene Temp-Platte. Die müsste noch irgendwo mit auftauchen. Dafür würde ich aber sonst auch einfach wieder die 250GB Platte benutzen. Wie ich vorne schon schrieb brauche ich für die keine Redundanz und 250GB haben bisher auch immer gereicht.
Einfach als UFS Platte mit eigenem Share einbinden......
NKL wrote: Nein, Personal Backup kann keine komplett abgebrochene Datenübertragung wieder aufnehmen. Zumindest habe ich noch keine solche Funktion gefunden :D
Wie machst du das von Windows-PCs über rsync?
Ich würde mir mal fürs Windows System Acronis True Image anschauen.

Sorry to say und ich möchte nicht unhöflich sein, aber so zwischendurch (2. Hälfte des Posts) lesen sich deine Gedankengänge etwas unstrukturiert.....

Gruß
apollo
my NAS and its development until today: viewtopic.php?f=63&t=39&sid=039fed830cf ... 4d0abe4a04

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

apollo567 wrote:Ich kann mal sagen ich habe auch kein ECC-Ram und habe nach sehr langer Zeit erstmals ein scrub auf meine 3 ZFS Pools gemacht und hatte keine Fehler. 'Insoweit würde ich das ganze vermutlich ohne ECC-RAM angehen.
Alles Klar, danke!
apollo567 wrote:Würde auch den USB-Stick wählen. Falls das Mainboard keinen internen Steckplatz hat, würde ich einen sehr kleinen Stick nehmen, um 'Unfälle' zu vermeiden.
Jop, würde dann so einen Mini-USB Stick nehmen und in die Rückseite direkt aufs Mainboard stecken. Da der Server nie bewegt wird, ist er da sicher.
apollo567 wrote:Einfach als UFS Platte mit eigenem Share einbinden.
Genauso hatte ich das dann auch vor. Die Info war noch für Princo, damit er die nicht auch noch irgendwo mit Redundanz einplant.
apollo567 wrote:Ich würde mir mal fürs Windows System Acronis True Image anschauen.
Mach ich mal bei Gelegenheit. Das ist keine Freeware oder? Hab grade mal gegoogelt und fand als Preis 30€ für die Home-Version. Hört sich jetzt erstmal ziemlich viel an für ein "simples Backupprogramm".
apollo567 wrote:Sorry to say und ich möchte nicht unhöflich sein, aber so zwischendurch (2. Hälfte des Posts) lesen sich deine Gedankengänge etwas unstrukturiert.....
Kein Problem, nehme ich dir nicht übel. Der erste Teil sollte eine Art Rückblick sein mit Fragen die noch offen geblieben sind, bzw. was mir beim nochmaligen Durchlesen des gesamten Threads noch aufgefallen war. Dann am Ende gehe ich noch auf die Punkte von Princos letztem Post ein. Das sollte ich vllt. noch durch Zitieren sichtbar machen. Hatte eben im Zug die Texte nicht :)

EDIT: Ich habe jetzt in meinem vorherigen Post nochmal ein paar Absätze verschoben und noch ein paar Zitate hinzugefügt. Hoffentlich liest es sich jetzt ein wenig besser ;)

User avatar
lux
Advanced User
Advanced User
Posts: 193
Joined: 23 Jun 2012 11:37
Location: Bielefeld, Germany
Contact:
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by lux »

NKL wrote:
apollo567 wrote:Ich würde mir mal fürs Windows System Acronis True Image anschauen.
Mach ich mal bei Gelegenheit. Das ist keine Freeware oder? Hab grade mal gegoogelt und fand als Preis 30€ für die Home-Version. Hört sich jetzt erstmal ziemlich viel an für ein "simples Backupprogramm".
clonezilla - ist freeware & open-source
Home:11.3.x.7538/emb@32GB USB|1270v2@X9SCA-F|ECC32GB|i340-T4[lagg@GS108Tv2&smb-mch]|M1015@IT|9HDD~40TB@3xRaidZ1+1HDD+2SSD i335&i520+1xi800P@ZIL|~44W idle@SS-400FL2|Nanoxia Deep Silence 6B|24/7
Services: CIFS, FTP, TFTP, SSH, NFS, Rsync, Syncthing, Webserver, BitTorrent, VirtualBox | Extensions: OBI, TheBrig[certbot, Asterisk] | Extensions via vBox: Pi-hole, Jellyfin & zigbee2mqtt @DebianVM's
Test:12.x/emb@16GB USB|X3 420e@M4A88TD-V|16GB|i350-T2|M1015@IT|8xHDD+3xSSD[different Size&Brand]RaidZ1+2|for TESTing only

User avatar
Princo
Forum Moderator
Forum Moderator
Posts: 1080
Joined: 15 Jul 2012 01:21
Location: Berlin, Germany
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by Princo »

Sorry, ich kann heute nur auf einen kleinen Teil eingehen, da mir das derzeitige Blitzeis und ein Heizungsausfall (nicht bei mir), den kompletten Zeitplan durcheinander gebracht haben.

@lux & @apollo567
Ihr bezieht euch in euren Antworten auf den Part mit den "unterbrochenen Datenübertragungen", und empfehlt Software wie Arconis oder Clonezilla.
In diesem Part ging es aber gar nicht um Backup, sondern um das Kopieren von Dateien von externen Festplatten zum NAS im Zuge der Datenmigration.
Und weil das eben nicht trivial ist, wie man aktuell an diesem Thread sehen kann, sprach ich davon, die Daten mittels eines Tools zu kopieren (welches auch abgebrochene Kopiervorgänge wieder aufnehmen kann).

Und da passt weder Clonezilla, noch Arconis :geek:

Es ist aber richtig, daß wir in diesem Thread auch das Thema PC-Backup behandelt haben. Dazu habe ich schon einiges geschrieben, und das geht weit über die Möglichkeiten von Clonezilla oder Arconis True Backup hinaus (hier geht es um Imaging, File-by-File, sowie die Kombination von beiden Techniken, sowie die optimale Nutzung dieser in Verbindung mit NAS4Free).

@NKL
Gute Zusammenfassung. Darauf werde ich noch etwas ausführlicher eingehen, um einige Unklarheiten aufzuklären.
Die SSD ist jetzt neu aufgetaucht, lässt sich aber prima, und sehr sinnvoll, im neuen System verwenden.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

Princo wrote:Sorry, ich kann heute nur auf einen kleinen Teil eingehen, da mir das derzeitige Blitzeis und ein Heizungsausfall (nicht bei mir), den kompletten Zeitplan durcheinander gebracht haben.
Keine Panik, lass dir Zeit ;)

Danke für den Hinweis mit den Backupprogrammen lux und apollo, aber wie Princo grad schon schrieb ging es bei uns um das "erstmalige" Draufschaufeln der Daten. Siehe:
NKL wrote:
Princo wrote:So würde ich z.B. die 4TB an Photo-Dateien nicht einfach per Datei-Explorer auf das NAS kopieren, sondern dies über die Kommandozeile per rsync machen.
Ok, kann man das einfach von einem Win7-PC lösen? Ich habe das bisher immer über das Backupprogramm (Personal Backup) gemacht. Keine Ahnung mit welchem Protokoll der das macht. Glaube aber eher nicht rsync.
Als Backupprogramm für spätere Nutzung warte ich mal ab was Princo da auf Lager hat, ansonsten schau ich mir mal Clonezilla, o.Ä. an.
Princo wrote:Gute Zusammenfassung. Darauf werde ich noch etwas ausführlicher eingehen, um einige Unklarheiten aufzuklären.
Danke, das war jetzt das was mir beim Durchlesen nochmal aufgefallen ist. Es wurde natürlich noch deutlich mehr gesagt^^
Princo wrote:Die SSD ist jetzt neu aufgetaucht, lässt sich aber prima, und sehr sinnvoll, im neuen System verwenden.
Die SSD taucht nicht neu auf ;) Wir haben sie zwar bisher nicht großartig beachtet, zumindest aber in meinem ersten Post hatte ich sie mit drin.
NKL wrote:64GB Samsung 830 Basic Series 2.5" fürs NAS4Free System ... Auf der SSD läuft das Nas4Free System als FULL Installation.
Das kam dann nach einem kurzen Gespräch mit apollo am Anfang raus:
NKL wrote:Die Full Version habe ich am Anfang aufgespielt, weil ich dachte, dass ich durch meine eingebaute SSD einen kleinen Geschwindigkeitsschub erhalte. Ich habe nun schon oft gelesen, dass das nicht der Fall ist, aber nagut. Wäre beim Neuaufsetzen bestimmt eine Idee auch direkt auf Embedded umzusteigen. Da wäre dann die SSD zwar überflüssig aber egal ;-P
Grüße,
NKL

User avatar
lux
Advanced User
Advanced User
Posts: 193
Joined: 23 Jun 2012 11:37
Location: Bielefeld, Germany
Contact:
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by lux »

@ Princo

stimmt, da hast du Recht... ich habe nur Acronis ... 30€... zu teuer... gelesen! :oops:
Home:11.3.x.7538/emb@32GB USB|1270v2@X9SCA-F|ECC32GB|i340-T4[lagg@GS108Tv2&smb-mch]|M1015@IT|9HDD~40TB@3xRaidZ1+1HDD+2SSD i335&i520+1xi800P@ZIL|~44W idle@SS-400FL2|Nanoxia Deep Silence 6B|24/7
Services: CIFS, FTP, TFTP, SSH, NFS, Rsync, Syncthing, Webserver, BitTorrent, VirtualBox | Extensions: OBI, TheBrig[certbot, Asterisk] | Extensions via vBox: Pi-hole, Jellyfin & zigbee2mqtt @DebianVM's
Test:12.x/emb@16GB USB|X3 420e@M4A88TD-V|16GB|i350-T2|M1015@IT|8xHDD+3xSSD[different Size&Brand]RaidZ1+2|for TESTing only

Lord-of-Chaos
Starter
Starter
Posts: 19
Joined: 13 Feb 2014 14:19
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by Lord-of-Chaos »

Hi
ich hab das ganze hier nur mal ganz schnell überfolgen und hab ne Frage / Einwand
Ich habe mich damals gegen einen USB Stick entschieden und bewust Nas4free auf eine kleine ssd installiert.
Der Grund war das meines wissens USB Stick nicht so lange hält, und ich Angst hatte das irgendwann mein System nicht mehr läuft und ich mangels Erfahrung an meine Daten komme.
Sehe ich das so richtig oder falsch? SSD langlebiger wie USB Stick?

User avatar
apollo567
Site Admin
Site Admin
Posts: 675
Joined: 23 Jun 2012 06:37
Location: Ludwigshafen, Germany
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by apollo567 »

@ Lord of Chaos

Die Aussage SSD vs USB dürfte wohl grundsätzlich richtig sein.
Wenn man aber nicht gerade ein swapfile auf dem USB Stick einrichtet (=> ständiges Lesen und schreiben von Dateien), dann ist die längere Haltbarkeit der SSD die Lösung für ein Problem, dass man nicht wirklich hat. Die embedded Version schreibt nicht auf die SSD/USB-Stick (nur beim installieren und beim umkonfigurieren das xml-file), beim booten wird eigentlich nur lesend zugegriffen.
Ich benutze seit mehreren Jahren meinen USB-Stick und habe immer wieder upgedated oder konfiguriert, ohne Probleme mit dem USB-Stick.
my NAS and its development until today: viewtopic.php?f=63&t=39&sid=039fed830cf ... 4d0abe4a04

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

Außerdem hat man, zusätzlich zu dem was apollo schrieb, noch einen SATA-Port mehr frei.
Ich werde jetzt auch einen USB-Stick, sowie die embedded Variante nutzen und die SSD anderweitig verbauen.

User avatar
Princo
Forum Moderator
Forum Moderator
Posts: 1080
Joined: 15 Jul 2012 01:21
Location: Berlin, Germany
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by Princo »

Hi NKL,
hier die noch fehlenden fehlenden Ausführungen.

Badblocks
NKL wrote:Princo du schriebst vorne, dass auch BadBlocks auf den Festplatten erkannt und als solche markiert werden, damit dort keine Daten mehr gespeichert werden. Wie macht sich das bemerkbar? Schrumpft da mit der Zeit einfach die Kapazität oder merkt man das gar nicht und wird dann nur irgendwann vom SMART Bericht drauf aufmerksam gemacht?
Vorsicht, in meiner Beschreibung bezog ich mich ausdrücklich auf ZFS-Festplattenverbünde (also nicht auf einzelne ZFS-Festplatten, ohne Redundanz)!

Ja, die Kapazität schrumpft, aber das liegt in so kleinen Bereichen, daß man es nicht merken wird. Man sollte allerdings beim Scrub-Lauf darauf achten, ob dabei Daten wiederhergestellt werden. Dies, und eine regelmäßige Kontrolle der SMART-Werte, wird dir Hinweise darauf geben, ob Probleme mit den Festplatten bestehen.

Bei den SMART-Werten sind immer die Zeilen interessant, in denen der Begriff "error_rate" enthalten ist. Diese Werte sollte man im Auge behalten. Verlass dich nie nur auf die automatische Fehlermail!

Aus Erfahrung kann ich dir allerdings sagen, daß die meisten defekten Festplatten bereits in den ersten 14 Tagen intensiver Nutzung die Hufe heben. Danach hat man in der Regel dann sehr lange Ruhe.

Festplatten können übrigens auch so ausfallen, daß das gesamte System überhaupt keinen Mucks mehr macht (sich gar nicht mehr einschalten läßt). Das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.

SSD

Die SSD kann man übrigens als Cache-Device verwenden. Allerdings sollte man hierbei sorgfältig testen, ob (und an welcher Stelle) der Einsatz wirklich Sinn ergibt.

Die freigegebene Temp-Platte (250GB)

Hier scheinen wir ein ziemlich hartnäckiges Missverständnis vor uns her zu schieben ;-)

Ich habe die Platte extra weggelassen, weil sie einen wertvollen SATA-Port belegt, und du die gewünschte Funktion (Freigeben für alle, aber Beschränkung auf diesen einen Bereich, plus Beschränkung des Speicherplatzes auf 250GB) genauso gut mit den anderen Plattenverbünden realisieren kannst. Daß dieser Bereich dadurch auch mit Redundanz versehen wird, ist dabei ein Nebeneffekt.

Du hattest ja erwähnt, daß du das NAS auch mal auf LANs mit nimmst, und deswegen diese Festplatte bräuchtest. Aber auch dafür müßtest du dein N4F entsprechend absichern, damit niemand auf die anderen Bereiche kommt.

Du kannst diese Platte natürlich einbauen, wenn du einen freien Port hast. Als Dateisystem kannst du übrigens auch ZFS (dann ohne Redundanz) nutzen.

Backup-Festplatten im Schrank

Im Prinzip kann man das machen, aber es gibt einige (mögliche) Probleme dabei.
In diesem Fall müßte der 2te Pool (also der, auf dem die Daten vom ersten Pool gebackupped werden) einen anderen Namen haben). Wenn der Haupt-Pool "Daten" heißt, dann müßte der 2te Pool z.B. "Daten2" heißen. Befindet sich der 2te Pool aber in einem eigenen NAS, könnte er dort auch "Daten" heißen.

Das ist aber nur ein "kosmetisches" Thema, und kein wirkliches Problem.

Was aber ein Problem darstellt, ist die Tatsache, daß wir in beiden Pools nach dem Abgleich gleichnamige Datasets haben. Beispiel: Daten/Bilder und Daten2/Bilder.
Und damit hat dann leider die Web-Gui ein kleines Problem. Die kommt damit nämlich nicht klar, und zeigt dir nur eins, anstelle von zwei Datasets an.
Das ist ein Fehler, der mir mal aufgefallen ist. Kann sein, daß er mittlerweile behoben ist, ich habe es allerdings nicht mehr getestet. Ist auch eher ein kosmetisches Problem, die nicht angezeigten Datasets müßte man dann ggfs. über die Kommandozeile administrieren.

Was man bei dieser Konstellation aber nicht vergessen darf: Damit kann man die Empfehlung von 1GB RAM/1TB ZFS kaum noch einhalten, und das halte ich für wesentlich kritischer, als das Anzeige-Problem in der Web-GUI. Kann sein, daß es funktioniert. Kann aber auch nicht sein, und das wäre dann ziemlich blöd.

Der Einsatz eines 2ten N4F hat mindestens vier handfeste Vorteile:
1. Entschärfung der RAM-Problematik bei großen Datenpools.
2. Entspanntere Situation beim Einbau von zusätzlichen Festplatten (z.B. für Daten (Medien)).
3. Echtes Ersatzsystem.
4. Das 2te N4F kann sich an einem völlig anderen Ort befinden. Abgleiche können per "Transport-Festplatte" durchgeführt werden.

Sorry, daß es mit der Beantwortung "etwas" länger gedauert hat, aber ich habe gerade viel um die Ohren, und wollte doch möglichst vollständig antworten. Falls ich etwas vergessen habe, oder etwas unklar ist, sag einfach Bescheid.

Grüße
Princo
Meine Antworten beziehen sich immer auf die englischsprachige GUI. ECC-RAM ist Pflicht beim Einsatz von ZFS.

User avatar
NKL
Advanced User
Advanced User
Posts: 187
Joined: 03 Feb 2013 17:03
Status: Offline

Re: NAS neu aufbauen und erweitern

Post by NKL »

Hi Princo,
danke für die zusätzlichen Infos :)
Zu den Bad-Blocks: Das heißt, dass man sich erstmal keine großartigen Gedanken darüber machen muss. SMART wird eh regelmäßig kontrolliert, der scrub-Log dann selbstverständlich auch. Da wird man dann schon auf Fehler aufmerksam gemacht.
Princo wrote:Die SSD kann man übrigens als Cache-Device verwenden. Allerdings sollte man hierbei sorgfältig testen, ob (und an welcher Stelle) der Einsatz wirklich Sinn ergibt.
Also sollte ich sie ruhig einbauen und dann jeweils in die ZFS-Verbünde einbinden. In welchem Maße bringt so eine Cache-Platte etwas? Steigert es die Geschwindigkeit der Datenübertragung?
In meinem jetzigen System lese und schreibe (vom NAS auf Laptop-SSD) ich bei größeren Dateien schon teilweise (Spitzenwerte) zwischen 100-120MB/s. Viel mehr dürfte da das GBit-Lan doch gar nicht zulassen?
Princo wrote:Die freigegebene Temp-Platte (250GB): Hier scheinen wir ein ziemlich hartnäckiges Missverständnis vor uns her zu schieben ;-)
Ahhhhh, jetzt verstehe ich, was du meinst. Da könnte man den SATA-Port vermutlich wirklich besser nutzen. Wenn man das Softwaretechnisch alles so einstellen kann, wieso nicht :)
Princo wrote:Du hattest ja erwähnt, daß du das NAS auch mal auf LANs mit nimmst, und deswegen diese Festplatte bräuchtest. Aber auch dafür müßtest du dein N4F entsprechend absichern, damit niemand auf die anderen Bereiche kommt.
Mitnehmen tue ich den Server nicht. Das ist mir zu unsicher, dass der durch den Transport irgendwas abkriegt. Der steht schön bei mir in der Ecke. Aber ja, wenn eine LAN bei mir stattfand, wurde diese Platte genutzt. Da hatte ich vorher schon Dateien, etc… draufgeschoben, die von den Teilnehmern dann einfach kopiert werden konnten. Außerdem konnten darüber auch noch sonstige Programme einfach getauscht werden.
Ich hatte das einfach so konfiguriert, dass das die einzige Platte war, die überhaupt im Netzwerk sichtbar war. Außerdem war nur bei ihr der Passwortschutz deaktiviert und der Gastzugriff aktiviert. Das hatte ich alles über die SMB-Freigabe eingerichtet.
Princo wrote:Du kannst diese Platte natürlich einbauen, wenn du einen freien Port hast. Als Dateisystem kannst du übrigens auch ZFS (dann ohne Redundanz) nutzen.
Hehe, als könntest du Gedanken lesen. Ich habe vorhin nochmal über die Plattenverteilung nachgedacht und es fehlte immer ein Port am Ende. Ich war dann soweit, dass dann halt noch ein SATA-Controller gebraucht wird. So erübrigt sich das dann ;-P
Princo wrote:Backup-Festplatten im Schrank: Im Prinzip kann man das machen, aber es gibt einige (mögliche) Probleme dabei.
Danke für die nochmalige ausführliche Betrachtung dieser Idee. Ich verstehe jetzt auf was für Probleme man da stoßen kann. Zu einem zweiten NAS hattet ihr mich ja vorher schon überzeugt ;-P
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nochmal Rückblick auf die Zusammenfassung:
- Embedded Version auf kleinem USB Stick der laufend aktuell gehalten wird. (Lohnt hier ein USB-Stick mit USB 3.0 oder ist die Geschwindigkeitsausbeute zu gering? Ich hatte schonmal ein Problem eine USB3.0 Platte an den Server anzuschließen um Daten draufzuziehen. Dort wurde ich nur mit Fehlern bombadiert und habe seitdem darauf verzichetet. Es scheint also schon ein kleines Problem mit meinem Board zu geben (evtl. mit neuerer N4F-Version behoben, keine Ahnung). Ich sollte hierbei dann lieber einen USB2.0 Stick nehmen, oder?)
- Ich nutze für alles ZFS-RaidZ1 auf dem ich regelmäßig einen Scrub durchführe und darauf achte ob Dateien wiederhergestellt werden mussten.

Speicheraufteilung:
Nach langem Herumüberlegen kam mir nur eine sinnvolle Festplattenkonstellation in den Sinn bei dem nicht hinterher noch irgendwelche Festplatten in der Ecke liegen.
Und zwar:
5x2TB = 8TB nutzbar für Daten (Medien)
2x3TB = 3TB nutzbar für PC-Backups (diese Platten wären neu)
Damit käme ich auf 11 TB Gesamtkapazität. Das dürfte (hoffentlich) 1,5-2 Jahre halten. Bei zusätzlichem Bedarf im Medienbereich könnte ich sonst auch in den „Pc-Backup-Bereich“ auslagern. Dort kam ich ja bisher mit den 2TB gut zu Recht.
Von diesen 3TB im PC-Backup Bereich könnte man dann wieder einen allgemein zugänglichen „Temp-Bereich“ erzeugen. So müsste ich die eine Platte nicht noch mit einbauen.
Mit der obigen Konstellation würden alle Platten genutzt (bis auf die 250GB Platte). Ich käme auf 7 SATA-Ports, mit der SSD als Cache Platte wären das dann 8. Hiermit wären dann auch alle Sata-Ports belegt. Bei weiteren Aufrüstungen müsste man dann als Erstes die 2TB Platten durch Größere ersetzen.

Im Backup-NAS würde ich dann noch 4x3TB (= 9TB nutzbar) verbauen. Damit könnte ich die kompletten Medien sichern und einen Teil der PC-Backups. Ansonsten könnte man da auch 4x4TB oder 5x3TB verbauen. Muss man mal sehen wieviele Sata-Ports das Mainboard dann hat. Außerdem muss ich mal noch überlegen wie groß die Datenmenge des zu sichernden Teils des PC-Backups wäre.
Weiter vorne schriebst du von dem „ASRock E350M1“. Das sieht ja ganz vielversprechend aus. 4 Sata Ports hat das vorzubringen. Wenn ich die anderen Foren-Threads sehen, hast du das selber im Einsatz oder?

Das wärs dann erstmal wieder. Mal schauen was du oder andere hier zu der Idee der Festplattenkonstellation sagen.
Liebe Grüße,
NKL

Post Reply

Return to “Deutsch”