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Nochmal HP Microserver

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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo.
Habe mich mit Putty über ssh im Hauptserver eingeloggt und versucht die Datasets umzubenennen, bekomme folgende Fehlermeldung:
cannot unmount '/mnt/Daten/Kostbar': Operation not permitted.
Wie sollte ich dies beheben?

Die Anmerkung mit dem BackupNAS ist toll dann brauche ich ja nur die im Pool vorhandenen Datasets zu löschen und alles andere unverändert zu lassen.

Eine Rückmeldung noch von mir: Habe für beide NAS Monitor und Tastatur angeschlossen sodass die Übertragung der Daten ohne Windows Rechner erfolgen kann.

Mfg
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Hi XPUser,
anscheinend versuchst du, ein Dataset umzubenennen, auf das gerade über CIFS/SMB zugegriffen wird.
Entweder löschst du die Freigabe raus, oder du deaktivierst den CIFS/SMB Dienst, bis du alle deine Datasets umbenannt hast.
Mach nach den Umbenennungen einen Neustart des NAS, und passe danach die Freigaben an.

Grüße
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
die Datasets umzubenennen habe ich leider nicht hinbekommen.
Hatte alle Dienste deaktiviert CIFS,NFS und FTP aber trotzdem hat es nicht geklappt.
Habe dann die Freigaben umbenannt und bin damit auch zufrieden.

Wie sollte ich nun konkret vorgehen um die Daten des Hauptservers mit send/recieve zum BackUp zu bekommen.
1. muss ich einen normalen oder rukursiven Snapshot erstellen?
2. wie gehe ich vor, da ich an beiden NAS Monitor und Tastatur angeschlossen habe und die Übertagung autark ohne Win Rechner abläuft?
Bitte die Vorgehensweise möglichst detailiert.
Wie lange wird der Vorgang in etwa dauern bei einer durchschnittlichen Übertragungsgeschwindigkeit von ~70Mb im Heimnetz?

MfG
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Hi XPUser,
greifen da evtl. noch andere Dienste auf die Datasets zu? Ich denke da an DNLA/UPnP oder iTunes/DAAP.

Der Datentransfer zwischen Haupt- und Backup-Server ist recht einfach durchzuführen.
Dabei sind die Parameter für den Erstabgleich und den nachfolgenden Abgleichen etwas unterschiedlich.

Vorarbeiten:
Auf dem Backupserver ist ein Datenpool anzulegen, der idealerweise genau so wie der Pool auf dem Hauptserver heißt. Ich verwende hier den Pool-Namen "Daten".
Achte auf die korrekte 4k-Konfiguration bei den Festplatten!
Auf dem Backupserver sollten keine Dienste außer SSH aktiviert sein.
Haupt- und Backup-Server sollten so wie hier beschrieben konfiguriert sein: viewtopic.php?p=32277#p32277
Beim Backupserver geht es vor allem um die Einstellungen in System|Advanced|loader.conf und System|Advanced
Auf beiden Servern sollten keine automatischen Shutdown-Skripte aktiv sein. Daher "System|Advanced|Command scripts" kontrollieren, und dortige Kommandos ggfs. durch ein vorangestelltes # einfach deaktivieren (Neustart nicht vergessen).
Wichtig!: Während der Abgleich läuft, dürfen keine Snapshots gelöscht werden! Das ist besonders dann relevant, wenn Autosnapshots eingerichtet wurden.

Erstabgleich:
Auf dem Backup-Server ist direkt auf der Console der Punkt 6) Shell zu wählen.
Dann gibt man

Code: Select all

# nc -l 9000 | zfs receive -vF Daten
ein. Damit wartet das NAS auf eingehende Daten.
(Edit 25.09.2014: Optionen von "-vFd" auf "-vF -d" geändert. Der Parameter -d muß einzeln angegeben werden, und kann nicht mit den anderen Parametern zusammengefaßt werden. Eine Auswirkung auf dieses Szenario hat das aber nicht.)
(Edit 28.09.2014: Parameter -d entfernt.)

Hint: In der Console gibt es nur die englische Tastaturbelegung:
- z und y sind vertauscht.
- Das - Zeichen bekommst du über den Ziffernblock
- Das | Zeichen ist Shift-#
- Das @ Zeichen ist Shift-2

Das #-Zeichen am Anfang der Zeile gibt man nicht mit ein (ist nur ein Hinweis, daß es um die Kommandozeile geht).

Weiterer Hint: Unter NAS4Free 9.2 gibt es Funktionen, bei denen man das nicht mehr direkt über die Konsolen eingeben muß. Die Erklärung dazu würde aber jetzt die Anleitung verkomplizieren, und da du eh eigene Bildschirme und Tastaturen an den NAS'en hast, übergehe ich das einfach :mrgreen:

Auf dem Haupt-Server erzeugt man zuerst einen rekursiven Snapshot auf den Daten-Pool:

Code: Select all

# zfs snapshot -r Daten@2014-09-08
Was man nach dem @ schreibt ist übrigens völlig egal, aber das aktuelle Datum ist eigentlich immer ganz passend.
Jetzt kann man den Transfer schon starten:

Code: Select all

# zfs send -vR Daten@2014-09-08 | nc $IP-Backupserver 9000
Für $IP-Backupserver mußt du natürlich die IP-Adresse des Backupservers eintragen.

Nach dem Ende der Übertragung ggfs. die Skripte in "System|Advanced|Command scripts" wieder aktivieren.

Nachfolgende Abgleiche:
Auf dem Backup-Server wird das gleiche Kommando wie oben eingegeben.

Auf dem Haupt-Server wird ein neuer Snapshot angelegt:

Code: Select all

# zfs snapshot -r Daten@2014-09-10
Wenn man möchte, kann man sich jetzt die zu übertragende Datenmenge anzeigen lassen:

Code: Select all

# zfs send -vnRI Daten@2014-09-08 Daten@2014-09-10
Nun wird die Differenz zwischen den beiden Snapshots inkrementell übertragen:

Code: Select all

# zfs send -vRI Daten@2014-09-08 Daten@2014-09-10 | nc $IP-Backupserver 9000
Weiteres Vorgehen:
Die weiteren Abgleiche brauchst du nicht mehr direkt über die NAS-Konsolen machen, die kannst das auch von deinem Rechner mit zwei Terminalfenstern (putty oder so) machen, da diese Abgleiche recht wenig Zeit benötigen.
Diese Abgleiche bewegen sich i.d.R. im Minuten-Bereich. Sollten sie sich aber im Stunden-Bereich bewegen, dann sollte sich das mal genauer ansehen. Meist gibt es da Optimierungsmöglichkeiten.
Beide Systeme müssen immer über mindestens einen gemeinsamen Snapshot verbunden bleiben. In der Regel ist das der letzte Snapshot, mit dem ein erfolgreicher Abgleich durchgeführt wurde.
Falls du ein neues Dataset anlegen möchtest, dann mach nach dem Anlegen, und bevor du dort Daten ablegst, unbedingt einen rekursiven Snapshot des Pools!
Du kannst jederzeit einen rekursiven Snapshot deines Datenpools machen, ohne daß du danach gleich einen Abgleich machen musst.
Du kannst mit

Code: Select all

# zfs destroy -r Daten@$SNAPSHOTNAME
einen alten Snapshot löschen. Das sollte aber keinesfalls ein Snapshot sein, der die letzte Verbindung zu deinem Backup darstellt!
Am Besten ist es, wenn du alte Snapshots erst dann löschst, wenn du gerade einen Abgleich durchgeführt hast.
Es ist ratsam, eine ganze Reihe von Snapshots auf dem Haupt-Server aufzuheben, denn nur damit kannst du veränderte, oder gelöschte Dateien zurückholen. Der Backup-Server ist insofern kein Backup-Archiv, sondern eine rein technische Absicherung des Haupt-NAS.
Snapshots, welche auf dem Haupt-NAS gelöscht wurden, werden beim Abgleich auch auf dem Backup-NAS gelöscht.

Bei dem zfs send Befehl ist
der erste Snapshot-Parameter der Snapshot, mit dem der letzte erfolgreiche Abgleich durchgeführt wurde,
der zweite Snapshot-Parameter der Snapshot, den du zuletzt gemacht hast.
Sämtliche Snapshots, welche du zwischendurch gemacht hast, werden dabei mit übertragen.

Nützliches:
Anzeige der Snapshots auf den Servern:

Code: Select all

# zfs list -t snapshot
Dabei werden aber auch alle Untersnapshots mit angezeigt.
Praktikabler ist daher:

Code: Select all

# zfs list -t snapshot -d 1
Falls dir eine Festplatte im Haupt-NAS ausfällt, und dein Pool dadurch degraded ist: Mach erst ein inkrementelles Backup, bevor du die kaputte Platte tauschst.
Dieses Backup wird auf jeden Fall schneller ausgeführt, als der Resilvering-Vorgang dauert.
Somit hast du im Backup einen validen Stand, und es kann dir egal sein, ob beim Resilvering etwas Unangenehmes passiert.

Übertragungszeit:
Die kann man ohne Kenntnis der Datenmenge, der Datenarten, sowie diverser zusätzlicher Faktoren kaum verlässlich bestimmen.
Als ein ganz grober Richtwert kann die Laufzeit eines Scrubs auf den zu übertragenden Pool dienen.
Der Erstabgleich wird sich in ähnlichen Dimensionen bewegen, evtl. ein paar Stunden länger.
Im Normalfall wird sich die Übertragungsrate zwischen 80 und 100 MB/s bewegen.
Einfach die Status-Anzeige beim Backup-NAS beobachten. Wenn dort 10% der zu übertragenden Datenmenge angekommen ist, kann man die Restzeit recht verläßlich hochrechnen.

Defragmentierung:
Achtung! Die nachfolgenden Schritte sollte man nur machen, wenn man die oben beschriebenen Schritte nicht nur ausgeführt, sondern auch tatsächlich kapiert hat!
Die beschriebene Methode taugt durchaus auch zur Defragmentierung der Dateien, wenn man sie im Ping-Pong Verfahren anwendet.
Dazu löscht man zuerst den Datenpool auf dem Backup-NAS, legt ihn neu an, und führt einen Erstabgleich durch.
Danach löscht man den Datenpool auf dem Haupt-NAS, legt ihn neu an, und führt eine Erstabgleich vom Backup-NAS auf das Haupt-NAS durch.
Das ist aber keine Sache, welche man ständig machen sollte. Ich führe das alle paar Jahre durch, und die daraus folgende Optimierung ist durchaus in der Praxis spürbar (z.B. große Verzeichnisse bauen sich schneller auf).

Abschluss:
Du wolltest das so detailliert wie möglich beschrieben haben. Ich habe hier hoffentlich keine Fehler eingebaut, aber ich kann auch nicht sämtliche Ausnahmesituationen kennen. Die typischen Fälle habe ich nach meiner Kenntnis behandelt.
So, wie es beschrieben habe, arbeite ich seit Jahren mit NAS4Free. Die Methode ist robust, schnell und wirklich sehr zuverlässig.
Die Sache mit den Snapshots muß man halt lernen und kapieren.

Grüße
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
vielen, vielen, vielen Dank für diese ausführlichen Erklärungen.
Aber ich glaube sie noch ein paarmal durchlesen zu müssen um sie zu verinnerlichen.
Jedenfalls kein Vorhaben welches ich noch heute Nacht starte.
Toll finde ich das es die möglichkeit gibt, am BackUp NAS eine Status-Anzeige zu bekommen.
Nochmal vielen Dank.
Bei evtl. Fragen müsste ich mich aber nochmal melden.
Gruss
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by NKL »

Wow, auch wenn das hier von mir Offtopic ist: Respekt Princo und vielen Dank für diese ausführliche Erklärung!!!
Das ist doch was fürs HowTo.
Super verständlich erklärt, danke dafür!
Case: MS-Tech CA-0270GR Xerxes | MB: Asrock C2550D4I | CPU: Intel Avoton C2550 Quad-Core @ 2.40GHz | RAM: 2x 8GB Samsung DDR3 PC1600 CL11 ECC | OS: x64-embedded 9.2.0.1 - Shigawire (Revision 972), on USB-Stick | Storage: 5x2TB Seagate Barracuda on RaidZ1 array, 2x4TB WD Red on ZFS mirror -> in Inter-Tech HDD-Draw-Out frames

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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
habe schon bei den Vorarbeiten ein Problem.
Wenn ich unter System|Advanced|loader.conf die entsprechenden werte eingebe,
(für mein BackUp-System mit 8GB RAM habe ich als vfs.zfs.arc_max und ...min den Wert 6144M eingegeben
und für vm.kmem_size den Wert 7168M) startet der Server reproduzierbar nicht mehr.
Nachdem ich danach schon mehrfach N4f neu installiert hatte und der gleiche Fehler immer wieder auftrat, habe ich gedacht dann nehme ich eben die 9.1 Version.
Da würde dann ja auch WOL funktionieren.
Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass in der 9.1 Version unter System|Advanced kein loader.conf existiert.
Und nun???
Gruss XPUser
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Hi XPUser,

in beiden Fällen tippe ich auf einen nicht richtig gelöschten USB-Stick. Die Dinger sollten nämlich richtig leer sein, bevor man NAS4Free installiert.
Kannst du den Stick unter Windows mit der Einstellung "langsam" formatieren?
Danach einfach NAS4Free 9.1 drauf installieren.
Die System|Advanced|loader.conf existiert natürlich bei NAS4Free 9.1,

Grüße
Princo

PS: Mein Haupt-Rechner hat gestern wieder mal ein Netzteil gefressen, daher Antwort erst jetzt.
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
genau das hatte ich gestern gemacht und den Stick mit Windows in FAT32 formattiert(keine Schnellformatierung), hat fast 2Std gedauert.
Nun gut ich werde es nochmal, diesmal mit NTFS, versuchen. Soll ja schließlich saubere Installation werden.

Ich denke besser das Netzteil als Deine Daten.
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Wie groß ist denn der Stick? Zwei Stunden erscheinen mir etwas lang.

Meine Daten sind übrigens sicher. Ich bin der mit den täglichen Backups :geek:
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
es ist ein 4GB SanDisk Cruzer Fit. Diesen hatte ich eben in NTFS in Windows neu formatiert.(Keine Schnellformatierung)
Danach habe ich ihn mithilfe eine gPartet CD erst mit DiskErase(mbr+gpt)komplett löschen lassen.
Danach habe ich ihn mit ext4 neu erstellen lassen, um ihn anschließend an meinem Win Rechner N4F neu zu installieren.
Aber im GUI von N4F gibt es nach wie vor keine Loader.conf.
Kann es ein Problem sein, dass ich den Stick direkt auf dem Board vorne links im USB-Steckplatz betreibe?
Oder ist vielleicht ein Problem das die beiden HP-Server mit unterschiedlichen Speicher geliefert wurden, die aber nun zusammen im BackUp-Server betrieben werden?
(Einer ist von Samsung, den anderen Hersteller weiss ich jetzt nicht mehr(müsste ich nachsehen).
Zur Not könnte ich auch noch einen anderen Stick ausprobieren, sind dann halt keine Micro-Sticks.
Welche vorgehensweise ist am sinnvollsten?
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Sag mal, hast du auch wirklich die Embedded-Variante installiert?

Den USB-Stick habe ich auf der Rückseite des Geräts installiert. So kann ich ihn schnell erreichen, und abbrechen kann er da auch nicht wirklich.

Grüße
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
ja ist wirklich die Embedded Version(erste obere Option der Installations-CD)
Werde mich nachher noch mal melden, weil ich es jetzt mal mit einem normalen USB-Stick den ich hinten am Server anschliesse ausprobieren will.
Grüsse
XPUser
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
hat leider auch nicht geklappt, immer noch keine Loader.conf.
Habe allmählich einen anderen Verdacht, komischerweise mit der 9.1 genauso wie mit der 9.2.
Nach dem Booten von den Installations-CDs erscheint ja das Menü, um mit Auswahl=9 N4F zu installieren.
Aber trotzdem scheint die Installations-CD, auch wenn ich 9 schon ausgewählt habe, mit verschiedenen Error-Meldungen noch weiter zu booten.
Habe bald den Verdacht dass es an meinem PC liegt, weil das eigentlich im nachhinein passen würde, seit meine Installationen nicht mehr richtig funktionieren.
Habe heute aber keinen Bock mehr, Reicht für heute.
Werde es Morgen mal am PC meiner Frau ausprobieren, btw von Der sollte ich eigentlich auch schon seit längerem viele Grüsse für die freundliche Unterstützung ausrichten.
Grüsse
XPUser
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Danke für die Grüße.
Lade am Besten die 9.1 ISO neu herunter, und brenne eine frische Install-CD. Wer weiß, wo da der Wurm drinsteckt.
Ist übrigens ganz gut, daß es nicht geklappt hat, denn sonst hättest du jetzt auf dem Backup-NAS die neuere ZFS-Version der 9.2er.
Grüße
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
habe N4F-Site erneut durchsucht und feststellen müssen, dass es zu meiner 804er Rev. noch eine neuere 847er Rev. gibt.
Als ich die Beschreibung las fühlte ich mich wie vom Blitz getroffen:
BUILD 9.1.0.1.847 =================
changes after 9.1.0.1.804. - Add loader.conf configuration option. This will allow users to adjust kernel variables and/or load modules.
- Add backup routine for loader.conf at firmware upgrades.

Nun gut jetzt weiss ich warum die Loader.conf nicht vorhanden war.
Habe dann diese 847 Rev. installiert.
Loader.conf ist vorhanden.
Habe dann in die Loader.conf folgende Eintragungen vorgenommen für meine 8GB-RAM:
vfs.zfs.arc_max = "6144M"
vfs.zfs.arc_min = "6144M"
vfs.zfs.no_write_throttle = "0"
vfs.zfs.prefetch_disable = "0"
vfs.zfs.txg.timeout = "5"
vfs.zfs.vdev.max_pending = "10"
vfs.zfs.vdev.min_pending = "4"
vfs.zfs.write_limit_override = "0"
vm.kmem_size = "7168M"

Danach wie gehabt Reboot aber kurz hinter dem Auswahlmenue in dem man auswählen kann ob "Normal Mode", "with ACPI enabled", "Safe Mode", usw ist Ende
und er bootet nicht weiter.
Ich weiss nun nicht mehr weiter. Liegt es vielleicht an den unterschiedlichen Herstellern der 4GB-Module? (Einer ist von Samsung der andere von SKhynx, die Timings scheinen unterschiedlich zu sein, Samsung9-11-E3 SKhynx9-12-E3)
Was kann ich sonst noch tun, ich habe keinen Plan mehr?
Sind diese Einträge in der Loader.conf denn so zwingend notwendig?
Bisher hatte ich bei beiden Servern überhaupt keine Einträge darin vorgenommen, mit der Übertragungsgeschwindigkeit ~70-80 war ich auch so zufrieden.

Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
nach unzähligen Versuchen, dem klammern an jeden Strohhalm und folgender Ernüchtrung, habe ich es vor ca. einer Woche geschafft.
Beide Server laufen mit N4F 9.1. Die Einstellungen in der Loader.conf sind gemacht, genauso wie die weiteren als erforderlich beschriebenen.
Habe dann, allerdings händisch die Daten vom Haupt-Server auf den Backup-Server kopiert, (und dadurch auch 2Datasets umbenannt, sowie nicht löschbare Ordner/Dateien gar nicht erst mitkopiert) und anschliessend in Windows überprüft ob die Datenbestände der einzelnen Datasets übereinstimmend sind. Das waren sie.
Habe dann meine "älteren" WD 30EFRX des HauptNAS erstmal mit der neueren Firmware versorgt, und den Backup-Server intensiv genutzt und keine Unstimmigkeiten festgestellt.
Dann habe ich am 22.09 gegen 23Uhr den Datenabgleich mit send gestartet, nach ca. 24 Std zeigt mir der sendende Server 950G übertragende Daten an.
Wenn ich das hochrechne auf meine 6.3TB Daten komme ich auf fast eine Woche die die Übertragung dauern würde? Aber wenn es so ist dann warte ich halt, soll ja gut werden.
Mich irritiert vor allem die Anzeige am Empfangenden Server, der mir bei jedem übertragenen Dataset eine Zeit von XXXXXsec und 11,1MB/s anzeigt???
Habe letzes Jahr überall CAT7 Kabel verlegt und bis auf die Dreambox ist nichts im Netzwerk was kein GB-LAN kann.
Gibt es dafür eine Erklärung, oder habe ich evtl. etwas falsch gemacht??

MfG
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
Nachtrag von heute nachmittag als ich am Empfangenden Server mich über den Stand der bisher übertragenden Datenmenge informieren wollte:
er wartete auf das Dataset Music, kurz darauf kam die Meldung
"cannot receive new filesystem stream: invalid backup stream"
Als ich dann am sendenden Server nachsah zeigte dieser mir die Konsole. Wieso der Server einen reboot gemacht hat weiss der Teufel.
Als ich mich im empfangenden Server im GUI einloggte zeigte mir dieser unter Disks/ZFS/Datasets/Informationen
in der Liste, dass Kicks, Sicherungen und Videos vorhanden wären. Die entsprechenden Grössen passen auch.
aber in Disks/ZFS/Datasets werden sie nicht angezeigt?
Kann ich den send Befehl nun einfach noch einmal ausführen? Oder aber deutet dies auf irgendeinen Fehler hin?

MfG
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Hi XPUser,
Die wichtigste Regel in solchen Situationen ist: Ruhe bewahren!

Das von dir beschriebene Verhalten deutet auf zwei mögliche Fehlerquellen hin:

1. Fehlerhafte Pool-Konfiguration (z.B. 4k-Blöcke nicht berücksichtigt).
2. Probleme mit dem Netzwerk (z.B. kaputtes Kabel).

Es gibt noch ein paar weitere Fallstricke, aber die Wahrscheinlichkeit, daß es die beiden genannten Punkte sind, ist relativ hoch.

Zu Punkt 1:
Gib auf beiden Systemen

Code: Select all

zdb -C $DEINPOOLNAME | grep ashift
ein.
Für $DEINPOOLNAME muß du natürlich deinen eigenen Poolnamen auf dem System eingeben.
Das korrekte Ergebnis wäre die Ausgabe "ashift: 12".
Wenn da jeweils ein anderer Wert herauskommt: sag Bescheid!

Zu Punkt 2:
Log dich per Web-GUI auf beiden Systemen ein, und gehe auf Status|Graph|System load.
So kannst du die Übertragungsraten sehen.

Verbinde dich per Terminal auf dein Backup-NAS, und gib dort

Code: Select all

iperf -s
ein.

Verbinde dich per Terminal auf dein Haupt-NAS, und gib dort

Code: Select all

iperf -t 100 -c $IP-ADRESSE-VOM-BACKUP-NAS
ein.

Beim Haupt-NAS solltest du jetzt im Web-GUI eine rote Linie sehen, welche konstant über 100MB/s liegt.
Beim Backup-NAS solltest du jetzt im Web-GUI eine grüne Linie sehen, welche konstant über 100MB/s liegt.

Wenn die Linie nicht konstant bei über 100MB/s liegt: sag Bescheid!

Die von dir genannte Datenmenge sollte eigentlich innerhalb von 12h übertragen werden können (schlag mich bitte nicht tot, falls es real 15h sein sollten).

Dieser Wert kann aber nicht erreicht werden, wenn die Pools nicht richtig konfiguriert sind, oder das Netzwerk fehlerhaft ist. Die oben aufgeführten Tests sollten das aber recht zuverlässig eingrenzen können.

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Re: Nochmal HP Microserver

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Hi Princo,
Ruhe bewahren ist kein Problem für mich, bin eh nicht der Typ der gleich in Panik verfällt.

Zu 1. 4k-Blöcke ist zwar abgehakt gewesen bei der Einrichtung des Pools, aber ob speziell NAS B mit den 2TB Platten dies auch beherrschen weiss ich nicht.
NAS A mit den 5x 3TB Platten wird es sicherkich beherrschen.
Für NAS A kam die Ausgabe: ashift: 12 . Für NAS B ergab die Ausgabe aber: ashift: 9 .
Zu 2. Beim Netzwerktest waren beide Linien so bei Elf. (eine zeigte 11,5 die andere 11,7 an.

Die Datenübertragungsdauer ist eigentlich zweitrangig hauptsache sie gelingt fehlerlos.
Die Frage danach, war eigentlich nur für mich von daher interessant damit ich in etwa abschätzen kann, wie lange so etwas in der Regel dauert oder dauern kann.
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Bingo!

Das sind gleich 2 Treffer.

Netzwerkgeschwindigkeit:
Deine Systeme sich nicht mit 1 Gbit/s, sondern nur mit 100 Mbit/s miteiniander verbunden. Daher hast du nur 1/10 der möglichen Übertragungsrate.
Prüfe daher bitte, ob in Network|LAN Management die Einstellung "media Type" auf autoselect steht. Stelle dort bitte nichts anderes ein.

Hänge dann beide NAS an den gleichen Switch. Überprüfe, ob der Switch 1 Gbit/s übertragen kann, und ob die Ports am Switch richtig eingestellt sind.
Bei den meisten Switches kann man die Geschwindigkeit der Ports anhand der LED-Farbe sehen.
Manche Switches haben ein nicht richtig funktionierendes Autosensing für die Geschwindigkeit. Stelle in diesem Fall die Ports der Switch fest auf 1 Gbit/s ein. Das machst du über die Einstellungen der Switch.

Bei den N54L mußt du nichts (auch nicht im BIOS) einstellen.

Der Grund, weshalb du das über die Switch-Einstellung machen sollst, liegt darin, daß du ja auch noch andere Geräte hast, welche per Gb kommunizieren sollen. Und da ist es besser, die Switch richtig einzustellen, als an den angeschlossenen Geräten herumzupopeln.

Prüfe also die Einstellung der Switch, und wiederhole danach den Netzwerktest.
Du muß dabei die 100MB/s erreichen, ansonsten bringt es nichts.

4k-Blöcke:
Bei NAS B sind keine 4k-Blöcke eingerichtet. Es wäre ungewöhnlich, wenn die dort verwendeten 2TB-Platten nicht mit 4k-Blöcken arbeiten würden. Das kann man aber anhand der Plattenspezifikationen leicht herausfinden.
Das bedeutet, daß der Pool auf NAS B neu eingerichtet werden muß, wenn die Platten mit 4k-Blöcken arbeiten.

Die Netzwerkgeschwindgkeit und die 4k-Problematik lassen sich recht einfach beheben, schwieriger wird es beim nächsten Punkt.

"cannot receive new filesystem stream: invalid backup stream" beim Übertragen des Dataset "Daten/Music"
Das ist tatsächlich ein ziemlich doofer Fehler, der nicht sein dürfte.

Wir hatten hier herausgefunden, daß es Probleme mit
Daten/Filme
und
Daten/Music
gibt.

Dieses Problem muß gelöst werden, bevor das mit der Datenübertragung losgeht. Dazu überlege ich mir noch etwas.
Grüße
Princo
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
Zur Netzwerkgeschwindigkeit:
Zufällig ist mir gestern Abend aufgefallen, als ich von meinem alten Video-Rechner ein paar neu digitalisierte Videos auf meinen Hauptrechner kopierte,
dass hierbei ebenfalls maximal 11.1Mib/s zu erreichen waren. Dieser alte Rechner hängt, genau wie NAS B an einer Dlink Wireless Bridge.
Dies werde ich heute Abend mal genauer untersuchen, Vielleicht hängt es damit zusammen dass wir hier am Sonntag Morgen einen Stromausfall hatten,
der sich über ca. 12Std hinzog. Aber das werde ich bestimmt beheben können.
4k-Blöcke: Kann ich nicht vertehen, denn ich hatte bei der Neueinrichtung darauf geachtet, dass bei der Pool-Einrichtung der entsprechende Punkt angehakt war.
Dumm ist jetzt erstmal, dass momentan auf NAS B alle meine Daten lagern, die ich ja gerne mittels send zurück aufs Haupt-NAS übertrgen möchte.

Vielen Dank nochmal für Deine intensive Mithilfe.
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

XPUser wrote:Dumm ist jetzt erstmal, dass momentan auf NAS B alle meine Daten lagern, die ich ja gerne mittels send zurück aufs Haupt-NAS übertrgen möchte.
Ich dachte, daß die Übertragung abgebrochen ist, und nur ein Teil der Daten auf NAS B gelandet ist. Stimmt das nicht?

Ist auf NAS A noch die volle Datenmenge vorhanden, oder hast du da schon etwas gelöscht?

Grüße
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo.
in einem meiner vorherigen Beiträge hatte ich ja schon geschrieben:
"Beide Server laufen mit N4F 9.1. Die Einstellungen in der Loader.conf sind gemacht, genauso wie die weiteren als erforderlich beschriebenen.
Habe dann, allerdings händisch die Daten vom Haupt-Server auf den Backup-Server kopiert, (und dadurch auch 2Datasets umbenannt, sowie nicht löschbare Ordner/Dateien gar nicht erst mitkopiert) und anschliessend in Windows überprüft ob die Datenbestände der einzelnen Datasets übereinstimmend sind. Das waren sie.
Habe dann meine "älteren" WD 30EFRX des HauptNAS erstmal mit der neueren Firmware versorgt, und den Backup-Server intensiv genutzt und keine Unstimmigkeiten festgestellt."

Daraufhin habe ich NAS A komplett neu aufgesetzt, aber nur den "Daten"-Pool erstellt. Danach wollte ich mittels send die Daten zurück auf NAS A übertragen. Dabei gab es die
beschriebene Fehlermeldung. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass schon während der Kopieraktion von NAS A auf NAS B Fehlermeldungen zu den betreffenden offensichtlich beschädigten Film/Audio Daten ausgegeben würden, aber es kam keinerlei Meldung.
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

OK, mir war nicht klar, von wo nach wo du kopierst.
Aber das ist ja jetzt geklärt.

Schau mal bitte auf NAS B (wo deine Daten liegen) in Disks|ZFS|Pools|Information nach.

Stehen dort Fehlermeldungen? Falls ja, bitte posten.
Falls nein: Starte einen Scrub auf NAS B, und lass den durchlaufen.

Btw: Hast du das Geschwindigkeitsproblem lösen können?

Grüße
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Unter Inormation erscheint:
pool: Daten
state: ONLINE
scan: none requested
config:

NAME STATE READ WRITE CKSUM
Daten ONLINE 0 0 0
raidz1-0 ONLINE 0 0 0
ada0 ONLINE 0 0 0
ada1 ONLINE 0 0 0
ada2 ONLINE 0 0 0
ada3 ONLINE 0 0 0
ada4 ONLINE 0 0 0

errors: No known data errors

Wie lautet die genaue Befehlseingabe für den scrub Befehl, bin da etwas unsicher.
Habe das zwar schonmal ausgeführt aber dann wusste ich nicht, passiert jetzt irgendetwas oder nicht, weil ja auch keinerlei fortschrittsanzeige oder ähnliches erschien.
Desweiteren weiss ich nicht: Kann ich mich nach absetzen des Befehls aus dem WebGUI ausloggen? Bekomme ich nach Beendigung des scrub eine Zusammenfassung, aus der irgendetwas
Wichtiges ersichtlich ist?
Das Netzwerkproblem werde ich morgen erledigen. Heute mussten wir zur Geburtstagsfeier zu Freunden.
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

Der Scrub-Vorgang wird über Disks|ZFS|Pools|Tools augerufen.
Dort bei Command einfach scrub auswählen.
Bei Option muß Start stehen.
Bei Pool dein Pool.
Dann auf Send Command klicken.

Kurz warten. Dann kannst du den Vorgang über Disks|ZFS|Pools|Information beobachten.
Es muß eine Weile laufen, damit eine valide Aussage über die Dauer gemacht werden kann.
Es wird ziemlich lange laufen, weil NAS B nicht mit 4k-Sektoren konfiguriert wurde.

Du kannst dich dann vom Web-Gui abmelden. Der Vorgang läuft weiter,
Du könntest sogar das NAS herunterfahren und der Scrub wird nach dem Neustart weiter machen.

Grüße
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
ist mir fast schon peinlich, eingestehen zu müssen wie blöd ich mich angestellt habe.
Ich hatte bisher immer versucht irgentwelche Befehle im Web-GUI unter Advanced/Command abzusetzen, jetzt weiss ich auch wieso ich dort dann immer nicht weiter kam.
Der Scrub läuft nun schon einige Std und wenn die Hochrechnung aufgeht wird es am nächsten Morgen abgeschlossen sein. Bis jetzt wurden noch keine Fehler gemeldet.
Mit dem Netzwerk habe ich noch so mein Problem, es scheint am Dlink gerät zu liegen denn die anderen Geräte funktionieren alle mit GB-lan.
Ist für mich aber auch erstmal zweitrangig, denn ich könnte NAS B ja für die Datenübertragung anstatt am Dlink auch direkt mit der GB-Lan Dose verbinden.
Grüsse
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by XPUser »

Hi Princo,
der Srub ergab folgendes Ergebnis:
pool: Daten
state: ONLINE
scan: scrub repaired 0 in 9h52m with 0 errors on Sun Sep 28 06:42:52 2014
config:

NAME STATE READ WRITE CKSUM
Daten ONLINE 0 0 0
raidz1-0 ONLINE 0 0 0
ada0 ONLINE 0 0 0
ada1 ONLINE 0 0 0
ada2 ONLINE 0 0 0
ada3 ONLINE 0 0 0
ada4 ONLINE 0 0 0

errors: No known data errors

Könnte ich nun den Datenabgleich erneut versuchen? Evtl auch ohne die schon übertragenen Datasets?
Wie sollte ich nun weiter vorgehen?
Grüsse
XPUser
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Re: Nochmal HP Microserver

Post by Princo »

XPUser wrote:Könnte ich nun den Datenabgleich erneut versuchen? Evtl auch ohne die schon übertragenen Datasets?
Ja, Nein. Der erste Abgleich muß immer "am Stück" erfolgen.
XPUser wrote:Wie sollte ich nun weiter vorgehen?
Zuerst muß der iperf Test eine hohe Bandbreite anzeigen. Vorher ist das mit der Datenübertragung sinnlos.
Was sagt denn der iperf Test jetzt?

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